>Denn die ePA wird nur von rund 4,3 Millionen Kassenpatienten genutzt, obwohl rund 70 Millionen Patientenakten angelegt wurden.
Naja, es gilt eben auch bei der ePA, wie vorher bei den Papierakten, es interessiert mich schlicht überhaupt nicht, was da drin steht, auch wenn ich es mir anschauen könnte.
Ich sehe da persönlich, außer das ich mir anschauen könnte, ob mein Zahnarzt oder Hausarzt die Kasse bescheißt, keinen Vorteil. Und da außer den 2 Zahnarztterminen, die ich übers Gesundheitbudget der Firma zahle, die wenigen anderen Termine in denen ich sonst in den letzten Jahre eh beim Werksarzt waren, lohnt es sich auch da nicht für, in die Akte zu schauen.
seba07 on
Das große Problem ist meiner Meinung nach, dass es einfach nur eine unsortiert Ablage von Dokumenten ist. Der Versicherte muss sie ja gar nicht nutzen, ist für die meisten vermutlich komplett uninteressant. Aber mit einem sinnvollen, maschinenlesbaren System, könnte zum Beispiel die Kasse in der Apotheke direkt automatisch warnen, dass es Wechselwirkungen zwischen zwei unabhängig voneinander verschriebenen Medikamenten geben könnte.
Wandling on
Bundesrepublik Neuland
johoham on
Ich glaube die gewählte Rechtschreibung des Golem Schreiberlings ist ein Freudscher Versprecher: „Gaffer Tape“
Er selbst scheint ein Gaffer zu sein, stützt den kompletten Artikel einseitig auf die (wiederum einseitigen) Ansichten des CCC. Null differenziert, den Mehrwert der ePA zu 100% ausgeklammert.
Und wie es ein anderer hier schon schrieb: es ist völlig egal ob ein Versicherter seine Akte aktiv nutzt. Was viel wichtiger ist: dass die leistungserbringer (Ärzte, Krankenhäuser…) das Ding aktiv nutzen und mit Daten füttern.
Klickt halt nicht so geil. 🤷♀️
Edit: Ok my bad: Es sind verschiedene Schreibweisen legitim. Da habe ich wieder etwas dazu gelernt. Ansonsten bleibe ich bei meiner Meinung: der Artikel ist zu unausgewogen und bläst in das Populistenhorn.
Fukujin1 on
Wir können Technik halt nicht in Deutschland. Wenn ich sehe, wie weit andere Länder in diesem Bereich sind, würde ich am liebsten heulen. Wir bringen lieber Neuerungen, die mies umgesetzt sind
b1246371 on
Man kann die ganzen Probleme auf wenige Ursachen zurückführen.
Eine davon – die in meinen Augen wichtigste – ist:
Man wolle eine digitale Patientenakte, die von Dritten mitgelesen werden kann. Das ganze muss so verschleiert sein, das genug Sicherheitsgefühl entsteht, aber der Zugriff einfach genug bleibt.
Jaja, er ist pseudonymisiert – was aber nicht anonym ist.
Eine einfache Lösung wäre gewesen, dass die Daten auf der Karte des Patienten oder in seinem Smartphone Wallet landen und nur noch dort und bei der entsprechenden Praxis sind. Gerät und Backup weg: e Akte weg.
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8 Kommentare
[deleted]
Mensch, das hab ich ja nicht kommen sehen. /s
>Denn die ePA wird nur von rund 4,3 Millionen Kassenpatienten genutzt, obwohl rund 70 Millionen Patientenakten angelegt wurden.
Naja, es gilt eben auch bei der ePA, wie vorher bei den Papierakten, es interessiert mich schlicht überhaupt nicht, was da drin steht, auch wenn ich es mir anschauen könnte.
Ich sehe da persönlich, außer das ich mir anschauen könnte, ob mein Zahnarzt oder Hausarzt die Kasse bescheißt, keinen Vorteil. Und da außer den 2 Zahnarztterminen, die ich übers Gesundheitbudget der Firma zahle, die wenigen anderen Termine in denen ich sonst in den letzten Jahre eh beim Werksarzt waren, lohnt es sich auch da nicht für, in die Akte zu schauen.
Das große Problem ist meiner Meinung nach, dass es einfach nur eine unsortiert Ablage von Dokumenten ist. Der Versicherte muss sie ja gar nicht nutzen, ist für die meisten vermutlich komplett uninteressant. Aber mit einem sinnvollen, maschinenlesbaren System, könnte zum Beispiel die Kasse in der Apotheke direkt automatisch warnen, dass es Wechselwirkungen zwischen zwei unabhängig voneinander verschriebenen Medikamenten geben könnte.
Bundesrepublik Neuland
Ich glaube die gewählte Rechtschreibung des Golem Schreiberlings ist ein Freudscher Versprecher: „Gaffer Tape“
Er selbst scheint ein Gaffer zu sein, stützt den kompletten Artikel einseitig auf die (wiederum einseitigen) Ansichten des CCC. Null differenziert, den Mehrwert der ePA zu 100% ausgeklammert.
Und wie es ein anderer hier schon schrieb: es ist völlig egal ob ein Versicherter seine Akte aktiv nutzt. Was viel wichtiger ist: dass die leistungserbringer (Ärzte, Krankenhäuser…) das Ding aktiv nutzen und mit Daten füttern.
Klickt halt nicht so geil. 🤷♀️
Edit: Ok my bad: Es sind verschiedene Schreibweisen legitim. Da habe ich wieder etwas dazu gelernt. Ansonsten bleibe ich bei meiner Meinung: der Artikel ist zu unausgewogen und bläst in das Populistenhorn.
Wir können Technik halt nicht in Deutschland. Wenn ich sehe, wie weit andere Länder in diesem Bereich sind, würde ich am liebsten heulen. Wir bringen lieber Neuerungen, die mies umgesetzt sind
Man kann die ganzen Probleme auf wenige Ursachen zurückführen.
Eine davon – die in meinen Augen wichtigste – ist:
Man wolle eine digitale Patientenakte, die von Dritten mitgelesen werden kann. Das ganze muss so verschleiert sein, das genug Sicherheitsgefühl entsteht, aber der Zugriff einfach genug bleibt.
Jaja, er ist pseudonymisiert – was aber nicht anonym ist.
Eine einfache Lösung wäre gewesen, dass die Daten auf der Karte des Patienten oder in seinem Smartphone Wallet landen und nur noch dort und bei der entsprechenden Praxis sind. Gerät und Backup weg: e Akte weg.