Laut Andrea Nahles :
Chancen für Arbeitslose auf dem Arbeitsmarkt so schlecht wie nie
25.12.2025, 17:11Lesezeit: 1 Min.
Qualifikation bleibt wichtig, sagt Arbeitsagentur-Chefin und ehemalige SPD-Vorsitzende Andrea Nahles. Sie übt damit auch Kritik an der Reform der schwarz-roten Bundesregierung.
Zusammenfassung
Anhören
Merken
Teilen
Drucken
Arbeitslose haben nach Ansicht der Chefin der Bundesagentur für Arbeit, Andrea Nahles, aktuell so geringe Chancen wie nie, eine Stelle zu finden. Der Arbeitsmarkt sei „seit Monaten wie ein Brett“, es komme „kein Schwung rein“, sagte Nahles dem Portal Web.de. Sie äußerte dabei auch Kritik am sogenannten Vermittlungsvorrang für Arbeitslose, der mit der Bürgergeldreform komme.
„Diese Regelung kann aus meiner Sicht wirklich problematisch werden, wenn nicht auf das Qualifikationsprofil der einzelnen arbeitslosen Menschen geachtet wird“, sagte Nahles. Die Bürgergeld-Diskussion dürfe den Arbeitsmarkt nicht ausblenden. Denn die Fähigkeiten der arbeitslosen Menschen würden oft nicht zu den freien Stellen passen. Daran ändere auch ein Vermittlungsvorrang nichts. Qualifizierung bleibe wichtig, „sonst stehen die Menschen nach drei Monaten wieder beim Jobcenter vor der Tür“.
Nahles warnte zudem, dass aktuell keine Gruppe an Arbeitnehmern vor Jobverlust gefeit sei. Gut ausgebildete Menschen hätten aber weiterhin die besten Chancen am Arbeitsmarkt. Für Berufseinsteiger sei die Lage hingegen schlecht.
„Wir haben so wenig junge Menschen in Ausbildung vermittelt bekommen wie seit 25 Jahren nicht mehr“, sagte die frühere SPD-Vorsitzende. Sie appelliert an junge Menschen, sich nicht auf einen Berufswunsch zu versteifen sowie auch bereit zu sein, für einen Arbeitsplatz umzuziehen. „Da wünsche ich mir mehr Flexibilität, nicht nur von jungen Leuten“, so Nahles.
Hanshautreinhart on
Wer hätte das gedacht. Wenn es der Wirtschaft schlecht geht und massenhaft Arbeitnehmer gekündigt werden, finden Arbeitslose schlecht neue Jobs. Beschreiben kann ich das Problem ebenfalls. Und das mit weniger Worten. Hilft nur nicht.
Saggsaane on
Hat sie als Vorstandsvorsitzende der Agentur für Arbeit (seit 1.8.2022) bis jetzt irgendwas dafür getan, dass der Laden besser läuft?
Merimutef62 on
Mit Einführung der „Neuen Grundsicherung“ wird alles in Ordnung kommen. /s
Icy-Masterpiece-4827 on
Joa, die Aussichten für junge Menschen werden bestimmt steigen, wenn man Rentner mit 2k netto weiterhin im Beruf hält.
Fandango_Jones on
>Das Kabinett hatte Mitte Dezember beschlossen, das Bürgergeld nach nur drei Jahren durch ein neue Grundsicherung zu ersetzen, die härtere Regeln und scharfe Sanktionen vorsieht. Die Fähigkeiten der arbeitslosen Menschen würden „oft nicht zu den freien Stellen“ passen. „Daran ändert ein Vermittlungsvorrang erst einmal nichts“, sagte Nahles. Qualifizierung bleibe wichtig: „Sonst stehen die Menschen nach drei Monaten wieder beim Jobcenter vor der Tür.
Schockierend und komplett überraschend /s
Professional_Map_780 on
Immer diese Erkenntnisse wenn man mal nicht mit den geistigen Kapazität eines Grundschülers auf ein Problem guckt, wenn wir jetzt noch Leute in der Politik hätten die auf den geistigen Niveau eines Otto-Normalos wären, ja dann könnte man da sicher an ner Lösung arbeiten aber so bleibt es halt mal wieder beim alten, mit dem Finger aufs Problem zeigen, Jammern und den Grünen, ähm ich mein den anderen die Schuld geben.
Leave A Reply
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.
7 Kommentare
Laut Andrea Nahles :
Chancen für Arbeitslose auf dem Arbeitsmarkt so schlecht wie nie
25.12.2025, 17:11Lesezeit: 1 Min.
Qualifikation bleibt wichtig, sagt Arbeitsagentur-Chefin und ehemalige SPD-Vorsitzende Andrea Nahles. Sie übt damit auch Kritik an der Reform der schwarz-roten Bundesregierung.
Zusammenfassung
Anhören
Merken
Teilen
Drucken
Arbeitslose haben nach Ansicht der Chefin der Bundesagentur für Arbeit, Andrea Nahles, aktuell so geringe Chancen wie nie, eine Stelle zu finden. Der Arbeitsmarkt sei „seit Monaten wie ein Brett“, es komme „kein Schwung rein“, sagte Nahles dem Portal Web.de. Sie äußerte dabei auch Kritik am sogenannten Vermittlungsvorrang für Arbeitslose, der mit der Bürgergeldreform komme.
„Diese Regelung kann aus meiner Sicht wirklich problematisch werden, wenn nicht auf das Qualifikationsprofil der einzelnen arbeitslosen Menschen geachtet wird“, sagte Nahles. Die Bürgergeld-Diskussion dürfe den Arbeitsmarkt nicht ausblenden. Denn die Fähigkeiten der arbeitslosen Menschen würden oft nicht zu den freien Stellen passen. Daran ändere auch ein Vermittlungsvorrang nichts. Qualifizierung bleibe wichtig, „sonst stehen die Menschen nach drei Monaten wieder beim Jobcenter vor der Tür“.
Nahles warnte zudem, dass aktuell keine Gruppe an Arbeitnehmern vor Jobverlust gefeit sei. Gut ausgebildete Menschen hätten aber weiterhin die besten Chancen am Arbeitsmarkt. Für Berufseinsteiger sei die Lage hingegen schlecht.
„Wir haben so wenig junge Menschen in Ausbildung vermittelt bekommen wie seit 25 Jahren nicht mehr“, sagte die frühere SPD-Vorsitzende. Sie appelliert an junge Menschen, sich nicht auf einen Berufswunsch zu versteifen sowie auch bereit zu sein, für einen Arbeitsplatz umzuziehen. „Da wünsche ich mir mehr Flexibilität, nicht nur von jungen Leuten“, so Nahles.
Wer hätte das gedacht. Wenn es der Wirtschaft schlecht geht und massenhaft Arbeitnehmer gekündigt werden, finden Arbeitslose schlecht neue Jobs. Beschreiben kann ich das Problem ebenfalls. Und das mit weniger Worten. Hilft nur nicht.
Hat sie als Vorstandsvorsitzende der Agentur für Arbeit (seit 1.8.2022) bis jetzt irgendwas dafür getan, dass der Laden besser läuft?
Mit Einführung der „Neuen Grundsicherung“ wird alles in Ordnung kommen. /s
Joa, die Aussichten für junge Menschen werden bestimmt steigen, wenn man Rentner mit 2k netto weiterhin im Beruf hält.
>Das Kabinett hatte Mitte Dezember beschlossen, das Bürgergeld nach nur drei Jahren durch ein neue Grundsicherung zu ersetzen, die härtere Regeln und scharfe Sanktionen vorsieht. Die Fähigkeiten der arbeitslosen Menschen würden „oft nicht zu den freien Stellen“ passen. „Daran ändert ein Vermittlungsvorrang erst einmal nichts“, sagte Nahles. Qualifizierung bleibe wichtig: „Sonst stehen die Menschen nach drei Monaten wieder beim Jobcenter vor der Tür.
Schockierend und komplett überraschend /s
Immer diese Erkenntnisse wenn man mal nicht mit den geistigen Kapazität eines Grundschülers auf ein Problem guckt, wenn wir jetzt noch Leute in der Politik hätten die auf den geistigen Niveau eines Otto-Normalos wären, ja dann könnte man da sicher an ner Lösung arbeiten aber so bleibt es halt mal wieder beim alten, mit dem Finger aufs Problem zeigen, Jammern und den Grünen, ähm ich mein den anderen die Schuld geben.