
Foto: YONHAP News Lee Hye-hoon, eine ehemalige Abgeordnete der People Power Party, die für die Leitung des neu eingerichteten Ministeriums für Planung und Haushalt nominiert wurde, ist wegen Vorwürfen unter Beschuss geraten, sie habe ihren Berater während ihrer Tätigkeit als Abgeordnete beschimpft. Eine am Mittwoch von einem Medienunternehmen veröffentlichte Audioaufnahme eines Telefongesprächs aus dem Jahr 2017 zeigte Lee, damals Abgeordnete der konservativen Bareun-Partei, wie sie eine Praktikantin tadelte, weil sie einen Nachrichtenartikel, in dem ihr Name erwähnt wurde, nicht gemeldet hatte. In der Aufnahme war zu hören, wie Lee den Praktikanten beleidigende Bemerkungen zuschrie, unter anderem fragte er, ob die Person Koreanisch verstehe, machte abfällige Bemerkungen über die Intelligenz des Praktikanten und äußerte sich gewalttätig. Berichten zufolge verließ der Praktikant das Büro des Gesetzgebers etwa zwei Wochen nach dem Vorfall. Berichten zufolge sagte ein Beamter von Lees Seite am Donnerstag, dass sich die Kandidatin aufrichtig entschuldigt und ihr tiefes Bedauern für ihre Bemerkungen zum Ausdruck gebracht habe, und fügte hinzu, dass sie intensiv über die Angelegenheit nachdenke. Die People Power Party bezeichnete Lee zuvor als „Verräterin“ und versprach, während ihrer Anhörung zur Bestätigung eine intensive und strenge Überprüfung durchzuführen.