
Auf Regierungsebene wusste man von der verdächtigen Beziehung von Péter Pál Juhász zu mehreren Minderjährigen
Basierend auf einem von der HVG erhaltenen Dokument war bereits im Januar 2013, also zwölf Jahre vor der Verhaftung von Péter Pál Juhász, das besorgniserregende Verhalten des Regisseurs gegenüber minderjährigen Mädchen auf Ministerebene bekannt.
Dem Dokument zufolge forderte das Personalministerium die Informationen an und erhielt auch eine ausführliche Antwort des Budapester Kinderschutzdienstes, in der von einer „fürsorgeüberschreitenden Anwesenheit“ bei drei Minderjährigen berichtet wurde.
Die Unterzeichner des Briefes – darunter László Molnár, der damalige Leiter des Fachdienstes – nannten zudem konkrete Namen und wiesen darauf hin, dass Juhász die Kinder unter Verstoß gegen die ethischen Standards der Sozialarbeit kontaktiert und dabei die Erziehungsberechtigten und Institutionen außen vor gelassen habe. „Der Kollege hat interveniert, ohne die für die Kinder verantwortlichen Personen zu kontaktieren oder zu benachrichtigen und damit die auch für Privatpersonen vorgeschriebene Mitwirkungspflicht des Kinderschutzgesetzes missachtet“, heißt es in dem Schreiben.
Wie ernst das Dokument ist, zeigt auch die Tatsache, dass es von den drei höchsten Managern unterzeichnet wurde, was Experten zufolge ein ungewöhnliches Verfahren darstellt. Dem Ministerium wurden auch die vollständigen Unterlagen der drei Minderjährigen ausgehändigt, so dass sie über vollständige Informationen verfügten.
Laut unserer Quelle in der Nähe der Staatsanwaltschaft wurden diese an das Ministerium übermittelten Informationen in der Kinderschutzakte jedes genannten Minderjährigen gefunden. „Es war notwendig, dass das Bild im Verhältnis zu Juhás zusammenhält“, sagte er. Seiner Meinung nach kann es von da an keinen Zweifel daran geben, dass der Direktor der Justizvollzugsanstalt in der Straße Szőlő dubiose Affären mit Kindern hatte Das übergeordnete Gremium war sich dessen bewusst.
Ein wichtiger Umstand ist, dass Emmi die Information angefordert hat, es sich also nicht um ein spontanes Signal, sondern um eine Antwort auf eine konkrete ministerielle Anfrage handelt. Initiator war das Staatssekretariat für Soziales des damaligen Ministeriums unter der Leitung von Zoltán Balog, dessen Leiter Miklós Soltész war – er bekleidet noch heute ein Regierungsamt. Zum Zeitpunkt der Antwort war Attila Fülöp stellvertretender Staatssekretär, der nun als Staatssekretär für Pflegepolitik im Innenministerium zuständig ist.
Fülöp ist auch Mitglied des Fidesz-Parlaments, auch bei der Wahl 2026 er wird der Kandidat der Regierungspartei sein die 4. Nr. in einem Wahlkreis.
Obwohl das Ministerium im Jahr 2013 Informationen über Juhász‘ Verhalten erhielt, blieb er weiterhin für die Justizvollzugsanstalt in der Szőlő-Straße verantwortlich. Dem Artikel zufolge stellt sich die Frage, warum keine Maßnahmen, Ermittlungen oder andere behördliche Maßnahmen ergriffen wurden. Die heutige Antwort des Innenministeriums – wonach „die zentrale ermittelnde Generalstaatsanwaltschaft Auskunft über das laufende Strafverfahren geben kann“ – spiegelt überhaupt nicht die Ereignisse des Jahres 2013 wider.
Der Artikel wirft eine ernste moralische und politische Frage auf: Wie konnte eine Person, deren problematisches Verhalten, das von Kinderschutzspezialisten dokumentiert wurde, dem Ministerium bekannt war, in ihrer Position bleiben? Das Gewicht der Geschichte wird durch die Tatsache erhöht, dass einer der Minderjährigen im Dokument später Juhász‘ Partner wurde, mit dem sie junge Mädchen zur Zwangsarbeit zwangen und wegen Menschenhandels verhaftet wurden. Einigen Opfern zufolge hat Juhász sie auch sexuell missbraucht, was durch Zeugenaussagen gestützt wird.
Derzeit gibt es im Fall Szőlő-Straße neun Verdächtige, von denen sechs festgenommen und die anderen unter strafrechtlicher Aufsicht stehen. Die Schwere des Falles geht über die individuelle Verantwortung hinaus: Auch staatliches Versäumnis und eine politisch geschützte Machtposition dürften dazu beigetragen haben, dass Juhász seine Aktivitäten im Kinderschutz über Jahre hinweg fortsetzen konnte.
Quelle: https://hvg.hu/360/20260113_szolo-utcai-botrany-juhasz-peter-pal-mit-tudott-az-orban-kormany
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Von Sweaty_Composer7551
11 Kommentare
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P E D O F I D E S Z
Most elő lehetne venni Balogot, hogy mondjon valamit, miért fektették el ezt a pedofil ügyet?
Fejük Putyinék seggében, lábuk, térdük a Kreml szőnyegén, kezük a zsebünkben, pöcsük a gyerekeinkben. Biztosválasztás fidesz módra.
Persze hogy tudtak. A pedofil-fidesz-mafia így működik.
De jól jöttek azok a gyerekek, amikor éppen belzebubéknak ált a löttyedt cerka
Nem lehet, hogy Zoli bácsi is Zsolti bácsi?
Soltész urat meg lehetne kérdezni, hogy mizu.
Pont most olvastam a másik poszt alatt a fideszes redditor [megfejtését](https://www.reddit.com/r/hungary/comments/1qb9loa/comment/nz9apom/?utm_source=share&utm_medium=web3x&utm_name=web3xcss&utm_term=1&utm_content=share_button), szerinte erről Margaret Thatcher tehet, nem a kormány.
Nehéz nem azt gondolni hogy komoly politikai védelme volt JPPnek ha tudtak mindenről és mégis évekig hagyták. És miért védhet be egy politikus egy ilyen senkit, hacsak nem ő is profitál az emberkereskedelemből és/vagy JPPnak van elég olyan felvétele magas rangú politikusokról, ami a bukásukhoz vezetne és tudta zsarolni őket.
Egyszer még hbo sorozat lesz ebből az egészből.
Szeretném ha egy sötét cellàban rohadnának életük végéig. Egyébként engem tovàbbra is érdekel, hogy ki az a Zsolti bàcsi