
Foto: YONHAP News Wiedervereinigungsminister Chung Dong-young hat zum ersten Mal offiziell sein Bedauern über angebliche zivile Drohnenflüge nach Nordkorea zum Ausdruck gebracht. Während einer Glückwunschbotschaft bei einer Messe für nationale Versöhnung und Einheit in der Myeongdong-Kathedrale in Seoul am Dienstag sagte Chung, er habe gegenüber Nordkorea sein tiefes Bedauern über das rücksichtslose Eindringen von Drohnen zum Ausdruck gebracht, das kürzlich stattgefunden habe. Dies war das erste Mal, dass ein hochrangiger Regierungsbeamter gegenüber Pjöngjang sein Bedauern über den Drohnenfall zum Ausdruck brachte. Chung kritisierte die Drohnenangriffe unter der ehemaligen Yoon Suk Yeol-Regierung und nannte sie rücksichtslose und sehr gefährliche Taten, die beinahe einen Krieg verursacht hätten und niemals wiederholt werden sollten. Anschließend betonte der Minister die Notwendigkeit, das innerkoreanische Militärabkommen vom 19. September, das die beiden Koreas dazu verpflichtet, feindliche Handlungen zu Lande, zu Wasser und in der Luft einzustellen, rasch wiederherzustellen. Er fügte hinzu, dass feindselige Handlungen in der Luft sofort gestoppt werden sollten. Auf die Frage von KBS, ob seine Äußerungen im Voraus mit dem Präsidialamt abgestimmt worden seien, sagte Chung, er habe die Angelegenheit mit dem Nationalen Sicherheitsrat des Präsidenten besprochen und seine Aussage sei in diesem Zusammenhang erfolgt.