Share.

15 Kommentare

  1. egal welche couleur, bedient werden als erstes immer brave parteigänger. in jedem ministerium, staatsnahen betrieb vollkommen üblich, hin und wieder auch in „privatwirtschaftlichen“ unternehmen (looking at you, Wiener Städtische, Uniqa etc.)

  2. CaptainNoodleArm on

    Wenn das so passiert ist gehört das aufgeklärt. Wenn die ÖVP von sowas redet find ich das aber mehr als zynisch.

  3. d645b773b320997e1540 on

    > Dem Umweltministerium sei es „nicht gelungen darzulegen, dass die politische Weltanschauung bei der Besetzung der Leiterin der Abteilung durch die Entscheidung der Bundesministerin keine Rolle gespielt hat“, heißt es laut APA im Gutachten

    …eh… is das ned a bissl Beweislastumkehr? ~~Wärs ned an der Anklage zu beweisen, dass es daran lag?~~

    Der Artikel wirkt mir mal a bissl einseitig, aber sollte da was dran sein hat das natürlich genauso Konsequenzen zu haben für wer auch immer da zuständig war, wie ich mir das auch im Fall Wöginger erwart.

    (edit: schlechte formulierung, weil keine Anklage in dem Sinn. aber es ging um’s Prinzip…)

  4. Immer wieder spannend, wie die „Houlier than thou“ Parteien stolpern, sobald sie an der Macht sind.

  5. Tiroler_Manu on

    >Die Grünen ließen in einer Stellungnahme gegenüber der Tageszeitung „Die Presse“ wissen, dass „bei allen Besetzungen im Klimaschutzministerium“ eine Grundregel gegolten habe: „Ausschlaggebend sind fachliche Qualifikation und Expertise der Bewerberinnen und Bewerber. Das trifft selbstverständlich auch auf den angesprochenen Fall zu.“

    Könnte ein Präzedenzfall für alle Postenvergaben in allen Ministerien werden, wenn es dort ein Urteil/Freispruch gibt.

    Dann müsste man alle Besetzungen aller Parteien durchleuchten.

    Gut, aber dafür haben wir realistischerweise nicht die Ressourcen in der Justiz, und dann wären wohl 70% der Posten neu zu vergeben. (Wahrscheinlich noch mehr)

  6. TotalStatisticNoob on

    Also ein paar Punkte:

    * Leute aus dem Kabi als AL einsetzen ist gängige Praxis, alle machens, aber es ist scheiße. Es braucht eine Trennung zwischen politischer Arbeit und Verwaltung. Aus der Verwaltung ins Kabi geht da mMn noch eher, aber es passiert immer in die andere Richtung und das ist kacke. Da braucht es auch einfach eine Abkühlphase von 3+ Jahren. Von mir aus nur für AL aufwärts.
    * wtf heißt „Personalkenntnis innerhalb des Ressorts“??
    * „nicht gelungen darzulegen, dass die politische Weltanschauung bei der Besetzung der Leiterin der Abteilung durch die Entscheidung der Bundesministerin keine Rolle gespielt hat“ -> find ich eine komische Argumentation, wie will man das jemals ausschließen?
    * „aufgrund ihres Alters und ihrer Weltanschauung diskriminiert worden“ Mich würde es interessieren, was für eine Weltanschauung es denn wäre
    * Dass sich die ÖVP da traut den Mund aufzumachen, HAHAHAHA

  7. Greedy_Individual_35 on

    Im Verkehrsministerium wurden etliche Posten umgerührt oder Leute mit Golden Handshakes abgefertigt, um diese Position mit politisch korrekten Personen umzubesetzen.

    Aber es ist nur schlecht, wenn es die Anderen machen.

  8. Sea_Desk4858 on

    Naja ohne es beurteilen zu können hat es oft verschiedene gründe warum nicht eine expert:in die führungsposition bekommt.

    Fehlende führubgskompetenz….
    verhindern von internen seilschaften/netzwerken…
    schwer ersetzbare expertise…

    sollte aber nachträglich begründet werden

  9. ExtendedSpikeProtein on

    Boah, big surprise, de Grünen sind am Futtertopf ned anders als die anderen!

    Ist ja ned so als hättma das spätestens nach der ATS-Lena Pleite ned schon gewusst.

  10. Extreme-Eggplant8450 on

    Wenn dass keine Konsequenzen für die Gewessler nach sich zieht, gibts wieder ein paar % plus für die Blauen.

Leave A Reply