Die Menschheit verfügt heute über beispiellose Freiheit, Reichtum, Komfort und Zugang. Selbst Gesellschaften ohne demokratische Regierungsführung bieten mehr persönliche Freiheit als die großzügigsten Monarchen der Geschichte jemals. Das Pro-Kopf-Einkommen ist weltweit so hoch wie nie zuvor. Die Lebenserwartung ist dramatisch gestiegen. Krankheiten, die jahrhundertelang die Bevölkerung verwüsteten, wurden weitgehend ausgerottet. Wir haben jederzeit Zugriff auf Wissen. Lebensmittel aus jedem Land können bis vor die Haustür gebracht werden. Wir reisen innerhalb von Stunden über Kontinente.

Das gemeine Individuum verfügt über eine Macht, von der Kaiser einst nicht träumen konnten. Aber womit haben wir das verdient? Wir sind wie Erben, die ein riesiges Vermögen erben, ohne etwas davon zu verdienen. Ein Smartphone ist ein hochentwickeltes Computergerät. Wie viele Jahrhunderte würde jeder einzelne von uns brauchen, um eines zusammenzubauen?

Und doch fühlen wir uns berechtigt, es jedes Jahr zu ersetzen. Wir haben alles bekommen und um nichts gekämpft. Und wenn der Kampf verschwindet, kommt das innere Wachstum zum Stillstand. Wir werden zu innerlich verkümmerten, kleinen Versionen der menschlichen Möglichkeiten.

Technology: A Magnificent Servant, a Dangerous Master

Ein Kommentar

  1. Big_Confusion6957 on

    This article offers a compelling philosophical perspective on our evolving relationship with technology, framing it as a ‚magnificent servant‘ but a ‚dangerous master.‘

    As we move further into an era dominated by AI and automation, the piece raises critical questions about whether we are maintaining the human discretion necessary to guide these tools or if we are becoming subservient to our own creations.

    I’m interested in discussing how we can foster ‚inner growth‘ and clarity to match our ‚outer power.‘

    How can future educational and social frameworks be redesigned to ensure technology remains a tool for human enhancement rather than a replacement for human agency?

    Is it possible to develop a global ethic that keeps the ’servant‘ in check as it becomes increasingly autonomous?“

    Source: https://acharyaprashant.org/media

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