Dafür sind sie für die Rente ab 73 für junge Akademiker.
_GeekRabbit on
Abgesehen von SPD tut SPD Dinge wird im Artikel etwas viel wichtigeres angesprochen: die neue Rentenkommission.
Das wird meiner Meinung nach der entscheidende Faktor sein, sowohl was die Vorschläge sein werden als auch ob und wie es Reformen geben wird. Das wird über die Zukunft des Landes entscheiden, ob es weiterhin vor sich hin vegetiert und einfach am Tropf hängen bleibt. Oder ob es wirklich eine Zukunft sowohl für das Land als auch für Menschen U50 geben wird. Das klingt vielleicht ein wenig fatalistisch, aber ich denke gerade jüngere, noch nicht so im Leben gebundene, werden das sehr genau verfolgen und daraus ihre Schlüsse ziehen je nach Ergebnis.
Bricklover1234 on
„keine Abschaffung…Frage der Gerechtigkeit“
Gerecht für alle, außer natürlich für die kleine Gruppe der Menschen unter 55, die es bezahlen dürfen. Lol
TheBatz_ on
Jegliche Kürzung oder Beitragserhöhung wird das Problem des Umlagesystems nicht lösen. Es gibt einfach nicht genug Einzahler und sie muss schon jahrzehntelang bezuschusst werden. Ich bin in einem Versorgungswerk, aber aus meinen Steuern wird trotzdem eine Rente versichert, aus der ich nie etwas bekommen werde.
Leider sind Ideen wie Rentenfonds(wie bei Versorgungswerken), Superannuität oder, Gott bewahre, 401(k) und social security insbesondere für die größte Wählergruppe unpopulär.
OkToday3712 on
Rente mit 63 … Das hætte ich gerne.
Hier in Dænemark ist Rente ab 72. Na ja es sei denn man ist Minister, da gilt das natuerlich nicht.
seriousquestion3r on
Ist halt unbeliebt das Rentensystem grundlegend anzugehen solange die älteren Generationen die größte Wählergruppe stellen. Ich frage mich wie lange das gut geht das Rentenproblem immer weiter aufzuschieben.
HowDareJU on
Geil arbeiten bis zum abkratzen /s
ZerefGodslayer on
Da kommt ein mal etwas sinnvolles vom Söder und dann blockiert die SPD mal wieder.
ZerefGodslayer on
>Diese [=Rente besonders langjährig Versicherte] war 2014 eingeführt worden. Politisch galt sie als Kompensation für die Anhebung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre – und konnte von der SPD und den Gewerkschaften sozusagen als Gegengeschäft zu der von der CSU geforderten Mütterrente I durchgesetzt werden.
Ich hasse die SPD so sehr, dass sie alle demografischen Probleme immer weiter verschlimmert…
Für Arbeitnehmer schlimmer zu sein als die Union ist schon wirklich eine Leistung…
Krokodrillo on
Ich bin für die Rente mit 63. Warum? Weil die medizinische Versorgung von Kassenpatientinnen und -patienten immer schlechter wird. Wir werden in nicht ferner Zukunft einen massiven Rückgang der Lebenserwartung haben. Ich würde gerne so fünf bis zehn Jahre Rente bekommen.
Kolenga on
> Schmidt warf Söder vor, er benutze bewusst falsche Bilder, indem er noch immer von „Rente mit 63“ spreche. Für den Rentenjahrgang 1962 liege die Altersgrenze dieser „Rente für besonders langjährig Versicherte“ bereits bei 64 Jahren und 8 Monaten, für spätere Jahrgänge steige sie schrittweise bis auf 65 Jahre.
Eben. Die Rente mit 63 gibt’s sowieso nicht mehr. Außer de Maggus hat vor, die rückwirkend abzuschaffen.
just-in-peaches on
Das ist doch Biulshit: es gibt in D keine abschlagfreie Rente mit 63, auch nicht nach 45 Beitragsjahten! Menschen die derzeit 63 sind oder werden, also 1962 geboren sind kommen abschlagfrei mit 64 Jahren und 8 Monaten in Rente gehen. Die Jahrgänge ab 1964 abschlagfrei mit 65 Jahren (nach 45 Beitragsjahren. Wer dennoch mit 63 gehen will verliert 14,4% Rente!
schnippy1337 on
Bärbel Bas wollte doch erst die Rente für Akademiker in den 70er Lebensjahren?!
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13 Kommentare
Dafür sind sie für die Rente ab 73 für junge Akademiker.
Abgesehen von SPD tut SPD Dinge wird im Artikel etwas viel wichtigeres angesprochen: die neue Rentenkommission.
Das wird meiner Meinung nach der entscheidende Faktor sein, sowohl was die Vorschläge sein werden als auch ob und wie es Reformen geben wird. Das wird über die Zukunft des Landes entscheiden, ob es weiterhin vor sich hin vegetiert und einfach am Tropf hängen bleibt. Oder ob es wirklich eine Zukunft sowohl für das Land als auch für Menschen U50 geben wird. Das klingt vielleicht ein wenig fatalistisch, aber ich denke gerade jüngere, noch nicht so im Leben gebundene, werden das sehr genau verfolgen und daraus ihre Schlüsse ziehen je nach Ergebnis.
„keine Abschaffung…Frage der Gerechtigkeit“
Gerecht für alle, außer natürlich für die kleine Gruppe der Menschen unter 55, die es bezahlen dürfen. Lol
Jegliche Kürzung oder Beitragserhöhung wird das Problem des Umlagesystems nicht lösen. Es gibt einfach nicht genug Einzahler und sie muss schon jahrzehntelang bezuschusst werden. Ich bin in einem Versorgungswerk, aber aus meinen Steuern wird trotzdem eine Rente versichert, aus der ich nie etwas bekommen werde.
Leider sind Ideen wie Rentenfonds(wie bei Versorgungswerken), Superannuität oder, Gott bewahre, 401(k) und social security insbesondere für die größte Wählergruppe unpopulär.
Rente mit 63 … Das hætte ich gerne.
Hier in Dænemark ist Rente ab 72. Na ja es sei denn man ist Minister, da gilt das natuerlich nicht.
Ist halt unbeliebt das Rentensystem grundlegend anzugehen solange die älteren Generationen die größte Wählergruppe stellen. Ich frage mich wie lange das gut geht das Rentenproblem immer weiter aufzuschieben.
Geil arbeiten bis zum abkratzen /s
Da kommt ein mal etwas sinnvolles vom Söder und dann blockiert die SPD mal wieder.
>Diese [=Rente besonders langjährig Versicherte] war 2014 eingeführt worden. Politisch galt sie als Kompensation für die Anhebung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre – und konnte von der SPD und den Gewerkschaften sozusagen als Gegengeschäft zu der von der CSU geforderten Mütterrente I durchgesetzt werden.
Ich hasse die SPD so sehr, dass sie alle demografischen Probleme immer weiter verschlimmert…
Für Arbeitnehmer schlimmer zu sein als die Union ist schon wirklich eine Leistung…
Ich bin für die Rente mit 63. Warum? Weil die medizinische Versorgung von Kassenpatientinnen und -patienten immer schlechter wird. Wir werden in nicht ferner Zukunft einen massiven Rückgang der Lebenserwartung haben. Ich würde gerne so fünf bis zehn Jahre Rente bekommen.
> Schmidt warf Söder vor, er benutze bewusst falsche Bilder, indem er noch immer von „Rente mit 63“ spreche. Für den Rentenjahrgang 1962 liege die Altersgrenze dieser „Rente für besonders langjährig Versicherte“ bereits bei 64 Jahren und 8 Monaten, für spätere Jahrgänge steige sie schrittweise bis auf 65 Jahre.
Eben. Die Rente mit 63 gibt’s sowieso nicht mehr. Außer de Maggus hat vor, die rückwirkend abzuschaffen.
Das ist doch Biulshit: es gibt in D keine abschlagfreie Rente mit 63, auch nicht nach 45 Beitragsjahten! Menschen die derzeit 63 sind oder werden, also 1962 geboren sind kommen abschlagfrei mit 64 Jahren und 8 Monaten in Rente gehen. Die Jahrgänge ab 1964 abschlagfrei mit 65 Jahren (nach 45 Beitragsjahren. Wer dennoch mit 63 gehen will verliert 14,4% Rente!
Bärbel Bas wollte doch erst die Rente für Akademiker in den 70er Lebensjahren?!