Private Betreiber von PV-Anlagen werden noch mal „gefickt“ während gewerbliche Stromversorger die Netzentgelte einfach auf ihre Preise aufschlagen.
Am Ende zahlt so eine Gebühr IMMER der Verbraucher…
P0rtasz on
geliefert wie gewählt….
Quietschedalek on
Das ist mit Abstand das Dümmste was ich jemals gelesen habe. Erst zwingt man mich, eine Solaranlage auf mein Dach zu montieren und dann soll ich für den damit produzierten Strom auch noch bezahlen?
Und da wundert sich ernsthaft noch jemand, warum immer mehr Leute keinen Bock mehr auf Klimaschutz haben, wenn Klimaschutz für sie nur bedeutet den Geldbeutel immer weiter aufzumachen.
Patentsmatter on
Kein Problem, da kauft man sich ein paar elektrische Heizgeräte und heizt im Sommer die Umgebung. Außerdem wird’s dann mal wieder richtig Sommer, ein Sommer, wie er früher einmal war.
covexx on
Sehr gut. Netzentgelte sind eine Gebühr für die Nutzung der Infrastruktur und Einspeiser nutzen sie genau so wie Verbraucher.
Aber vor allem ist das aktuelle System extrem unsolidarisch. Wer sich aktuell eine schöne große PV-Anlage aufs Dach setzt und am besten noch einen Speicher, der zahlt so gut wie überhaupt keine Netzentgelte. Die weit überwiegende Anzahl der Menschen, die in Mehrfamilienhäusern wohnen oder sich aus finanziellen Gründen keine PV-Anlage leisten können, haben diesen Luxus nicht und zahlen die Netzentgelte voll.
Wenn man eine Energiewende will, die alle Bürger:innen mitnimmt muss man sie gerecht ausgestalten.
Dass die Netzentgelte aus tausenden anderen Gründen zu hoch sind, ist eine völlig andere Geschichte.
mrz_ on
Kann man irgendwie umgehen, dass eingespeist wird? Mehr speichern, mehr selbst verbrauchen, klar, aber gibt es sonst irgendeine Software-Lösung?
pr0ghead on
Heißt das es würde sich für meinen Vermieter nicht mehr lohnen es einzuspeisen, so dass es dann uns Bewohnern zu gute kommt? Fänd ich dufte.
DrPinguin98 on
Und zeitgleich wundert man sich doch tatsächlich wieso die privaten PV Anlagen inzwischen kleine ausfallen, als sie könnten…
htt_novaq on
Jetzt, wo Millennials langsam ihr Wohneigentum erwerben, muss auch echt mal Schluss sein mit den finanziellen Vorteilen 🫠
just_reading2025 on
Gas-Kathie: Vorwärts nimmer, rückwärts immer…
arwinda on
> Das will die BNetzA ab 2029 ändern. Sie schlägt ein regional differenziertes Einspeisenetzentgelt vor, das maximal fünf Cent pro Kilowattstunde (kWh) betragen könnte.
Was zahlt dann so ein Großeinspeiser eigentlich, wenn der Strom aus dem Gas- oder Kohlekraftwerk kommt.
> In der Mehrheit der Fälle seien es auch die Erzeuger der Erneuerbaren, die den Netzausbau überhaupt erforderlich machten.
Ach so, verstehe. Für die bestehenden großen Kraftwerke mit den großen Leitungen wurde das alles aus Steuergeldern bezahlt. Jetzt soll das aber bitte schön enden, die Erneuerbaren zahlen das schön selbst.
Und immer dran denken dass die Bundesnetzagentur dem Bundeswirtschaftsministeriums untersteht, welches von Katherina Reiche (CDU) geleitet wird.
Wir haben also bald die Reiche-Delle bei den Erneuerbaren.
JBGoode227 on
Meine Mutter, die immer vorne mit dabei war, wenn es um Nachhaltigkeit geht, hat sich vor 2 Jahren ca ihren Traum verwirklicht und hat sich eine PV-Anlage aufs dach der doppelhaushälfte gepackt. Dazu das Erbe meines Opas genutzt. Nach ein paar Monaten gingen die Probleme los. Es wird random Strom ins System eingespeist, wenn es garkein Sinn machte, der Speicher wird mit eingekauftem strom gefüllt, teilweise wird auf einmal nur noch ein Bruchteil des Stroms produziert, obwohl die Produktion bei Bekannten in der Nachbarschaft stabil war, usw..
Fehler bei der Installation können ja passieren, aber auf einmal ist niemand mehr verantwortlich. Es wird auf Subunternehmer verwiesen und man hätte ja keinerlei Einsicht in irgendwelche Daten. Man würde aber ein ‚Ticket‘ erstellen. Es passiert dann aber nichts über Monate und wenn sie wieder anrufen will, geht alles wieder von vorne los. ‚Wir erstellen dann Mal ein Ticket‘.
Es bricht mir das Herz zu sehen, wie meine Mutter in Sachen Nachhaltigkeit vorangehen will und am Ende von allen Seiten im Stich gelassen wird. Mag gut sein, dass es ein Einzelfall ist, aber es ist schon hart das mit anzusehen. Jetzt gibt’s also den nächsten Schlag ins Gesicht, dieses mal von der Regierung…
Necrodings on
Der Artikel gibt die Diskussion der BNetzA ziemlich falsch wieder.
>Sie schlägt ein regional differenziertes Einspeisenetzentgelt vor, das maximal fünf Cent pro Kilowattstunde (kWh) betragen könnte.
das klingt so, als würde man überlegen fixe Einspeiseentgelte pro Region festzulegen.
>Dynamische Netzentgelte für Einspeiser sollten zunächst mit einer niedrigen Anfangshöhe einge-
führt werden. Diese orientieren sich an den Vorgaben des Europarechts, die auf Übertragungsnet-
zebene eine Begrenzung auf 0,5 €/MWh vorsehen, die sich noch um die Kosten für Systemdienst-
leistungen erweitern lässt. Die Bundesnetzagentur beabsichtigt, von dieser Erweiterungsmöglich-
keit Gebrauch zu machen. Bei dynamischen Entgelten drängt es sich auf, die Kosten für Engpass-
management anteilig (Arbeitshypothese zu 50%) auch bei Einspeisern als Grundlage zur Bemes-
sung der dynamischen Netzentgelte heranzuziehen.
Ergo: Man möchte die Redispatch-Kosten anteilig auf die Einspeiser mitverteilen.
Gibt es keinen Redispatch, gibt es auch keine Einspeisenetzentgelte.
Demzufolge müssen auch alle Anlagen mit imSys ausgerüstet sein, ansonsten ist eine Erfassung der Erzeugungsleistung im 15 Minuten Takt überhaupt nicht möglich.
Dazu kommt, die Redispatchkosten werden auf die Anlage hinter dem Engpass aufgeteilt. D.h. man ist also gar nicht dauerhaft betroffen.
Wir reden also von eher so 20-30 Tagen an ein paar Stunden im Jahr.
Ebenso ist noch nicht beschlossen, und es wird auch im Papier stark thematisiert, dass die Netzentgelte für Bestandsanlagen kommen.
Ich persönlich sehe das Thema (als PV-Anlagen Besitzer) nervig und kritisch, aber nicht so brutal wie es in erster Linie dargestellt wird.
seba07 on
Kurzer Reminder, dass die Netze von privaten gewinnorientierten Wirtschaftsunternehmen betrieben werden, in in ihrem jeweiligen Gebiet ein Monopol haben.
EHEC on
Schwieriges Thema. Es gibt tatsächlich Probleme (PV-Strom, der um die Mittagszeit das Netz flutet und den wir zu anderen Tageszeiten lieber hätten/ private Betreiber, die ihre Anlagen auf hohe Einspeisung und nicht auf hohen Eigenverbrauch getrimmt haben und damit das Netz belasten). Aber das ist nur so passiert, weil die Politik dafür Anreize festgelegt hat. Jetzt die zu bestrafen, die sich nach diesen Vorgaben orientiert haben wäre auch etwas unfair.
Es gäbe noch andere Möglichkeiten, die aber wahrscheinlich auch nicht viel beliebter wären (Speicherpflicht / Abregeln / höhere Grundgebühr und niedrigere Entgelte pro bezogene kWh).
Was man mMn eigentlich bräuchte wäre eine Regelung, die hauptsächlich zukünftige Anlagen betrifft.
Freak_Engineer on
Gut, dann speise ich eben nicht mehr ein. Wird der Hausanschluss halt komplett abgeschafft und noch ein kleiner Generator für die dunklen Tage ergänzt…
doalwa on
5 Cent pro Kilowattstunde Einspeisung? Gelächter…im ernst, dann Bau ich die PV wieder ab. Die haben sie doch nicht mehr alle…
dnt_pnc on
Hatten die Netzbetreiber die letzten Jahre nicht Milliardengewinne?
nsn on
Einspeisung lohnt sich ja jetzt schon kaum, und solange wir keine ordentlichen lokalen Speicher haben die Überkapazitäten aufnehmen können wird sich das auch nicht ändern.
Andererseits gibt es Stimmen die sagen dass die Technologie in ca. 10 Jahren so weit sein könnte dass sich private Bazteriespeicher zur Saisonüberbrückung in den Winter hinein lohnen könnten.
Bis dahin stelle ich im Sommer die Klimaanlage mittags halt auf 16 Grad und speichere die Energie als Kälte im Haus.
Practical_Skin_5331 on
Egal wie du es drehst, am Ende ist immer der Dumme der versucht sich ein Stück unabhängig vom Energieversorger zu machen. Das was du denkst einsparen zu können holen Sie sich wieder durch die Hintertür und es wird nicht das letzte Entgelt sein was sie uns aus der Tasche ziehen. Übrigens ist es eigentlich in allen Lebenslagen so. Du freust dich wenn du bei der Kfz Versicherung was eingespart hast und 24 Stunden später kommt der Brief ins Haus geflattert das deine Haftpflichtversicherung steigt als Beispiel. du siehst es gibt immer nur den einen Verlierer 🤭
Practical_Skin_5331 on
Eigentlich sind alle privaten PV Besitzer in einer top Position um den Spieß mal umzudrehen, nur bekommst nicht dazu alle mal zu mobilisieren, Ein Tag mal alles aus was an Strom vom Dach kommt und schauen was passiert, aber wie gesagt es bleibt ein Traum
BlackDemonCat on
Ich glaub die meisten verstehen das falsch. Eine Technologie wird ja gefördert, wenn sie sinnvoll erscheint, aber noch kaum bis gar nicht wirtschaftlich.
Die Wirtschaftlichkeit ist mittlerweile gegeben und steigt mit jedem Jahr weiter. Was soll der Staat machen? Trotzdem weiter Steuerfreiheit auf Gewinne und am besten noch Fördergelder zusätzlich?
Es ist verrückt, aber manchmal geht eine Strategie der Regierung auf und dann kann und muss der Staat (also die ganze Gesellschaft) auch davon profitieren dürfen. Solar ist eben kein free money glitch, wo man nur die Vorteile bekommt.
Lurker_009 on
Ist alles mit einer Kugel Eis erledigt.
Wo gibt es günstig diese Heizpilze?
roflator on
„Reform“ heißt dass in Deutschland: es wird heschissener.
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24 Kommentare
Schön.
Private Betreiber von PV-Anlagen werden noch mal „gefickt“ während gewerbliche Stromversorger die Netzentgelte einfach auf ihre Preise aufschlagen.
Am Ende zahlt so eine Gebühr IMMER der Verbraucher…
geliefert wie gewählt….
Das ist mit Abstand das Dümmste was ich jemals gelesen habe. Erst zwingt man mich, eine Solaranlage auf mein Dach zu montieren und dann soll ich für den damit produzierten Strom auch noch bezahlen?
Und da wundert sich ernsthaft noch jemand, warum immer mehr Leute keinen Bock mehr auf Klimaschutz haben, wenn Klimaschutz für sie nur bedeutet den Geldbeutel immer weiter aufzumachen.
Kein Problem, da kauft man sich ein paar elektrische Heizgeräte und heizt im Sommer die Umgebung. Außerdem wird’s dann mal wieder richtig Sommer, ein Sommer, wie er früher einmal war.
Sehr gut. Netzentgelte sind eine Gebühr für die Nutzung der Infrastruktur und Einspeiser nutzen sie genau so wie Verbraucher.
Aber vor allem ist das aktuelle System extrem unsolidarisch. Wer sich aktuell eine schöne große PV-Anlage aufs Dach setzt und am besten noch einen Speicher, der zahlt so gut wie überhaupt keine Netzentgelte. Die weit überwiegende Anzahl der Menschen, die in Mehrfamilienhäusern wohnen oder sich aus finanziellen Gründen keine PV-Anlage leisten können, haben diesen Luxus nicht und zahlen die Netzentgelte voll.
Wenn man eine Energiewende will, die alle Bürger:innen mitnimmt muss man sie gerecht ausgestalten.
Dass die Netzentgelte aus tausenden anderen Gründen zu hoch sind, ist eine völlig andere Geschichte.
Kann man irgendwie umgehen, dass eingespeist wird? Mehr speichern, mehr selbst verbrauchen, klar, aber gibt es sonst irgendeine Software-Lösung?
Heißt das es würde sich für meinen Vermieter nicht mehr lohnen es einzuspeisen, so dass es dann uns Bewohnern zu gute kommt? Fänd ich dufte.
Und zeitgleich wundert man sich doch tatsächlich wieso die privaten PV Anlagen inzwischen kleine ausfallen, als sie könnten…
Jetzt, wo Millennials langsam ihr Wohneigentum erwerben, muss auch echt mal Schluss sein mit den finanziellen Vorteilen 🫠
Gas-Kathie: Vorwärts nimmer, rückwärts immer…
> Das will die BNetzA ab 2029 ändern. Sie schlägt ein regional differenziertes Einspeisenetzentgelt vor, das maximal fünf Cent pro Kilowattstunde (kWh) betragen könnte.
Was zahlt dann so ein Großeinspeiser eigentlich, wenn der Strom aus dem Gas- oder Kohlekraftwerk kommt.
> In der Mehrheit der Fälle seien es auch die Erzeuger der Erneuerbaren, die den Netzausbau überhaupt erforderlich machten.
Ach so, verstehe. Für die bestehenden großen Kraftwerke mit den großen Leitungen wurde das alles aus Steuergeldern bezahlt. Jetzt soll das aber bitte schön enden, die Erneuerbaren zahlen das schön selbst.
Und immer dran denken dass die Bundesnetzagentur dem Bundeswirtschaftsministeriums untersteht, welches von Katherina Reiche (CDU) geleitet wird.
Wir haben also bald die Reiche-Delle bei den Erneuerbaren.
Meine Mutter, die immer vorne mit dabei war, wenn es um Nachhaltigkeit geht, hat sich vor 2 Jahren ca ihren Traum verwirklicht und hat sich eine PV-Anlage aufs dach der doppelhaushälfte gepackt. Dazu das Erbe meines Opas genutzt. Nach ein paar Monaten gingen die Probleme los. Es wird random Strom ins System eingespeist, wenn es garkein Sinn machte, der Speicher wird mit eingekauftem strom gefüllt, teilweise wird auf einmal nur noch ein Bruchteil des Stroms produziert, obwohl die Produktion bei Bekannten in der Nachbarschaft stabil war, usw..
Fehler bei der Installation können ja passieren, aber auf einmal ist niemand mehr verantwortlich. Es wird auf Subunternehmer verwiesen und man hätte ja keinerlei Einsicht in irgendwelche Daten. Man würde aber ein ‚Ticket‘ erstellen. Es passiert dann aber nichts über Monate und wenn sie wieder anrufen will, geht alles wieder von vorne los. ‚Wir erstellen dann Mal ein Ticket‘.
Es bricht mir das Herz zu sehen, wie meine Mutter in Sachen Nachhaltigkeit vorangehen will und am Ende von allen Seiten im Stich gelassen wird. Mag gut sein, dass es ein Einzelfall ist, aber es ist schon hart das mit anzusehen. Jetzt gibt’s also den nächsten Schlag ins Gesicht, dieses mal von der Regierung…
Der Artikel gibt die Diskussion der BNetzA ziemlich falsch wieder.
>Sie schlägt ein regional differenziertes Einspeisenetzentgelt vor, das maximal fünf Cent pro Kilowattstunde (kWh) betragen könnte.
das klingt so, als würde man überlegen fixe Einspeiseentgelte pro Region festzulegen.
Das Diskussionspapier findet sich aber hier: https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Beschlusskammern/GBK/GBK_Termine/Downloads/2026/02_2026/20.02./AgNes_Orientierungspunkte_Einspeiser.pdf?__blob=publicationFile&v=3
>Dynamische Netzentgelte für Einspeiser sollten zunächst mit einer niedrigen Anfangshöhe einge-
führt werden. Diese orientieren sich an den Vorgaben des Europarechts, die auf Übertragungsnet-
zebene eine Begrenzung auf 0,5 €/MWh vorsehen, die sich noch um die Kosten für Systemdienst-
leistungen erweitern lässt. Die Bundesnetzagentur beabsichtigt, von dieser Erweiterungsmöglich-
keit Gebrauch zu machen. Bei dynamischen Entgelten drängt es sich auf, die Kosten für Engpass-
management anteilig (Arbeitshypothese zu 50%) auch bei Einspeisern als Grundlage zur Bemes-
sung der dynamischen Netzentgelte heranzuziehen.
Ergo: Man möchte die Redispatch-Kosten anteilig auf die Einspeiser mitverteilen.
Gibt es keinen Redispatch, gibt es auch keine Einspeisenetzentgelte.
Demzufolge müssen auch alle Anlagen mit imSys ausgerüstet sein, ansonsten ist eine Erfassung der Erzeugungsleistung im 15 Minuten Takt überhaupt nicht möglich.
Dazu kommt, die Redispatchkosten werden auf die Anlage hinter dem Engpass aufgeteilt. D.h. man ist also gar nicht dauerhaft betroffen.
Wir reden also von eher so 20-30 Tagen an ein paar Stunden im Jahr.
Ebenso ist noch nicht beschlossen, und es wird auch im Papier stark thematisiert, dass die Netzentgelte für Bestandsanlagen kommen.
Ich persönlich sehe das Thema (als PV-Anlagen Besitzer) nervig und kritisch, aber nicht so brutal wie es in erster Linie dargestellt wird.
Kurzer Reminder, dass die Netze von privaten gewinnorientierten Wirtschaftsunternehmen betrieben werden, in in ihrem jeweiligen Gebiet ein Monopol haben.
Schwieriges Thema. Es gibt tatsächlich Probleme (PV-Strom, der um die Mittagszeit das Netz flutet und den wir zu anderen Tageszeiten lieber hätten/ private Betreiber, die ihre Anlagen auf hohe Einspeisung und nicht auf hohen Eigenverbrauch getrimmt haben und damit das Netz belasten). Aber das ist nur so passiert, weil die Politik dafür Anreize festgelegt hat. Jetzt die zu bestrafen, die sich nach diesen Vorgaben orientiert haben wäre auch etwas unfair.
Es gäbe noch andere Möglichkeiten, die aber wahrscheinlich auch nicht viel beliebter wären (Speicherpflicht / Abregeln / höhere Grundgebühr und niedrigere Entgelte pro bezogene kWh).
Was man mMn eigentlich bräuchte wäre eine Regelung, die hauptsächlich zukünftige Anlagen betrifft.
Gut, dann speise ich eben nicht mehr ein. Wird der Hausanschluss halt komplett abgeschafft und noch ein kleiner Generator für die dunklen Tage ergänzt…
5 Cent pro Kilowattstunde Einspeisung? Gelächter…im ernst, dann Bau ich die PV wieder ab. Die haben sie doch nicht mehr alle…
Hatten die Netzbetreiber die letzten Jahre nicht Milliardengewinne?
Einspeisung lohnt sich ja jetzt schon kaum, und solange wir keine ordentlichen lokalen Speicher haben die Überkapazitäten aufnehmen können wird sich das auch nicht ändern.
Andererseits gibt es Stimmen die sagen dass die Technologie in ca. 10 Jahren so weit sein könnte dass sich private Bazteriespeicher zur Saisonüberbrückung in den Winter hinein lohnen könnten.
Bis dahin stelle ich im Sommer die Klimaanlage mittags halt auf 16 Grad und speichere die Energie als Kälte im Haus.
Egal wie du es drehst, am Ende ist immer der Dumme der versucht sich ein Stück unabhängig vom Energieversorger zu machen. Das was du denkst einsparen zu können holen Sie sich wieder durch die Hintertür und es wird nicht das letzte Entgelt sein was sie uns aus der Tasche ziehen. Übrigens ist es eigentlich in allen Lebenslagen so. Du freust dich wenn du bei der Kfz Versicherung was eingespart hast und 24 Stunden später kommt der Brief ins Haus geflattert das deine Haftpflichtversicherung steigt als Beispiel. du siehst es gibt immer nur den einen Verlierer 🤭
Eigentlich sind alle privaten PV Besitzer in einer top Position um den Spieß mal umzudrehen, nur bekommst nicht dazu alle mal zu mobilisieren, Ein Tag mal alles aus was an Strom vom Dach kommt und schauen was passiert, aber wie gesagt es bleibt ein Traum
Ich glaub die meisten verstehen das falsch. Eine Technologie wird ja gefördert, wenn sie sinnvoll erscheint, aber noch kaum bis gar nicht wirtschaftlich.
Die Wirtschaftlichkeit ist mittlerweile gegeben und steigt mit jedem Jahr weiter. Was soll der Staat machen? Trotzdem weiter Steuerfreiheit auf Gewinne und am besten noch Fördergelder zusätzlich?
Es ist verrückt, aber manchmal geht eine Strategie der Regierung auf und dann kann und muss der Staat (also die ganze Gesellschaft) auch davon profitieren dürfen. Solar ist eben kein free money glitch, wo man nur die Vorteile bekommt.
Ist alles mit einer Kugel Eis erledigt.
Wo gibt es günstig diese Heizpilze?
„Reform“ heißt dass in Deutschland: es wird heschissener.