
Foto: YONHAP News Die Regierung hat Bedenken hinsichtlich eines Programms zurückgewiesen, das die Gesichtserkennung für jeden zur Pflicht machen soll, der ein neues Mobiltelefon aktivieren möchte, und erklärt, es bestehe keine Gefahr, dass persönliche Daten preisgegeben werden. Das Ministerium für Wissenschaft und IKT gab seine Haltung in einem Briefing am Mittwoch bekannt, einen Tag nach der versuchsweisen Umsetzung des neuen Programms. Das Programm erfordert, dass Menschen, die neue Telefone erwerben, ihre Gesichter mit PASS scannen, einer Identifikations-App, die von den drei größten Mobilfunkanbietern des Landes entwickelt wurde und von vielen öffentlichen Behörden verwendet wird. Das Ministerium sagte, dass Mobilfunkanbieter in Echtzeit ein Ausweisfoto mit den Gesichtszügen eines Benutzers vergleichen, um zu überprüfen, ob der Ausweisinhaber versucht, ein neues Telefon zu aktivieren. Das Ministerium betonte offenbar, dass alle biometrischen Daten, einschließlich Gesichtsbilddaten, gelöscht werden, sobald die Identität der Person bestätigt ist, und wies damit Bedenken zurück, dass diese separat gespeichert oder gespeichert werden. Das Ministerium sagte, es prüfe die Möglichkeit von Lecks oder Offenlegung personenbezogener Daten gründlich und fügte hinzu, dass es bei Bedarf eine Datenschutzbehörde konsultieren werde, um die Sicherheit seines Gesichtserkennungssystems zu überprüfen. Die Regierung plant, das Programm drei Monate lang versuchsweise durchzuführen, bevor es am 23. März in allen Mobilfunkabonnementkanälen eingeführt wird. Die Maßnahme soll verhindern, dass Menschen illegale Brennertelefone einrichten und für kriminelle Aktivitäten nutzen.