
Foto: Korea Road Traffic Authority Verkehrsunfälle mit dem Einsatz der adaptiven Geschwindigkeitsregelung (ACC) auf Schnellstraßen haben stark zugenommen. Das Samsung Traffic Safety Research Institute teilte am Freitag mit, dass es in den letzten sechs Jahren 290 Unfälle auf Schnellstraßen mit der ACC-Funktion gegeben habe, wobei die jährliche Zahl von 15 im Jahr 2020 um das Sechs-Siebenfache auf 101 im Jahr 2025 gestiegen sei. Die Daten stammen aus einer Analyse von ACC-bedingten Unfällen bei Fahrern mit Kfz-Versicherungsabonnement bei Samsung Fire and Marine Insurance. Bei 62,1 Prozent der Unfälle kam es zu Fahrzeugen, die von der Fahrspur abkamen, und 18,6 Prozent ereigneten sich, nachdem das ACC-gesteuerte Fahrzeug einem Einschermanöver nicht ausweichen konnte. Die meisten Unfälle ereigneten sich bei günstigen Wetterbedingungen und waren größtenteils auf Unachtsamkeit der Fahrer zurückzuführen. Der Anteil der in Südkorea installierten Fahrerassistenzsysteme (Advanced Driver Assistance System, ADAS) stieg von 29 Prozent im Jahr 2022 auf 41 Prozent im Jahr 2024.