>Alleinstehende Männer ab 65 Jahren hatten 2023 demnach im Schnitt ein monatliches Haushaltseinkommen von 2210 Euro netto, alleinstehende Frauen von 1860 Euro. Paare in der Altersgruppe kamen auf ein gemeinsames Haushaltsnettoeinkommen von durchschnittlich 3760 Euro – in den alten Bundesländern im Schnitt fast 3900, in den neuen knapp 3200 Euro.
Also haben Alleinstehende Rentner knapp das Mediangehalt netto und Paare zwischen 1,5 und 1,8x Mediangehalt als Haushaltsnetto – was ungefähr der Kostensteigerung gegenüber einem Alleinstehenden entspricht. Dazu laut Artikel noch eine Eigenheimquote von ca. 70%. Die anderen 30% haben wahrscheinlich auch sehr oft einen uralten Mietvertrag.
Geht es nur mir so oder liest sich das so, als ob es dem durchschnittlichen Rentner besser geht als dem durchschnittlichen Arbeiter?
ReasonablyBadass on
Moment, Durchschnitt oder Median?
ChrisStoneGermany on
Einkommen von einkommensstarken Rentern setzen sich aus sehr vielen Quellen zusammen
Die gesetzliche Rente ist nur ein Teil davon
Dazu kommen Mieteinnahmen, Zinseinnahmen, Aktiengewinne, private Versicherungsleistungen, betriebliche Altersvorsorge, Gewinne aus Betriebsanteilen usw.
Electric-Sun-Dawn on
natürlich gibt es Rentner denen es dreckig geht und die sehr wenig Geld haben. Und genau denen muss man helfen, Aber diese sind in der Minderheit.
Ein Großteil lebt gut und deshalb sind die Argumente der SPD auch so dermaßen lächerlich ..
In der Rentendebatte wurde bisher entweder allgemein von Rentnern gesprochen oder von armutsgefährdeten Rentnern mit der 60% Einkommens-Schwelle.
Die Zahlen aus dem Artikel zeigen mir, dass es deutlich differenziertere Begriffe braucht. Wir können ja nicht auf eine Mini-Rente aus wenigen Jahren Arbeit zeigen, um eine gerechtere Schulterung des demographischen Wandels zu verhindern.
KommanderRobot on
Der gute alte Durchschnitt.
Leave A Reply
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.
8 Kommentare
[https://i.imgflip.com/afzlsc.jpg](https://i.imgflip.com/afzlsc.jpg)
>Alleinstehende Männer ab 65 Jahren hatten 2023 demnach im Schnitt ein monatliches Haushaltseinkommen von 2210 Euro netto, alleinstehende Frauen von 1860 Euro. Paare in der Altersgruppe kamen auf ein gemeinsames Haushaltsnettoeinkommen von durchschnittlich 3760 Euro – in den alten Bundesländern im Schnitt fast 3900, in den neuen knapp 3200 Euro.
Also haben Alleinstehende Rentner knapp das Mediangehalt netto und Paare zwischen 1,5 und 1,8x Mediangehalt als Haushaltsnetto – was ungefähr der Kostensteigerung gegenüber einem Alleinstehenden entspricht. Dazu laut Artikel noch eine Eigenheimquote von ca. 70%. Die anderen 30% haben wahrscheinlich auch sehr oft einen uralten Mietvertrag.
Geht es nur mir so oder liest sich das so, als ob es dem durchschnittlichen Rentner besser geht als dem durchschnittlichen Arbeiter?
Moment, Durchschnitt oder Median?
Einkommen von einkommensstarken Rentern setzen sich aus sehr vielen Quellen zusammen
Die gesetzliche Rente ist nur ein Teil davon
Dazu kommen Mieteinnahmen, Zinseinnahmen, Aktiengewinne, private Versicherungsleistungen, betriebliche Altersvorsorge, Gewinne aus Betriebsanteilen usw.
natürlich gibt es Rentner denen es dreckig geht und die sehr wenig Geld haben. Und genau denen muss man helfen, Aber diese sind in der Minderheit.
Ein Großteil lebt gut und deshalb sind die Argumente der SPD auch so dermaßen lächerlich ..
Hier eine genauere Tabelle: [https://www.demografie-portal.de/DE/Fakten/einkommen-im-alter-haushalte.html](https://www.demografie-portal.de/DE/Fakten/einkommen-im-alter-haushalte.html)
In der Rentendebatte wurde bisher entweder allgemein von Rentnern gesprochen oder von armutsgefährdeten Rentnern mit der 60% Einkommens-Schwelle.
Die Zahlen aus dem Artikel zeigen mir, dass es deutlich differenziertere Begriffe braucht. Wir können ja nicht auf eine Mini-Rente aus wenigen Jahren Arbeit zeigen, um eine gerechtere Schulterung des demographischen Wandels zu verhindern.
Der gute alte Durchschnitt.