Hallo Leute, nach den Gaming-Charts habe ich beschlossen, einen Blick auf die Filmbranche zu werfen, insbesondere auf die Gewinner des besten Films. Ich weiß, dass es einige Fragen zur Methodik/Kategorisierung geben wird, deshalb habe ich inb4 Fragen und Antworten am Ende des Textes eingefügt 😉 Ich freue mich über Ihre Gedanken, Theorien und Ideen für weitere Analysen!

Quelle: https://www.imdb.com/ , https://aficatalog.afi.com/ X

Werkzeuge: Excel, PowerPoint

Verfahren: Alle Zahlen sind inflationsbereinigt (USD 2025)

Oscar-Gewinner werden kleiner (und mehr Indie)

  1. Das durchschnittliche Produktionsbudget für einen Gewinner des besten Films ist um 18 % gesunken 91 Millionen US-Dollar (1990–2009) einfach 26 Millionen US-Dollar (2010–2025)\*.
  2. Auch die Gatekeeper veränderten sich: Die 90er und 2000er Jahre wurden von den „Big Five“ (z. B. Warner Bros., Universal, Paramount) und Miramax dominiert. Im aktuellen Jahrzehnt gehört die Bühne Indie-Kraftpaketen (A24, NEON), Unternehmensboutiquen (Searchlight) und Streaming-Disruptoren (Apple, Netflix).

Wie ist das passiert?

  1. Der "Prestige-Lücke": Große Studios haben größtenteils Mid-Budget-Dramen gegen Franchises im Wert von über 200 Millionen US-Dollar eingetauscht (Fortsetzungen, Neustarts, Superheldenfilme). Dies hinterließ ein Vakuum, das Indies gerne füllten.
  2. Stimmausweitung und Diversifizierung: Im Jahr 2009 zählte die Akademie zehn Nominierte, was eine größere Auswahl an Filmen* ermöglichte. Darüber hinaus hat sich das Wahlgremium seit 2017 diversifiziert und weiterentwickelt "altes Hollywood" liebt globalere und vielseitigere Perspektiven.
  3. Marketing > Produktion: Boutique-Vertriebshändler wie Neon (Gewinner des Jahres 2025). "Anora*"*) beherrschen das "Kampagne zuerst" Modell: 6 Millionen US-Dollar für den Film und das Dreifache für die Oscar-Vermarktung ausgeben (Fragen und Antworten*).
  4. Tech-Parität: Der "sehen" eines Gewinners ist nicht mehr an ein Backlot von 100 Millionen US-Dollar gebunden. Der digitale Fortschritt hat die erstklassige Kinematographie demokratisiert.

2026 Hinweis: Die Budgets der Nominierten reichen von mageren 5 Millionen US-Dollar ("Sentimentaler Wert") auf die gewaltigen 200 Millionen US-Dollar ("F1"). Interessanterweise ist A24 in den oberen Marktsegmenten vorgerückt und hat Rückhalt erhalten "Marty Supreme" mit Produktionskosten von 70 Millionen US-Dollar.

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\Ironischerweise hat die Akademie das Feld „Bester Film“ auf 10 erweitert, um gezielt mehr hochverdienende Blockbuster aufzunehmen (nach dem öffentlichen Aufschrei). "Der Dunkle Ritter" Brüskierung)*

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Fragen und Antworten:

1. „Anora hatte ein Marketingbudget von 18 Millionen US-Dollar gegenüber 6 Millionen US-Dollar für die Produktion, sie geben immer noch viel Geld aus.“ Stimmt, aber im Vergleich zu den Schwergewichten sind diese Kosten immer noch gering. "Oppenheimer"Allein die Produktionskosten von 100 Millionen US-Dollar belaufen sich auf das Vierfache "Anora*"*s Gesamtausgaben. Ich glaube das "kleines Budget" Der Trend hält an, unabhängig von der Wahlkampfvorlage. Dennoch ist es eine gute Wahl für ein anderes Diagramm, obwohl die Daten viel knapper sind.

2. „Searchlight ist eine Disney-Tochtergesellschaft; man kann nicht sagen, dass es Indie ist.“ Ich habe Searchlight hauptsächlich einbezogen, um die vier Top-Auszeichnungen hervorzuheben, die sie im Zeitraum 2010–2025 gewonnen haben. Zweitens ist die „Indie“-Definition meiner Meinung nach fließend. Bedeutet es die Unabhängigkeit des Unternehmens, einen bestimmten Stil des Filmemachens oder ein Budget? Aus diesem Grund kann man argumentieren, dass die Indie-Ära früher begann und das zu Disney gehörende Unternehmen Miramax in den 90er Jahren seinen Höhepunkt erreichte!

3. „Durchschnittswerte werden von Titanic und Gladiator überhöht.“ Guter Punkt, deshalb habe ich das auch verfolgt mittlere. Auch ohne die massiven Ausreißer sind die Produktionskosten heute immer noch >2x niedriger als vor dreißig Jahren.

  1. "Ist die Aufteilung 1990-2009 und 2010-2025 nicht zu willkürlich?" Ich würde sagen, das Wichtigste ist, dass es tatsächlich einen Trend zu sinkenden Budgets gibt. Vorher habe ich mich nur um 2007/2008 getrennt, weil das der letzte Höhepunkt war. Ich habe mich für 2009/10 entschieden, weil es eine Ausweitung des Stimmzettels gab. Könnte auch 2016 sein, da dies die erste Erweiterung des Wahlgremiums war und Moonlight gewonnen hat

Von Affectionate_Sun1797

4 Kommentare

  1. TrippyZippee on

    Very informative. One question I do have is this a trend only for oscar winners, or movies in general. I would posit that the median production costs ( adjusted for inflation) have actually gone down because, quite simply, its easier and cheaper to make movies nowadays. Obviously you have your big budget blockbusters which will skew the average. But over large volumes, most of the movies are generally made cheaper compared to before.

  2. We will likely get another 100 mil budget film winner this year between Sinners and OBAA beings the two front runners

  3. federico_alastair on

    2026 is looking very likely to be an exception to the indie streak as well. As the frontrunner WB’s One Battle After Another cost between 135 to 170 to make.

    In fact this year is a lot more big studio dominated than usual. Only one movie from A24 and Neon each. The A24 one is their most expensive one yet.

  4. Regurgitate the same old shit for 15+ years, give shocked Pikachu face when nobody really wants to nominate you as a classic.

    That’s showbiz, baby!

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