Präsidialamt verspricht zügige Offenlegung der Untersuchung zu Nordkoreas Drohnenansprüchen

    Foto: YONHAP News Das Präsidialamt kündigte an, eine Untersuchung durchzuführen und umgehend seine Erkenntnisse zu Nordkoreas Behauptung offenzulegen, dass südkoreanische Drohnen seinen Luftraum verletzt hätten. Das Amt für nationale Sicherheit bekräftigte am Sonntag, dass Seoul nicht die Absicht habe, den Norden zu provozieren, nachdem Kim Yo-jong, die Schwester des nordkoreanischen Führers Kim Jong-un, in einer morgendlichen Erklärung erneut die Frage eines Drohnenangriffs angesprochen hatte. Das Büro teilte mit, dass auf eine erste militärische Überprüfung eine gemeinsame Untersuchung von Militär und Polizei folgen werde und dass die Ergebnisse umgehend veröffentlicht würden. Es fügte hinzu, dass die Regierung ihre Bemühungen fortsetzen werde, die innerkoreanischen Spannungen abzubauen und Vertrauen aufzubauen. In einer Erklärung der nordkoreanischen Zentralnachrichtenagentur am Sonntag sagte Kim Yo-jong, es sei klar, dass südkoreanische Drohnen in den nordkoreanischen Luftraum eingedrungen seien, und forderte eine detaillierte Erklärung. Dennoch äußerte sie ihre Anerkennung für die Ankündigung des südkoreanischen Verteidigungsministeriums, keine Provokationsabsichten zu haben. Am Samstag erklärte das Verteidigungsministerium, es habe zu den vom Norden genannten Terminen keine Drohnen eingesetzt und werde die Möglichkeit, dass von Zivilisten betriebene Drohnen beteiligt seien, gründlich prüfen. Präsident Lee Jae Myung ordnete außerdem eine rasche und strenge gemeinsame Untersuchung an und warnte davor, dass es sich um ein schweres Verbrechen handeln würde, wenn festgestellt würde, dass Zivilisten die Drohnen geflogen hätten und den Frieden auf der koreanischen Halbinsel und die nationale Sicherheit gefährden würden.

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