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    12 Kommentare

    1. >Dennoch ist im Saarland Mitte November das letzte Exemplar des Kompaktwagens Focus vom Band gelaufen, ohne dass der Konzern einen vergleichbaren Nachfolger im Programm hat. Im Werk Saarlouis endete stattdessen nach 55 Jahren die Autoproduktion.

      Das ist halt auch ein Super Sargnagel. Als Gebürtiger Saarländer war der Ford Focus stets ein saarländisches, bzw. deutsches Auto (Trotz US Marke) und ist demnach der Region auch deshalb sehr beliebt.

      Das Ford den Focus (Sowie Ka und Fiesta) und damit den gefühlt letzten Kombi eingestellt hat, ist natürlich mehr als ärgerlich. Da es nur noch Ford SUVs gibt, spricht mich die Marke trotz eigentlichem Wohlwollen halt auch nicht mehr an. Das restliche Wohlwollen hat sich allerdings auch mit der Werksschließung erledigt.

    2. DerGanzeBuaADepp on

      Wenn ich auf die Ford-Homepage schaue, werden dort 14 Modelle angeboten. Davon sind vier Transporter, ein Pickup, ein auf Jeep getrimmtes Geländewagen-Cabrio (Bronco), zwei Mustang-Sportwagen und einer der inzwischen eingestellt Focus.

      Bleiben als Volumenmodelle gerade einmal Puma, Kuga, Capri und Explorer, wobei die ersten beiden seit fast 7 Jahren auf dem Markt und damit so langsam am Ende ihrer Lebenszeit angelangt sind. Wo soll da denn der Absatz herkommen?

    3. Far-Concept-7405 on

      Jo passiert halt wenn man keine Fahrzeuge mehr herstellt die die Massen wollten.

      Man hätte den Fiesta als reines Stadt Auto mit e entwickeln müssen und nicht sowas wie Puma oder Explorer.

      Dazu den Focus weiterhin als Schrägheck und Kombi als hybrid/e und den Mondeo als Langstreckenbomber für vertriebler bestenfalls als als Hybrid für die 0,5% Regel.

      Nun bleibt nur noch der Transit der im Ausland gebaut wird.

    4. small_Jar_of_Pickles on

      Ford Europe stellt alle beliebten Serien ein (den Fiesta nehme ich hier sogar raus, weil die Verkaufszahlen echt mager waren). Aber nach dem Mondeo auch noch den Focus zu killen ohne dass was vergleichbares in den Startlöchern steht, ist für mich nicht nachvollziehbar.

      Die jetzigen SUVs sind wirklich teuer und den Ranger braucht auch nicht jeder. Und die Elektrostrategie ist weder Fisch noch Fleisch. Einem mittelmäßigen Compact SUV den legendären Namen eines Sportcoupés zu geben hilft da auch nichts mehr. 

    5. Ford war, genau wie beschrieben, eine Marke, die den Normalverdienern gute Autos zu guten Preisen geboten hat. Genau das hat Fort komplett über Bord geworfen. Warum auch immer.

      Den Explorer finde ich ein tolles Auto. Bin selbst Familienvater mit kleinen Kindern. Er ist aber einfach viel zu teuer für eine Familie. Sowieso: Die gesamte Autobranche ist wie leergefegt von einigermaßen erschwinglicher Autos für Familien. Was soll man sich denn noch kaufen im Bereich bis 25k? Auslaufmodelle wie Insignia bekommt man da. Oder mal einem Skoda Octavia wenn man glück hat. Ansonsten ist man ja ganz schnell bei 50k. Egal ob Bully, 5008, Sorento, Zafira, Grandland, Espace oder wie sie alle heißen.

      Aktuell fahren wir einen Superb, der aber inzwischen über 220k auf der Uhr hat. Wenn der den Geist aufgiebt, weiss ich aktuell nicht was wir uns mit unseren finanziellen mitteln leisen können sollen…. 

    6. Ich fahre den Capri seit Juli, das ist wirklich ein tolles Auto und mir gefiel das Interieur besser als bei allen anderen. Aber ja, der Preis ist nicht konkurrenzfähig. Ich bin gespannt ob sie mir den Capri in 3 1/2 Jahren schenken, weil sowieso alles den Bach runter ist.

    7. Coast_of_Life on

      Traurig, aber Ford hat wirklich noch viel mehr verkackt als Opel. Der Corsa ist immer noch der Bestseller-Kleinwagen in Europa, und der Astra L verkauft sich auch nicht schlecht. Beides Fahrzeugklassen, die Ford mit dem Fiesta/Focus komplett abgesägt hat. Warum zur Hölle nochmal?

    8. Kann mir das nur so erklären dass Ford USA den Laden mit Absicht vor die Wand fährt um die Bude irgendwann dicht zu machen und weiter ungestört F150 Trucks mit gesunden Margen in den USA weiter zu verkaufen.
      Einfach nur Gaga was der Laden die letzten Jahre getrieben hat…

    9. enjoyKurpfalz on

      Was mir hier fehlt: der Mondeo war bei Monteuren durchaus ein sehr beliebtes und geschätztes Auto. Inzwischen ohne Nachfolger eingestellt. Naja, fahren die Jungs aus NT eben einen Passat. Bin mit dem Wagen mehrfach mitgefahren und fand ihn immer gut, auch optisch durchaus gelungen. So kann man natürlich auch Kunden verprellen.

    10. Ford hat’s verkackt. Die waren in den 90ern aus dem Straßenbild nicht wegzudenken. Überall Fords. Bereits in den 2000ern haben sie den Anschluss verloren. Und seit den 2010ern versinken sie, zumindest bei Privatkunden, immer mehr in der Bedeutungslosigkeit. Jetzt in den 2020ern rächen sich auch noch die fehlenden Investitionen in der E-Mobilität. Ihnen bricht eine Zielgruppe nach der anderen weg.

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