Die Polizei befragt den Interims-CEO von Coupang 14 Stunden lang wegen Datenschutzverletzung und angeblichem Meineid

Foto: YONHAP News Coupangs Interims-CEO Harold Rogers wurde von der Polizei etwa 14 Stunden lang zu den Vorwürfen befragt, er habe während einer südkoreanischen Parlamentsanhörung zum massiven Datenverstoß des E-Commerce-Riesen unter Eid gelogen. Rogers sprach am frühen Samstag nicht mit den Medien, als er nach der Befragung das Mapo-Büro der Seoul Metropolitan Police Agency verließ. Berichten zufolge stellten die Ermittler Rogers in Frage, ob seine Behauptung wahr sei, dass die unternehmensinterne Untersuchung des Datenverstoßes auf Anweisung des National Intelligence Service durchgeführt worden sei, oder ob er eine eidesstattliche Aussage gemacht habe. Der staatliche Geheimdienst hat die Behauptung von Rogers zurückgewiesen. Als die Polizei Rogers am 30. Januar zum ersten Mal befragte, konzentrierte sie sich auf seine angebliche Behinderung staatlicher und polizeilicher Ermittlungen, als er am 25. Dezember überraschend die Ergebnisse einer internen Untersuchung des Datenleckvorfalls bekannt gab. Der Umgang Südkoreas mit dem Coupang-Fall löste in einigen politischen Kreisen der USA Besorgnis aus, darunter auch im Justizausschuss des Repräsentantenhauses, der eine Vorladung für Rogers ausstellte, der am 23. Februar erscheinen sollte, um über Seouls angebliche diskriminierende Praktiken gegenüber US-Firmen auszusagen.

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