
Foto: YONHAP News Bei einer Unterwasseruntersuchung, die am Dienstag in einem längst verlassenen Kohlebergwerk in Japan wieder aufgenommen wurde, wurden keine weiteren Leichen geborgen. Bei einem Überschwemmungsunfall im Jahr 1942 kamen dort 183 Menschen, darunter 136 Koreaner, ums Leben. Die Association for Commemorating the Chosei Coal Mine Flooding Disaster sagte, ein japanischer Taucher habe die Unterwasseroperation etwa drei Stunden lang durchgeführt, aber keine Entdeckungen gemacht. Der Taucher erzählte Reportern, dass er mit Ausrüstungsproblemen und schlechten Sichtverhältnissen unter Wasser konfrontiert sei. Der Verbandschef sagte, trotz der Rückschläge des Tages werde die Umfrage wie geplant am Freitag bis zum darauffolgenden Mittwoch fortgesetzt, wobei Taucher aus Finnland, Thailand, Indonesien und Taiwan teilnehmen würden. Darüber hinaus wird am Samstag auf dem Gedenkplatz der Mine eine Gedenkzeremonie für die koreanischen Opfer abgehalten, die während des Zweiten Weltkriegs zur Arbeit für Japan gezwungen wurden.