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4 Kommentare
Wie kommt man auf die Idee einen Stellenabbau öffentlich bekannt zu geben aber die Beschäftigten einen Monat bangen zu lassen ob sie danach überhaupt noch einen Job haben?
Passt, erst moi an Monat Krankenstand. Den Stress und die Ungewissheit hoit ja keiner aus.
>“Nachdem KTM im Konkurs das Ruder erfolgreich herumgerissen und das Unternehmen saniert hat, kommt jetzt das Sparprogramm durch den neuen indischen Mehrheitseigentümer Bajaj. CEO Gottfried Neumeister betonte im ORF-Interview die schwierigen, aber notwendigen Maßnahmen. Betroffene sollen Mitte Februar informiert werden.“
Das muss man sich wirklich genüsslich im Detail auf der Zunge zergehen lassen. So viele Widerlichkeiten unseres aktuellen Systems kondensiert in einem Sachverhalt.
a) Konkurs. Die Gläubiger schauen durch die Finger, Eigentümer ist jetzt ein *checks notes* Inder.
b) Besagtem Inder liegt natürlich das Wohl des österreichischen Standorts und der österreichischen Mitarbeiter sehr am Herzen.
c) CEO ist betroffen. Das CEO Gehalt sollte helfen, über die tiefe persönliche Bestürzung hinweg zu kommen.
d) Viele Arbeitnehmer verlieren ihren Job.
e) Und die Kirsche obendrauf: Bis Mitte Februar herrscht Unsicherheit. Da dürfen die Lohnsklaven spekulieren, welche ihrer Kollegen bald gegangen werden.
Herrlich.
Ich frag mich eher, wer denn dran geglaubt hatte, das es einfach so weitergeht?
Die haben bloß bis nach Weihnachten gewartet, um nicht schon wieder im Scheissekübel zu rühren.
Natürlich bauen die Stellen ab. Das war schon klar, als die von der Insolvenz „gerettet“ wurde.