>Auch in Deutschland haben sehr reiche Familienunternehmen und Superreiche erheblichen politischen Einfluss. Das untergräbt das demokratische Prinzip „eine Person, eine Stimme“. Wenn Vermögen politische Entscheidungen prägt, wird Demokratie ausgehöhlt.
Nein.
Ich habe von unseren politischen und gesellschaftlichen *Intellektuellen* jetzt seit Jahren in Dauerschleife gehört, dass Bürgergeldempfänger unsere Demokratie zerstören. Und Migranten. Und total blöd Gebildete. Arme. Und Faule.
Ach, komm‘, ich pack‘ die Schwulen und Lesben einfach auch noch dazu. Die sind auch genauso Schuld daran.
Aber – die Reichen?
Tut mir leid. Darüber habe ich die Politik noch nie reden hören.
Das letzte Mal, als es der Regierung um Vermögensgrenzen ging, war’s auch wieder bei den Bürgergeldempfängern.
Die also ihre, aus Arbeitsleistung und Verzicht erwirtschaftete, private Vorsorge, zu der sie de facto regierungseits auch aufgefordert sind, für die spätere, äußerst *üppige* Rente zuerst auffressen müssen. Ehe der Staat sich gnädig sieht, sie abzusichern.
Aber die Reeeichen? Was zum Teufel haben denn die Reichen mit der Glaubwürdigkeit der Demokratie zu tun?
Zum Kotzen ist das alles nur noch.
drmanhattanmar on
Wir sehen das ja gerade in den USA… aber die deutsche Presse müht sich mehrheitlich, so zu tun als sei es der verrückte Trump und einzelne Personen aus seinem Umfeld, sicher aber nicht die Techkonzerne bzw. deren schwer sozialgestörte und weltfremde Milliardär-Chefs, die da gerade die Policies diktieren und auf den Rest der Menschen und Menschheit einen riesigen Haufen legen.
Nee es sind nur die Politiker die böse sind, die Wirtschaft sitzt kollektiv am Rand und wirtschaftet so still und leise. So wie in Deutschland Susanne Klatten und so
8 Kommentare
[deleted]
>Auch in Deutschland haben sehr reiche Familienunternehmen und Superreiche erheblichen politischen Einfluss. Das untergräbt das demokratische Prinzip „eine Person, eine Stimme“. Wenn Vermögen politische Entscheidungen prägt, wird Demokratie ausgehöhlt.
Nein.
Ich habe von unseren politischen und gesellschaftlichen *Intellektuellen* jetzt seit Jahren in Dauerschleife gehört, dass Bürgergeldempfänger unsere Demokratie zerstören. Und Migranten. Und total blöd Gebildete. Arme. Und Faule.
Ach, komm‘, ich pack‘ die Schwulen und Lesben einfach auch noch dazu. Die sind auch genauso Schuld daran.
Aber – die Reichen?
Tut mir leid. Darüber habe ich die Politik noch nie reden hören.
Das letzte Mal, als es der Regierung um Vermögensgrenzen ging, war’s auch wieder bei den Bürgergeldempfängern.
Die also ihre, aus Arbeitsleistung und Verzicht erwirtschaftete, private Vorsorge, zu der sie de facto regierungseits auch aufgefordert sind, für die spätere, äußerst *üppige* Rente zuerst auffressen müssen. Ehe der Staat sich gnädig sieht, sie abzusichern.
Aber die Reeeichen? Was zum Teufel haben denn die Reichen mit der Glaubwürdigkeit der Demokratie zu tun?
Zum Kotzen ist das alles nur noch.
Wir sehen das ja gerade in den USA… aber die deutsche Presse müht sich mehrheitlich, so zu tun als sei es der verrückte Trump und einzelne Personen aus seinem Umfeld, sicher aber nicht die Techkonzerne bzw. deren schwer sozialgestörte und weltfremde Milliardär-Chefs, die da gerade die Policies diktieren und auf den Rest der Menschen und Menschheit einen riesigen Haufen legen.
Nee es sind nur die Politiker die böse sind, die Wirtschaft sitzt kollektiv am Rand und wirtschaftet so still und leise. So wie in Deutschland Susanne Klatten und so
Kurzer Snippet bei Surplus von Adam Tooze als parallel Veröffentlichung: https://www.surplusmagazin.de/reels/milliardare-kritik-macht-adamtooze-reel/
Ja klar natürlich nicht die Politiker die seit 30 Jahren alles in den Sand setzen. Die sind gänzlich unschuldig ahaha
Wenn es blutet…
Dann wählt auch mal nicht korrupte Politiker, verdammte Axt.
Guter Text! Überraschend.
Aber leider mit Reiche, Merz und dem Lobbyverband der Superreichen (CDU) kaum umsetzbar.