Die USA kündigen einen Aktionsplan zum Wiederaufbau der amerikanischen Schiffbauindustrie in Zusammenarbeit mit Südkorea und Japan an

Foto: YONHAP News Die Regierung von Donald Trump kündigte am Freitag einen Aktionsplan zum Wiederaufbau der amerikanischen Schiffbauindustrie an und betonte dabei die Verpflichtung, die „historische“ Zusammenarbeit mit Südkorea und Japan fortzusetzen. Das Weiße Haus veröffentlichte „America’s Maritime Action Plan“, nachdem Seoul und Washington im Rahmen ihres Handelsabkommens letztes Jahr vereinbart hatten, bei einem solchen Vorhaben im Einklang mit dem von Seoul zugesagten „Make American Shipbuilding Great Again“ (MASGA)-Projekt zusammenzuarbeiten. Das Weiße Haus sagte, die USA würden ihre historische Zusammenarbeit mit den Verbündeten Südkorea und Japan bei der Wiederbelebung des US-Schiffbaus fortsetzen und forderten, die Abhängigkeit von Lieferanten zu verringern, denen man nicht vertrauen könne. In dem Dokument hieß es, Washington habe sich gezielte Investitionen in Höhe von mindestens 150 Milliarden US-Dollar in der Schiffbauindustrie gesichert und das Handelsministerium dränge darauf, die Mittel für die Investitionsprojekte zu mobilisieren. Es wird davon ausgegangen, dass es sich bei den erwähnten Investitionen im Wert von 150 Milliarden US-Dollar um Seouls Zusage im Rahmen der MASGA-Initiative als Teil des Gesamtinvestitionspakets des Landes von 350 Milliarden US-Dollar als Gegenleistung für reduzierte US-Zölle von 15 Prozent auf südkoreanische Importe handelt. Das Weiße Haus schlug außerdem eine „Brückenstrategie“ vor, bei der der Schiffbau zunächst im Rahmen eines Vertrags in einer ausländischen Werft gebaut werden sollte, bevor der Bau in die USA verlagert würde, nachdem direkte Kapitalinvestitionen getätigt wurden, um die Produktion auf einer amerikanischen Werft zu ermöglichen.

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