
Foto: YONHAP News Ein hochrangiger südkoreanischer Regierungsbeamter sagte, dass es in den kommenden Tagen einige neue Entwicklungen im Zusammenhang mit Nordkorea geben könnte. In einem Gespräch mit südkoreanischen Reportern am Donnerstag in Washington betonte der Beamte, dass die erwarteten Fortschritte nicht bescheiden sein würden, und beschrieb dies als eine Geste des guten Willens, die als Ausgangspunkt für die Verbesserung der Beziehungen zu Pjöngjang dienen könnte, und nicht als Gespräche wie den Dialog zwischen den USA und Nordkorea. Zu den Aussichten der Gespräche zwischen Nordkorea und den USA sagte der Beamte, dass Pjöngjangs Haltung, den Dialog mit Washington zu verweigern, weiterhin fest bleibe und dass die Situation weiter beobachtet werden müsse. Der Beamte sagte auch, US-Außenminister Marco Rubio habe Außenminister Cho Hyun während ihrer bilateralen Gespräche Anfang dieser Woche über den geplanten Besuch von US-Präsident Donald Trump in China im April informiert. Berichten zufolge sagte Cho zu Rubio, dass Seoul daran arbeite, Nordkorea anlässlich von Trumps China-Besuch wieder an den Verhandlungstisch zu bringen, und bat die US-Seite um Kooperation. Bei einem Treffen mit Reportern in der südkoreanischen Botschaft in Washington am Donnerstag sagte Cho außerdem, dass er und Rubio ihre Einschätzungen zur Lage auf der koreanischen Halbinsel ausgetauscht und Möglichkeiten besprochen hätten, die Tür für einen Dialog mit Nordkorea zu öffnen.