
Foto: YONHAP Nachrichtensprecher: Einen Tag nachdem US-Präsident Donald Trump damit gedroht hatte, die Zölle auf Südkorea zu erhöhen, bestätigte das Weiße Haus gegenüber KBS, dass Trump die Ankündigung gemacht habe, weil Seoul keine Fortschritte bei der Erfüllung seines Endes des im letzten Jahr erzielten bilateralen Handelsabkommens gemacht habe. Trump hat inzwischen angedeutet, dass die Situation geklärt werden wird. Rosyn Park berichtet. Bericht: (Soundbite: US-Präsident Donald Trump) Reporter: „Führen Sie Zölle gegen Südkorea ein?“ Trump: „Wir werden etwas ausarbeiten. Wir werden etwas mit Südkorea ausarbeiten.“ Während ein Marine-One-Hubschrauber darauf wartete, ihn zu einer Rede in Iowa abzuholen, sagte US-Präsident Donald Trump am Dienstag vor Reportern vor dem Weißen Haus, dass seine Regierung eine Lösung mit Südkorea ausarbeiten werde. Er ging nicht näher darauf ein, was das bedeuten könnte. Seine Äußerungen erfolgten einen Tag nach seiner überraschenden Ankündigung, die Zölle auf Importe aus dem US-Verbündeten auf 25 Prozent zu erhöhen. Als Reaktion auf eine KBS-Anfrage bezüglich der geplanten Zollerhöhung bekräftigte das Weiße Haus Trumps Position, dass der Schritt auf eine Verzögerung in Südkoreas Gesetzgebungsverfahren zur Unterstützung der Umsetzung des im letzten Jahr geschlossenen bilateralen Handelsabkommens zurückzuführen sei. Ein Beamter des Weißen Hauses sagte, dass Trump zwar die Zölle gesenkt habe, Südkorea jedoch keine Fortschritte bei der Erfüllung seines Teils der Abmachung gemacht habe. Im Rahmen der Vereinbarung stimmte Seoul unter anderem zu, 350 Milliarden Dollar in strategische US-Industrien zu investieren, als Gegenleistung für eine Begrenzung der Zölle auf 15 Prozent. Ein spezieller Gesetzesentwurf, um die Investition in Gang zu bringen, liegt in der Nationalversammlung vor, aber einige Gesetzgeber gaben an, dass sie mit der Verabschiedung bis Ende Februar oder Anfang März rechnen. Abgesehen von den Zöllen schwelten die Handelsspannungen zwischen den beiden Ländern auch wegen der aus Washingtons Sicht diskriminierenden Vorschriften gegen Coupang, das im Zentrum eines massiven Datenschutzverstoßes in Südkorea steht, und gegen andere US-amerikanische Technologieunternehmen. Rosyn Park, KBS World Radio News.