
Foto: YONHAP News Ein Versuch, die regierende Demokratische Partei (DP) und die untergeordnete Partei „Wiederaufbau Koreas“ vor den Kommunalwahlen am 3. Juni zu fusionieren, ist ins Stocken geraten. Auf einer Pressekonferenz am Dienstag sagte DP-Chefsprecher Park Soo-hyun, dass bei einer Generalversammlung der DP-Gesetzgeber Konsens darüber erzielt worden sei, dass es schwierig geworden sei, die Fusion voranzutreiben, wie DP-Chef Jung Chung-rae letzten Monat vorgeschlagen hatte. Der Sprecher sagte, die meisten Gesetzgeber seien sich zwar über die Notwendigkeit einer Fusion einig, stellten jedoch fest, dass die aktuellen Umstände es schwierig machten, die Fusion zum jetzigen Zeitpunkt voranzutreiben. Park sagte, der Konsens bestehe darin, dass der Fusionsvorschlag zwar auf der ernsthaften Absicht beruhte, einen Erdrutschsieg bei den Kommunalwahlen für den Erfolg der Regierung Lee Jae Myung zu sichern, der Prozess jedoch zu internen Streitigkeiten geführt habe. Die Regierungspartei wird ihre Entscheidung voraussichtlich während einer Sitzung des Obersten Rates am Dienstagnachmittag finalisieren.