
Foto: YONHAP News Eine gemeinsame Task Force von Militär und Polizei, die einen behaupteten zivilen Drohneneinsatz in Nordkorea untersucht, hat einen Doktoranden verhört, der behauptet, die Drohne geflogen zu haben. Die Task Force teilte am Montag mit, dass sie den etwa 30-jährigen Studenten mit Nachnamen Oh am Samstag zur Vernehmung wegen des Verdachts der Verletzung des Flugsicherheitsgesetzes und des Gesetzes zum Schutz von Militärstützpunkten und -anlagen vorgeladen habe. Oh wurde einen Tag nach der Vernehmung eines Zivilisten namens Jang befragt, der zusammen mit Oh eine Drohnenfirma gründete. Am Freitag wurde Jang zum zweiten Mal befragt. Nach der Mitgründung des Drohnenunternehmens hatten Oh und Jang während der Yoon Suk Yeol-Regierung als Vertragsangestellte im Präsidialamt zusammengearbeitet und außerdem eine Jugendorganisation im Zusammenhang mit der Wiedervereinigung gegründet. Oh erzählte zuvor einem lokalen Medienunternehmen, dass er die Drohnen geflogen habe, um den Strahlungsgrad in der Urananlage des Nordens zu überprüfen. Unterdessen untersucht die Task Force auch Vorwürfe, dass Oh Unterstützungsgelder vom Korea Defense Intelligence Command erhalten habe.