Die Zukunftsforschung konzentriert sich oft auf Was Wir bauen als nächstes – KI, Automatisierung, Biotechnologie, intelligente Städte.
In diesem Beitrag geht es darum Was passiert, nachdem Systeme erfolgreich sind?.

Ich habe kürzlich einen langen Aufsatz geschrieben, in dem ich eine Frage stelle, die immer relevanter erscheint, da alles schneller skaliert:

Wenn sich die Welt in allen wesentlichen Maßstäben weiter verbessert, warum fühlt sich das tägliche Leben dann immer noch merkwürdig falsch an?

Das Argument ist nicht, dass der Fortschritt gescheitert ist. Es ist so, dass der Fortschritt funktioniert hat – manchmal zu Also.

Die menschlichen Bedürfnisse entwickelten sich im Zuge der Knappheit. Um diese Bedürfnisse in großem Maßstab zu erfüllen, haben Gesellschaften Systeme entwickelt, die auf Kennzahlen basieren: Kalorien, Preise, Engagement, Reichweite, Nettovermögen. Diese Metriken machen große Systeme lesbar und kontrollierbar. So haben wir Fülle erlangt.

Aber wenn der Maßstab menschliche und soziale Grenzen überschreitet, beginnt die Metrik, das Bedürfnis zu ersetzen, das sie darstellen sollte.

Einige Beispiele aus dem Aufsatz, gerahmt für zukünftige Systeme:

  • Essen: Als das Essen immer beliebter und immer verfügbarer wurde, kam der Hunger nicht mehr zurück. Die Rückkopplungsschleife schließt sich nie. Wissen kann das Problem nicht beheben, da das System nie lange genug pausiert, um eine Neukalibrierung durchzuführen.
  • Gehäuse: Finanzieller Wohnungsbau funktioniert als Kapitalallokator – aber weil der Wohnungsbau räumlich fixiert ist, während die Möglichkeiten mobil sind, werden die Menschen dadurch zunehmend gefangen, anstatt sie zu stabilisieren.
  • Zugehörigkeit: Wenn Informationen explodieren und Feeds personalisiert werden, wird die gemeinsame Realität statistisch unwahrscheinlich. Gespräche erfordern jetzt eine Übersetzung, während billiges Dopamin die soziale Belohnung ersetzt.
  • Wertschätzung: Im Kleinen häufte sich der Ruf durch Beobachtung an. Auf zivilisatorischer Ebene funktionierte das nicht – also haben wir die Wertschätzung in Metriken komprimiert. Notwendig für die Koordination, schädlich für die Authentizität.
  • Bedeutung: Geld entstand, um Tausch- und Koordinationsprobleme zu lösen. Seine Universalität machte es zur Sprache des Wertes – und schließlich zu einem Stellvertreter für den Wert selbst.

Die zukunftsweisende Frage lautet nicht: „Wie kommen wir zurück?“
Es ist: Wie gestalten wir zukünftige Systeme – insbesondere KI-gesteuerte –, damit die Optimierung nicht stillschweigend die menschlichen Bedürfnisse umkehrt, denen sie dienen sollen?

Die Heuristik, mit der ich geendet habe (und der Grund, warum ich hier poste):

Diese Frage gilt für die KI-Ausrichtung, Empfehlungssysteme, digitale Governance und zukünftige Volkswirtschaften ebenso wie für Lebensmittel oder Wohnen.

Den vollständigen Aufsatz finden Sie hier, wenn Sie interessiert sind:
👉 https://open.substack.com/pub/dandaanish/p/maslows-modern-maladies?r=4f49l&utm_campaign=post&utm_medium=web&showWelcomeOnShare=true

Ich bin wirklich neugierig, wie die Leute hier im Kontext der Zukunftstechnologie darüber denken.
Wo sehen Sie den nächsten Fehlermodus „Metrik ersetzt den Bedarf“?

Maslows Modern Maladies – Progress worked. So why does modern life still feel misaligned? A systems view on abundance and the future
byu/TelevisionUpper1132 inFuturology

Ein Kommentar

  1. I think it’ll just be a mass extinction event as dumb people fall apart with apathy.

    The way I’ve seen this topic discussed is to just imagine you’re God. What do you do to keep yourself happy for billions of years?

    The short answer is you need to be clever enough to create your own happiness. Build your own worlds and your own stories. It’s kinda like any great story. It wouldn’t be very good if Luke Skywalker woke up one day, raised his fist in the air like Superman and flew to the emp and ka-powed him in the face!

    But not everyone is clever enough to navigate their own mind. And that’s why depression is on the rise. When you conquer the outsider world, what comes next? You dive deeper into yourself, and a lot of people are not willing to explore their own minds.

    It used to be we’d just die of old age before reaching that point. But now people just get depression. And I think given a few thousand years, those people will weed themselves out.

    How can we help them instead? Hell if I know.

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