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    10 Kommentare

    1. >Immer weniger junge Menschen schaffen den Sprung ins Eigenheim. Laut einer neuen Studie müssen Millennials fast 14 Jahre sparen, um genug Eigenkapital zu haben – doppelt so lange wie die Babyboomer in den 1980er-Jahren.

    2. Icy-Masterpiece-4827 on

      Ach liegt das gar nicht daran das die jungen Generationen nicht so geil sind wie die früheren? Sowas aber auch…

    3. fishermanfritz on

      Und das zusätzlich vor dem Hintergrund, dass in den 80ern ein Haushaltseinkommen nicht so häufig wie heute die Summe von zwei Vollzeitanstellungen umfasste.

    4. >Die Studienautoren sehen darin ein Problem für Generationengerechtigkeit und soziale Mobilität und sprechen sich für niedrigere Einstiegshürden aus – etwa durch eine Senkung der Grunderwerbsteuer.

      Geile Empfehlung. Weder die Verteilungsfrage noch den realen Wohnraumsmangel in den Ballungszentren anfassen, statdessen Steuern senken.

      Warte mal, ich frage mal ein anderes rechtsliberalen Wirtschaftsforschungsintitut was die dazu meinen:

      >In diesem Beitrag fassen wir Forschungsergebnisse aus der Literatur zu den Effekten der Grunderwerbsteuer zusammen. **Viele Studien zeigen, dass Steuererhöhungen mit deutlichen Preisrückgängen einhergehen und die Traglast überwiegend bei den Verkäufern liegt**. Höhere Grunderwerbsteuern senken außerdem meist die Anzahl der Transaktionen. Entsprechend kann auch gezeigt werden, dass der Anstieg der Steuereinnahmen bei einer Grunderwerbsteuererhöhung unterproportional ist. Nicht eindeutig sind hingegen die Ergebnisse zu Auswirkungen auf das Spekulationsverhalten. [[Quelle]](https://www.ifo.de/publikationen/2017/aufsatz-zeitschrift/effekte-von-aenderungen-der-grunderwerbsteuer-ein-ueberblick)

      Oh achso, ein Schelm wer da Hintergedanken beim Vorschlag des IfWs vermuten würde.

      Nicht falsch verstehen, kann man machen und für argumentieren (das Transaktionsvolumen geht hoch, was man in mehrerlei Hinsicht positiv werten kann), aber das so losgelöst von allem vorzuschlagen ist lächerlich und passt zu einem Land wie Deutschland mit einem ohnehin schon extrem ungerechten Steuersystem wo Vermögenswerte fast kaum besteuert werden (anteilig am BIP sind vermögenswirksame Steuern in den USA drei mal so hoch wie in Deutschland) und die effektive anteilige Steuer- und Abgabenlast beim Übergang von Mittelschicht zu Oberschicht abnimmt.

      Ich mache mal einen Gegenvorschlag: Von mir aus mach die Grunderwerbsteuer ganz weg, aber schlag die Kosten dafür aufkommensneutral auf die im internationalen Vergleich lächerlich niedrige Grundsteuer um, die am besten noch in eine reine Bodenwertsteuer umgewandelt würde (wie in BaWü geschehen). Eigentlich gibt es eine enorm hohe Zustimmung für Bodenwertsteuern unter Ökonomen, aber Länder wie Deutschland geben einfach einen Fick auf sowas wie den Stand der Forschung und überhaupt besser einfach vorschlagen eine Steuer zu senken wo die Evidenz, das das für Hauskäufer irgendtwas bringt bestenfalls fragwürdig ist und dann einfach auslassen durch was man die ersetzen könnte. Ich meine Vorschläge machen wie man Vermögende begünstigt kann ich auch, das ist nicht schwer (Gruß geht raus ans IfW)…

    5. Intelligent_Jury6297 on

      Hmmm ich denke da fehlen 2 Informationen. 1. Wie lange brauchen denn beide Gruppen bis sie das Eigenheim dann auch abbezahlt haben? Und wie viele Wochenarbeitsstunden hat ein typischer Haushalt (aktuell arbeiten ja gerne mal 2 Parteien, in der Vergangenheit kannte ich viele Eltern wo nur ein Elternteil gearbeitet hat).

      Denn Eigenkapital, was ja hier referenziert wird, ist ja auch nur ein Teil der Geschichte. Selbst wenn ich pro Monat 2000 Euro zurück lege und nichts ausgebe, Häuser zu kaufen und zu rennovieren beginnt ja bei einer halben Millionen inzwischen.

    6. DrunkGermanGuy on

      Wat? Ich spare gar nicht für ein Eigenheim. So ein Blödsinn, werde ich mir ohnehin nie leisten können.

      ^(selbst wenn ich eines wollte, was nicht der Fall ist)

    7. Professional_Bet2948 on

      Weniger Avocadotoast und Café to Go, dann passt das schon. GaLiGrü euer Herbert, Frührentner.

    8. Ich spare mittlerweile einen ETF 30€ inflationsgesteigert für mein Kind, sodass es etwas Startkapital hat. Es wird in 3 Monaten geboren.

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