Umfrage: 84 Prozent für Social-Media-Verbot [für unter 16-Jährige]

https://orf.at/stories/3419278/

Von linknewtab

18 Kommentare

  1. >ganz klar dafür sind die Pensionisten, da sind über 90 Prozent für ein Social-Media-Verbot für Jugendliche“.

    Hahaha… Eh klar.

    Halte es auch für Schwachsinn, weil das Internet weit mehr als nur soziale Medien ist. Was soll das also großartig helfen?

    Das die Jugendlichen dann nur noch auf 4chan oder gleich im Darkweb sind? Ja, hilft mal gar nix…

    Selbst der Experte mein, „es kann mithelfen“ und nicht „es wird mithelfen“.

    Und ja, die Plattformen sollten stärker zur Rechenschaft gezogen werden können.

  2. Classic_South_5374 on

    Betrifft das beispielsweise auch Reddit?

    Die zentrale Frage ist vielmehr welche Plattformen unter den Begriff „Social Media“ fallen und wie der altersgerechte Zugang technisch sichergestellt wird.

  3. Ich finde das nicht gut!

    Es ist ja nicht so, dass man mit 16 dann plötzlich Immun ist gegen Hass und Falschmeldungen.
    Das haben ja z.B. die ganzen volljährigen Corona Schwurbler eindrucksvoll bewiesen.

    Besser wäre es, wenn in den Sozialen Medien mal aufgeräumt werden würde.
    Vor allem politische Propaganda richtet weltweit extremen Schaden an… MAGA als schönes Beispiel
    Aber nein, dass geht ja nicht. Da setzen wir vollgas auf KI, so dass es zukünftig für niemanden mehr möglich sein wird Wahrheit von Propaganda zu unterscheiden.

    Aber als Pflaster picken wir jetzt Jugendschutz drauf, und gut ist.

  4. LuLMaster420 on

    Ein Verbot löst das Problem nicht, es verschiebt es nur.

    Jugendliche werden dann nicht weniger Inhalte konsumieren, sondern unreguliertere, stärker personalisierte Inhalte auf anderen Plattformen.

    Das eigentliche Problem sind nicht die Jugendlichen, sondern Geschäftsmodelle, die Aufmerksamkeit maximal ausbeuten.
    Ein Verbot entlastet Plattformen, entlastet Politik aber nicht die Betroffenen.

    Was es bräuchte, wäre geteilte Verantwortung:

    klare Regeln für Algorithmen, Haftung für psychische Schäden, echte Medienbildung und Unterstützung für Eltern und Schulen.

    Kinder auszusperren, während man das System unverändert lässt, ist keine Prävention es ist Ausweichen.

  5. Realistic-Major4888 on

    Geht halt etwas an der Realität vorbei. Und dann mit 16 sollen die Jugendlichen plötzlich volle Kompetenz haben – wie sollen sie die lernen wenn sie nicht mitmachen dürfen?

  6. Sobald mir wer vortanzt wie man es wirksam umsetzt ohne mal eben die Daten von allen abzugreifen fang ich an drüber nachzudenken.

  7. Lasst die Kinder Cocain probieren, dann nimmt es ihnen weg und mit 16 gibt es ihnen wieder.
    Da freuen sich die Therapeuten.
    Vielleicht mal mehr in Richtung – wie man mit SM richtig umgeht, anstatt von einem Extrem ins andere zu gehen?

  8. Mir graust’s schon wieder vor der Umsetzung.

    Ich fände es sinnvoller etwas gegen die Algorithmen mit selbst-aktualisierendem, endlosem Content zu machen. Hier entstehen die meisten Probleme, welche klassische Foren nicht hatten, und die betreffen jung und alt.

  9. IchLiebeKleber on

    warum in einer liberalen Demokratie Mehrheiten nicht über die Rechte von Minderheiten abstimmen können sollten, Teil 4233

    Österreich hat die UN-Kinderrechtskonvention unterzeichnet, oder? Die hat einen Artikel 13, den sich 84 Prozent der Befragten wohl zu Gemüte führen sollten: [https://www.unicef.de/informieren/ueber-uns/fuer-kinderrechte/un-kinderrechtskonvention](https://www.unicef.de/informieren/ueber-uns/fuer-kinderrechte/un-kinderrechtskonvention)

    Hätte ich als Jugendlicher nicht wenigstens das Internet gehabt, hätte ich null (in Zahlen: 0) positive Erinnerungen an meine gesamte Zeit als Jugendlicher. Und 84 Prozent der Befragten wollen eine Generation traumatisierter Menschen, ich glaub es nicht …

  10. Das Problem ist ja, dass die Plattformen drauf ausgerichtet sind, die Nutzerzeit zu maximieren. Wenn man bei „Jugendkonten“ die Vorschläge abdreht und das Endlosscrollen killt, wär schon viel erreicht. Dazu noch die Möglichkeit weg, Dinge zu liken oder Likes zu erhalten, und es wär schon viel geholfen.

    Ich seh es halt bei meinen Schülern, wie fokussiert sie auf ihre Selbstdarstellung sind und dass Likes die absolute Währung sind. Dazu kommt noch die Tatsache, dass grad Snapchat eigentlich eine 24/7 Mobbing-Plattform geworden ist, wo die Ziele präsent bleiben, damit sie wenigstens wissen, was über sie gesagt wird und wer grad auf sie losgeht. Das hört einfach nicht mehr auf, und „geh halt runter“ hilft nicht, weil die dann noch mehr Außenseiter sind als vorher schon.

  11. Was jedem bewusst sein sollte: um so etwas umzusetzen, wird eine Online-Identitäts/Alters-Verifizierung notwendig, flächendeckend. Und wenn das erstmal alle socialmedias haben kann man das ja per Zwang noch erweitern.

    Damit ist niemand mehr anonym im Internet unterwegs, und darum geht es in Wirklichkeit. Das Thema mit „pöse socialmedia“ ist nur vorgeschoben. Ich finde socialmedia megasch# und schlecht für die Gesellschaft, aber die totalitären Überwachungsversuche der EU finde ich wesentlich schlimmer. Verschlüsselung unterwandern, aufbrechen, Chats total überwachen, Fotos von devices abziehen / auswerten und online Identität zwangs-offenlegen… China schaut wohl mit Neid nach Brüssel.

  12. zzzthelastuser on

    Wie wärs mit einem „Internet-Führerschein“ und auch den Schwurblern ihr „Social“ Media wegnehmen, bis sie gelernt haben wie man damit umgeht?

    Wie soll das überhaupt umgesetzt werden?

    Ausweis-Kontrolle im Internet? /r/Whatcouldgowrong

  13. Ich wär wirklich für ein Verbot von short video Plattformen für alle. Da wäre nichts verloren, nur gewonnen.

Leave A Reply