
Foto: YONHAP News Die Stadt Seoul gab am Donnerstag bekannt, dass sie unter Abschnitten des Naebu Expressway und des Bukbu Northern Expressway eine unterirdische städtische Schnellstraße bauen wird, wobei die bestehenden Hochstraßen langfristig abgebaut werden sollen. Bürgermeister Oh Se-hoon stellte den Plan zum Bau einer sechsspurigen unterirdischen Autobahn vor, die sich über etwa 20,5 Kilometer vom Seongsan Interchange zum Sinnae Interchange erstreckt und durch den Norden Seouls führt. Stadtbeamte sagten, die Mitte der 1990er Jahre gebauten Hochstraßen hätten zu Aufspaltung, Lärm und Umweltzerstörung in der Nachbarschaft geführt und gleichzeitig ihre Funktion als Hauptverkehrsadern verloren. Das Projekt wird in Phasen durchgeführt, wobei der Abschnitt Seongsan–Hawogok–Sinnae zuerst priorisiert wird und der verbleibende Abschnitt Hawogok–Seongdong je nach Verkehrsnachfrage und steuerlichen Bedingungen später in Betracht gezogen wird. Seoul schätzt die Gesamtkosten des Projekts auf etwa drei, vier Billionen Won oder etwa zwei, drei Milliarden US-Dollar und stellte fest, dass die derzeitige Verkehrsgeschwindigkeit zu Spitzenzeiten auf diesen Straßen auf etwa 34,5 Kilometer pro Stunde gesunken ist. Nach ihrer Fertigstellung wird erwartet, dass die unterirdische Schnellstraße die durchschnittliche Spitzengeschwindigkeit auf etwa 67 Kilometer pro Stunde nahezu verdoppelt und so die Staus im Norden Seouls deutlich verringert.