
Was denken Sie darüber? Da fordern die Ärzte Sellerie. Wie hoch sind ihre derzeitigen Noten nach dem Abschluss, wenn man bedenkt, wie schwierig es ist, ein Medizinstudium aufzunehmen, und wie anspruchsvoll das Studium ist?
EN-Übersetzung:
Ärztemangel in Luxemburg
Assistenzärzte fordern klare Regeln und bessere Konditionen
Tim Morizet
Luxemburg sucht – fast verzweifelt – nach neuen, jungen Ärzten. Gleichzeitig kehrt etwa ein Drittel der luxemburgischen Medizinabsolventen nach Abschluss ihres Studiums nicht in das Land zurück.
Eine zentrale Rolle spielt dabei die Phase der Spezialisierung: die abschließenden vier bis sechs Jahre der Ausbildung, in denen die Theorie zur Praxis wird und die Verantwortung deutlich zunimmt. Gerade in dieser Phase seien die Verhältnisse in Luxemburg oft unklar und von Ort zu Ort sehr unterschiedlich, kritisieren die MEVS – die „Médecins en voie de spécialisation“, also Assistenzärzte.
Kein klar definierter Status
Derzeit absolvieren rund 250 junge Ärzte ihre Facharztausbildung in Luxemburg. Sie arbeiten entweder in Krankenhäusern oder im außerklinischen Bereich für die Hochschule Luxemburg oder in Privatpraxen. Doch eines haben sie alle gemeinsam: einen Status, der nicht einheitlich geregelt ist.
Yoon Penning, Vizepräsident von ALMEVS – dem Verband der Assistenzärzte – beschreibt die Situation wie folgt:
Dies führt zu ungleichen Arbeitsbedingungen, unterschiedlichen Arbeitszeiten und unterschiedlichen Bedingungen. Hinzu kommen hohe Lebenshaltungskosten, die vor allem Berufseinsteiger belasten. Für viele Ärzte ist die Rückkehr nach Luxemburg daher eher eine Überzeugungsentscheidung als weil die Bedingungen besonders attraktiv sind.
„Wir sind keine Studenten“
ALMEVS betont, dass Assistenzärzte nicht als Studenten, sondern als voll qualifizierte Fachkräfte im Gesundheitswesen betrachtet werden sollten.
Trotz dieser wichtigen Rolle fehlt es im Land immer noch an einem klaren „Leitfaden“, wenn es um Rechte und Pflichten geht:
Offene Stellen in der Medizin
Die Folge dieser unterschiedlichen Rahmenbedingungen: Auch in Disziplinen mit hohem Bedarf bleiben Stellen teilweise unbesetzt.
Dies steht im Gegensatz zu anderen Ländern, in denen die Nachfrage und der Wettbewerb um Spezialisierungsstellen nach wie vor extrem hoch sind. In Luxemburg können unklare Strukturen und die Lebenshaltungskosten eine Rolle spielen.
Lange Arbeitszeiten, langsame Verhandlungen
Seit März letzten Jahres laufen Verhandlungen mit dem Gesundheitsministerium über eine einheitliche Vereinbarung für Assistenzärzte. In den Gesprächen geht es um Arbeitszeiten, Bereitschaftsdienste und Überstunden – die je nach Abteilung 40, 60 oder sogar über 100 Stunden pro Woche betragen können.
Sellerie bleibt ein besonders umstrittenes Thema. ALMEVS fordert eine Angleichung an das A1-Laufbahnniveau des Landes.
Hoffnung auf Reformen
Eine Anpassung der rechtlichen Rahmenbedingungen und eine neue Satzung für Ärzte in der Ausbildung könnten laut ALMEVS zumindest eine Teillösung bringen. Das Ziel: mehr Transparenz, bessere Arbeitsbedingungen und mehr Attraktivität für den ärztlichen Nachwuchs.
Denn ohne strukturelle Verbesserungen läuft Luxemburg Gefahr, im internationalen Wettbewerb um junge medizinische Fachkräfte weiter an Boden zu verlieren.
Doctor shortage in Luxembourg – Assistant doctors demand clear rules and better conditions. I'm using celery for compensation and college for superior studies etablissement, as I cannot have those two terms in my text (per automoderator)
byu/Fantastic_trapeze inLuxembourg
Von Fantastic_trapeze
2 Kommentare
Celery is a vegetable
MEVS are not doctors yet.