>Für viele Servicekräfte sei das problematisch, denn das Trinkgeld mache einen wichtigen Teil des Einkommens aus.
Interessante Formulierung für „der Mindestlohn ist immer noch nicht hoch genug“.
CurZZe on
Für mich als Beispiel was ich mir vor paar Jahren dachte:
Wenn der Döner 4,50 € kostet (was zu dem Zeitpunkt etwa bei der Hälfte der Dönerläden noch so war), gebe ich 5 €. Wenn der Döner 5 € kostet, gebe ich auch 5 €.
Und spätestens seit der Döner diese Grenze (inzwischen deutlich) überschritten hatte, will ich mein Wechselgeld auch haben.
NoAddition5560 on
Immer mehr Menschen leben ja auch an der Armutsgrenze und haben immer weniger Geld in der Tasche da bleibt dann am Ende halt auch nichts mehr fürs Trinkgeld übrig <.<
Civil_Size5552 on
Umgekehrt wurden MwSt Erleichterungen, wie in der Gastro auch nicht an den Kunden weiter gegeben.
Jumpy_Ad8465 on
„“Die entspannen gar nicht richtig, wollen schnell wieder los und vergessen so oft auch Trinkgeld zu geben“.“ Nix wird vergessen!
kiyan_merkaba on
Ich habe das Geld und mach’s trotzdem nicht. Ich zahle schon inzwischen 15€ für eine kleine vegane Pizza und 8-10€ für Pasta mit Tomatensoße. Wenn das nicht genug ist, um seine Leute ordentlich zu bezahlen, dann ist das auch nicht mein Problem.
ReasonablyBadass on
Trinkgeld ist ein Bonus für außergewöhnliche Leistung. Diese Idee vom „eigentlichen Gehalt“ ist gefährlicher Unsinn aus der USA. Dadurch werden Löhne gedrückt. Das reguläre Gehalt ohne Trinkgeld muss voll ausreichen.
Babayagaletti on
Ich habe eigentlich immer und gerne Trinkgeld gegeben, seitdem man aber überall und ständig nach Trinkgeld gefragt wird (besonders bei Kartenzahlung) bin ich sehr sehr konservativ geworden. Ich glaube der Umschwung kam, als ich bei Kamps im Hbf durchs Kartenterminal nach Trinkgeld gefragt wurde. Die haben nicht mal Sitzplätze! Ja, das macht das Terminal automatisch, finde ich trotzdem frech beim Kauf von 2 Brötchen.
Seitdem gibt’s nur noch bei wirklich richtig tollem Service (Restaurant, Friseur, Handwerker) Trinkgeld.
Living-Mistake8773 on
Eigentlich gebe ich gerne Trinkgeld, ich muss nicht sparen und habe selber früher in Bereichen gearbeitet wo ich mich drüber gefreut habe. Aber sobald ich mich genötigt fühle Trinkgeld zu geben, was leider immer öfter passiert, gibt’s aus Prinzip nix. Ich brauchte ein paar Anläufe damit ich mich nicht geschämt habe aber mittlerweile kenne ich da nix mehr.
Gamebobbel on
Ich bezahle doch durch meine Bestellung, warum noch das Trinkgeld? Ich lege doch beim Rewe an der Kasse auch nicht 10 Euro extra drauf? Wie kommt es, dass das in der Gastro so normal geworden ist?
Gamebobbel on
Ich bezahle doch durch meine Bestellung, warum noch das Trinkgeld? Ich lege doch beim Rewe an der Kasse auch nicht 10 Euro extra drauf? Wie kommt es, dass das in der Gastro so normal geworden ist?
aths_red on
ich gebe in aller Regel Trinkgeld, auch wenn ich damit ein perverses System stütze. Für den Einzelnen ist es ein Bonus.
Was mich maximal abfuckt, sind Trinkgeldvorschläge beim Kartenzahlen. Das finde ich übergriffig.
Ich verlange auch eine Rechnung, keine Zwischenrechnung oder „Beleg“.
PinkyPanther1 on
Letztens stand ein Pizzabote vor meiner Tür und war ganz verdutzt, dass ich nachdem ich für 2 Pizzen und einen großen Salat 34€ + 2,50€ LIEFERGEBÜHR dann kein Bock mehr hatte ihm 2€ Trinkgeld zu geben.
HeadProtection5501 on
Dazu das Titelbild vom Weihnachtsmarkt. Genau mein Humor. War der Autor mal auf dem Weihnachtsmarkt und hat sich einen Glühwein und etwas zu essen gekauft?
caschy on
Hab vor ein paar Tagen online eingekauft. Der Shop fragte nach Trinkgeld. WTF.
Poziomka35 on
Ich gebe gerne Trinkgeld wenn das Essen absolut göttlich ist und die Bedienung freundlich/lustig drauf ist.
Aber ich bin momentan auch in einer Position wo ich es mir erlauben kann Trinkgeld zu geben.
Man sollte es nicht erwarten. Trinkgeld ist mMn ein Lob und keine Selbstverständlichkeit
FIVG_Ch3w13 on
Die alte Tradition Geld zu haben brökelt
DarkChaplain on
Man wird ja auch erwarten dürfen, dass die ach so schicke Gastro die Steuersubventionen der Gesellschaft einfach mal in anständige Löhne für die Beschäftigten anlegt.
cinepleex on
Seitdem jedes Zahlungsterminal oder Bestellterminal nach Trinkgeld bettelt, hat sich meine Einstellung dazu auch geändert.
MonkeySafari79 on
Tja, von 19 auf 7 Prozent und trotzdem gleiche Preise. Beschwert euch bei eurem Chef.
Kazu88 on
Ganz doof gefragt: Wenn ich beim Chinabuffet mit Karte zahle, und die Kellnerin mit das EC-Lesegerät hinhält mit Trinkgeldoptionen (5-10-15%). Muss ich da Trinkgeld geben? Ich bin der Meinung, dass ich das Essen mir selbst geholt habe auf den Teller…
TheBassMeister on
Es gibt da sogar ein Wort für „Tipping Fatigue“, dass vor allem dadurch ausgelöst wird dass es immer mehr Läden gibt die auf den Kartenlesegeräten nach Trinkgeld fragen. Das sind z.B. Bäckereien oder Cafes* wo die Bedienung etwas vom Tresen in eine Tüte packt. Ich meine dass sogar Backwerk, wo man sich selbst die Brötchen in die Tüte packt, auf den Displays nach Trinkgeld fragt.
*wo man am Tresen bestellt und seine Getränke und Essen abholt.
pfp61 on
Es wird immer offensiver um Trinkgeld gebeten. Wird Trinkgeld seitens des Leistungserbringers derart gefordert gebe ich grundsätzlich keines. Ich halte das Verhalten für dreist.
Abgesehen davon gehe ich seit den massiven Preiserhöhungen viel weniger Essen. Das Trinkgeld wenn ich denn gehe und es keine neumodischen Vorschläge gibt ist bei mir unverändert.
LewAshby309 on
Das Trinkgeld ist so interessant weil es direkt Netto ist.
DerFelix on
Wenn mich das Kartenlesegerät jedes Mal fragt, dann bröckelt auch mein Verständnis für diese Tradition. Ich finde das kackendreist. Trinkgeld wird gegeben und nicht erfragt.
Außerdem war die Tradition auch beim Zahlen eher mal zum nächsten Zehnerschritt aufzurunden und nicht gleich 10 oder 20% draufzujagen. Das ist vielleicht Amikultur.
Coroxium on
Das ist meiner Meinung nach eine gute Entwicklung. Es ist völlig willkürlich in welchen Situationen Trinkgeld gegeben wird und welchen nicht. Es gibt so viele Berufe die einen Service erbringen, die aber dennoch kein Trinkgeld erhalten. Warum soll also der eine für zusätzlich belohnt werden und der andere nicht?
Einfach komplett drauf verzichten, das macht es für alle einfacher.
thesickophant on
Lieferant nachdem das Essen zwei Stunden zu spät kam (Distanz 15 Minuten mit Fahrrad, gutes Wetter, unter der Woche, kein Feierabendverkehr mehr): „Ja, also, nächstes Mal kein Trinkgeld mehr über Lieferando geben, okay, mein Chef zahlt mir das nicht aus und das kotzt mich inzwischen richtig hart an.“
Gern geschehen, wird nicht mehr passieren. Nach über zwei Stunden warten hätte es nämlich dann eigentlich gar kein Trinkgeld mehr gegeben. 🙂
Babaishish on
„Alte Traditionen bröckeln“
LOL
Sorry, aber leider sind da schon viele andere Traditionen davor ausgestorben, wie z.B. nur mit einem Gehalt und Ausbildung eine Eigentumswohnung finanzieren die nicht 50+ Jahre alt ist.
Glass-Toe6315 on
Gut, gut, weiter so 🙏
piotr289 on
> Er beobachtet, dass viele Kunden sehr genau auf ihr Rückgeld achten. „Viele erwarten auch den letzten Euro zurück“, sagt er.
Wie können die Kunden es nur wagen…
bored_german on
Sorry, aber wenn man mal bedenkt, wie teuer der ganze Scheiß mittlerweile geworden ist, drück ich nicht mal extra einen 5er oder so raus. Die Chefs sollen ihre Leute vernünftig bezahlen, nicht ich
braudan on
Gestern auf dem Weihnachtsmarkt Glühwein gekauft und das Terminal fordert mich zum Trinkgeld bezahlen auf. 35%, 25%, 15%, 10% als letzte Option. Irgendwie versteckt und kaum zu drücken: kein Trinkgeld. Dazu noch der Kommentar „Bitte eine Trinkgeldoption wählen“. Mit dem implizierten Gefühl man spuckt mir in den Becher, wenn ich keins gebe.
Schon die Schnauze voll. Während des Konsums dann noch drei mal angebettelt worden: Obdachlosenmagazine, Spende an Organisationen und natürlich normale Bettelei. Achja, auf dem Weg hin natürlich die obligatorische S-Bahn Bettelei.
Mittlerweile kriege ich bei dieser ganzen Wegelagerei richtige Gewaltfantasien
ThisIsDurian on
Wenn Trinkgeld geben eine alte Tradition ist, dann ist Döner für drei Euro auch eine alte Tradition.
Indubioproreo_Dx on
ähhhhhh:
Ganz anders erlebt es Mohammad Tanveer aus Neckarsulm (Kreis Heilbronn), der auf dem Weihnachtsmarkt indisch-pakistanische Spezialitäten verkauft. Er beobachtet, dass viele Kunden sehr genau auf ihr Rückgeld achten. „***Viele erwarten auch den letzten Euro zurück***“, sagt er.
…Ja total dreist das man passendes Wechselgeld will und selber entscheiden möchte ob man einer Weihnachtsmarktbude Trinkgeld gibt.
Es gibt Mindestlohn, alle haben weniger inner Tasche. 99,9% der Berufstätigen kriegt auch kein Trinkgeld wenn die Ihren Job einfach machen.
Niemand vergisst Trinkgeld zu geben, es ist immer eine bewusste Entscheidung.
Sein Geschäfts- oder Lohnmodell auf Spenden aufzubauen erscheint mir dann eh etwas seltsam.
Lohn für die geleistete Arbeit sollte vom Chef kommen…
martin90de on
Im Restaurant gebe ich durchaus Trinkgeld, auch relativ viel (um die 10 %), wenn der Service stimmt.
Aber doch nicht bei irgendwelchen Verkaufsbuden auf dem Weihnachtsmarkt? Ein Glühwein kostet ohnehin schon 6 € mit Pfand und dann müsste ich ja auch beim Bäcker oder im Supermarkt Trinkgeld geben.
Trinkgeld ist in meinen Augen eine Belohnung, wenn sich jemand positiv abhebt. Wenn ich Mal Taxi gefahren bin, habe ich es so gehalten, dass ich zehn Euro gegeben habe. Meinte der Taxifahrer Umwege fahren zu müssen, hat er 20 Cent Trinkgeld gehabt, ist er vernünftig gefahren, 2 €.
RazZaHlol on
Ich gebe Trinkgeld wenn ich möchte und nicht wenn auf irgendwelchen EC Lesegeräten 15% voreingestellt sind
Alma_Holzhurt on
Trinkgeld für was?
Sommer. Düsseldorf. Stadtstrand am Mannesmannufer. Anstehen am Bar Container. Bestelle zwei Bier. Bezahlte. Der Student an der Kasse dreht sich um, nimmt zwei Flaschen aus dem Kühlschrank, stellt die auf die Theke und öffnet die Flaschen. Du nimmst die Falschen und gehst zu deinem Liegestuhl.
Das besondere dieses Jahr: Beim bezahlen weist der Junge man dich darauf hin, dass du Trinkgeld geben kannst. Die Frage: Wofür?
Klugenshmirtz on
Wirklich? Haben Menschen in Deutschland früher Trinkgeld für jeden Mist gegeben? Glaub ich kaum.
N3ph1l1m on
Welche „alte Tradition“? Die, dass mich sogar der SB Bäcker beim bezahlen anbettelt? Wofür? Dass ihr die Brötchen so toll in die Schütte gekippt habt? Oder dass mich der Flaschenautomat anpumpt, ob ich mein Pfand nicht an den Turnsportverein Hinterarschingen verpfänden möchte? Bitch, IHR seid die Multi-Milliarden-Euro-Unternehmen, wie wäre es, wenn IHR mal was spendet? Oder Gott bewahre, eure Angestellten vernünftig bezahlt?
Fit-Many-2829 on
Ich hab kürzlich Kaffeebohnen beim Café/der Rösterei gekauft. Bei Kartenzahlung erscheint auf dem Display jedes Mal die Option Trinkgeld zu geben. Ich hab „kein Trinkgeld“ getippt und die Verkäuferin hat sich nach meinem Kauf einfach umgedreht und ist weggelaufen. Kein Danke, kein Tschüss. Ich hasse es. Wofür soll ich denn Trinkgeld geben? Ich hab die Bohnen selber aus dem Regal genommen und zur Kasse getragen! Ihr habt absolut nichts gemacht, das Trinkgeld verdient hat. Ich zahl doch nicht einfach so 1,50 Euro mehr für ein ohnehin schon teures Produkt!
ManufacturerMurky592 on
Sorry, Trinkgeld war mal eine nette Geste. Bei den aktuellen Preisen sitzt das nicht mehr drin.
Marauder4711 on
Lol, dabei erzählt mir doch Reddit ständig, dass es keine Trinkgeld-Tradition in Deutschland gebe
Wavecrest667 on
Gut, das Gehalt soll gefälligst der Arbeitgeber zahlen.
emperorlobsterII on
Immer mehr Betriebe reduzieren den Service, den man mit Trinkgeld belohnen könnte
Small_Cock_Jonny on
Wenn danach gebettelt wird, gibt es keins. Wir sind hier nicht in Amerika, du kriegst dein Gehalt wie jede arbeitende Person in diesem Land.
Ich gebe Trinkgeld, wenn ich es angebracht finde. Wenn jemand mir nur 2 Flaschen Apfelschorle über den Tresen reicht, dann ist das keine große Leistung und ich gebe auch nix.
Der_Dampfhammer on
Es ist halt eine Belohnung für die Bedienung, und keine Standardeinstellung. Ich war letztens in ner veganen Pizzeria, und das Gerät hatte unsere Getränkebestellung verschlampt (Hab gesehen wie sie die Cola und das Bier eingetippt hat). Die Bedienung kam nach ca. 5 min zum Nachbartisch, brachte Getränke für Selbigen und war dann so aufmerksam zu erahnen, dass bei unserer Bestellung was schief gelaufen war. Sie hat sich mehrfach entschuldigt und so weiter, und nach ca. 1min war dann das Getränk da, sowie ein Dessert aufs Haus. Fehler können jedem passieren, aber dann durch Service den Aufenthalt noch angenehmer machen, ist für mich Trinkgeld wert. Auch wenn ich wenig habe, dann gebe ich gern.
Nach Trinkgeld zu fragen, ist für mich aber ein absolutes No-Go.
Fukujin1 on
Ich weiß schon, warum es in Japan so toll war. Die empfinden Trinkgeld dort als völlig unpassend. Ich gebe schon auch etwas, wenn ich im Restaurant esse und der Service top war. Aber sonst nicht
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49 Kommentare
>Für viele Servicekräfte sei das problematisch, denn das Trinkgeld mache einen wichtigen Teil des Einkommens aus.
Interessante Formulierung für „der Mindestlohn ist immer noch nicht hoch genug“.
Für mich als Beispiel was ich mir vor paar Jahren dachte:
Wenn der Döner 4,50 € kostet (was zu dem Zeitpunkt etwa bei der Hälfte der Dönerläden noch so war), gebe ich 5 €. Wenn der Döner 5 € kostet, gebe ich auch 5 €.
Und spätestens seit der Döner diese Grenze (inzwischen deutlich) überschritten hatte, will ich mein Wechselgeld auch haben.
Immer mehr Menschen leben ja auch an der Armutsgrenze und haben immer weniger Geld in der Tasche da bleibt dann am Ende halt auch nichts mehr fürs Trinkgeld übrig <.<
Umgekehrt wurden MwSt Erleichterungen, wie in der Gastro auch nicht an den Kunden weiter gegeben.
„“Die entspannen gar nicht richtig, wollen schnell wieder los und vergessen so oft auch Trinkgeld zu geben“.“ Nix wird vergessen!
Ich habe das Geld und mach’s trotzdem nicht. Ich zahle schon inzwischen 15€ für eine kleine vegane Pizza und 8-10€ für Pasta mit Tomatensoße. Wenn das nicht genug ist, um seine Leute ordentlich zu bezahlen, dann ist das auch nicht mein Problem.
Trinkgeld ist ein Bonus für außergewöhnliche Leistung. Diese Idee vom „eigentlichen Gehalt“ ist gefährlicher Unsinn aus der USA. Dadurch werden Löhne gedrückt. Das reguläre Gehalt ohne Trinkgeld muss voll ausreichen.
Ich habe eigentlich immer und gerne Trinkgeld gegeben, seitdem man aber überall und ständig nach Trinkgeld gefragt wird (besonders bei Kartenzahlung) bin ich sehr sehr konservativ geworden. Ich glaube der Umschwung kam, als ich bei Kamps im Hbf durchs Kartenterminal nach Trinkgeld gefragt wurde. Die haben nicht mal Sitzplätze! Ja, das macht das Terminal automatisch, finde ich trotzdem frech beim Kauf von 2 Brötchen.
Seitdem gibt’s nur noch bei wirklich richtig tollem Service (Restaurant, Friseur, Handwerker) Trinkgeld.
Eigentlich gebe ich gerne Trinkgeld, ich muss nicht sparen und habe selber früher in Bereichen gearbeitet wo ich mich drüber gefreut habe. Aber sobald ich mich genötigt fühle Trinkgeld zu geben, was leider immer öfter passiert, gibt’s aus Prinzip nix. Ich brauchte ein paar Anläufe damit ich mich nicht geschämt habe aber mittlerweile kenne ich da nix mehr.
Ich bezahle doch durch meine Bestellung, warum noch das Trinkgeld? Ich lege doch beim Rewe an der Kasse auch nicht 10 Euro extra drauf? Wie kommt es, dass das in der Gastro so normal geworden ist?
Ich bezahle doch durch meine Bestellung, warum noch das Trinkgeld? Ich lege doch beim Rewe an der Kasse auch nicht 10 Euro extra drauf? Wie kommt es, dass das in der Gastro so normal geworden ist?
ich gebe in aller Regel Trinkgeld, auch wenn ich damit ein perverses System stütze. Für den Einzelnen ist es ein Bonus.
Was mich maximal abfuckt, sind Trinkgeldvorschläge beim Kartenzahlen. Das finde ich übergriffig.
Ich verlange auch eine Rechnung, keine Zwischenrechnung oder „Beleg“.
Letztens stand ein Pizzabote vor meiner Tür und war ganz verdutzt, dass ich nachdem ich für 2 Pizzen und einen großen Salat 34€ + 2,50€ LIEFERGEBÜHR dann kein Bock mehr hatte ihm 2€ Trinkgeld zu geben.
Dazu das Titelbild vom Weihnachtsmarkt. Genau mein Humor. War der Autor mal auf dem Weihnachtsmarkt und hat sich einen Glühwein und etwas zu essen gekauft?
Hab vor ein paar Tagen online eingekauft. Der Shop fragte nach Trinkgeld. WTF.
Ich gebe gerne Trinkgeld wenn das Essen absolut göttlich ist und die Bedienung freundlich/lustig drauf ist.
Aber ich bin momentan auch in einer Position wo ich es mir erlauben kann Trinkgeld zu geben.
Man sollte es nicht erwarten. Trinkgeld ist mMn ein Lob und keine Selbstverständlichkeit
Die alte Tradition Geld zu haben brökelt
Man wird ja auch erwarten dürfen, dass die ach so schicke Gastro die Steuersubventionen der Gesellschaft einfach mal in anständige Löhne für die Beschäftigten anlegt.
Seitdem jedes Zahlungsterminal oder Bestellterminal nach Trinkgeld bettelt, hat sich meine Einstellung dazu auch geändert.
Tja, von 19 auf 7 Prozent und trotzdem gleiche Preise. Beschwert euch bei eurem Chef.
Ganz doof gefragt: Wenn ich beim Chinabuffet mit Karte zahle, und die Kellnerin mit das EC-Lesegerät hinhält mit Trinkgeldoptionen (5-10-15%). Muss ich da Trinkgeld geben? Ich bin der Meinung, dass ich das Essen mir selbst geholt habe auf den Teller…
Es gibt da sogar ein Wort für „Tipping Fatigue“, dass vor allem dadurch ausgelöst wird dass es immer mehr Läden gibt die auf den Kartenlesegeräten nach Trinkgeld fragen. Das sind z.B. Bäckereien oder Cafes* wo die Bedienung etwas vom Tresen in eine Tüte packt. Ich meine dass sogar Backwerk, wo man sich selbst die Brötchen in die Tüte packt, auf den Displays nach Trinkgeld fragt.
*wo man am Tresen bestellt und seine Getränke und Essen abholt.
Es wird immer offensiver um Trinkgeld gebeten. Wird Trinkgeld seitens des Leistungserbringers derart gefordert gebe ich grundsätzlich keines. Ich halte das Verhalten für dreist.
Abgesehen davon gehe ich seit den massiven Preiserhöhungen viel weniger Essen. Das Trinkgeld wenn ich denn gehe und es keine neumodischen Vorschläge gibt ist bei mir unverändert.
Das Trinkgeld ist so interessant weil es direkt Netto ist.
Wenn mich das Kartenlesegerät jedes Mal fragt, dann bröckelt auch mein Verständnis für diese Tradition. Ich finde das kackendreist. Trinkgeld wird gegeben und nicht erfragt.
Außerdem war die Tradition auch beim Zahlen eher mal zum nächsten Zehnerschritt aufzurunden und nicht gleich 10 oder 20% draufzujagen. Das ist vielleicht Amikultur.
Das ist meiner Meinung nach eine gute Entwicklung. Es ist völlig willkürlich in welchen Situationen Trinkgeld gegeben wird und welchen nicht. Es gibt so viele Berufe die einen Service erbringen, die aber dennoch kein Trinkgeld erhalten. Warum soll also der eine für zusätzlich belohnt werden und der andere nicht?
Einfach komplett drauf verzichten, das macht es für alle einfacher.
Lieferant nachdem das Essen zwei Stunden zu spät kam (Distanz 15 Minuten mit Fahrrad, gutes Wetter, unter der Woche, kein Feierabendverkehr mehr): „Ja, also, nächstes Mal kein Trinkgeld mehr über Lieferando geben, okay, mein Chef zahlt mir das nicht aus und das kotzt mich inzwischen richtig hart an.“
Gern geschehen, wird nicht mehr passieren. Nach über zwei Stunden warten hätte es nämlich dann eigentlich gar kein Trinkgeld mehr gegeben. 🙂
„Alte Traditionen bröckeln“
LOL
Sorry, aber leider sind da schon viele andere Traditionen davor ausgestorben, wie z.B. nur mit einem Gehalt und Ausbildung eine Eigentumswohnung finanzieren die nicht 50+ Jahre alt ist.
Gut, gut, weiter so 🙏
> Er beobachtet, dass viele Kunden sehr genau auf ihr Rückgeld achten. „Viele erwarten auch den letzten Euro zurück“, sagt er.
Wie können die Kunden es nur wagen…
Sorry, aber wenn man mal bedenkt, wie teuer der ganze Scheiß mittlerweile geworden ist, drück ich nicht mal extra einen 5er oder so raus. Die Chefs sollen ihre Leute vernünftig bezahlen, nicht ich
Gestern auf dem Weihnachtsmarkt Glühwein gekauft und das Terminal fordert mich zum Trinkgeld bezahlen auf. 35%, 25%, 15%, 10% als letzte Option. Irgendwie versteckt und kaum zu drücken: kein Trinkgeld. Dazu noch der Kommentar „Bitte eine Trinkgeldoption wählen“. Mit dem implizierten Gefühl man spuckt mir in den Becher, wenn ich keins gebe.
Schon die Schnauze voll. Während des Konsums dann noch drei mal angebettelt worden: Obdachlosenmagazine, Spende an Organisationen und natürlich normale Bettelei. Achja, auf dem Weg hin natürlich die obligatorische S-Bahn Bettelei.
Mittlerweile kriege ich bei dieser ganzen Wegelagerei richtige Gewaltfantasien
Wenn Trinkgeld geben eine alte Tradition ist, dann ist Döner für drei Euro auch eine alte Tradition.
ähhhhhh:
Ganz anders erlebt es Mohammad Tanveer aus Neckarsulm (Kreis Heilbronn), der auf dem Weihnachtsmarkt indisch-pakistanische Spezialitäten verkauft. Er beobachtet, dass viele Kunden sehr genau auf ihr Rückgeld achten. „***Viele erwarten auch den letzten Euro zurück***“, sagt er.
…Ja total dreist das man passendes Wechselgeld will und selber entscheiden möchte ob man einer Weihnachtsmarktbude Trinkgeld gibt.
Es gibt Mindestlohn, alle haben weniger inner Tasche. 99,9% der Berufstätigen kriegt auch kein Trinkgeld wenn die Ihren Job einfach machen.
Niemand vergisst Trinkgeld zu geben, es ist immer eine bewusste Entscheidung.
Sein Geschäfts- oder Lohnmodell auf Spenden aufzubauen erscheint mir dann eh etwas seltsam.
Lohn für die geleistete Arbeit sollte vom Chef kommen…
Im Restaurant gebe ich durchaus Trinkgeld, auch relativ viel (um die 10 %), wenn der Service stimmt.
Aber doch nicht bei irgendwelchen Verkaufsbuden auf dem Weihnachtsmarkt? Ein Glühwein kostet ohnehin schon 6 € mit Pfand und dann müsste ich ja auch beim Bäcker oder im Supermarkt Trinkgeld geben.
Trinkgeld ist in meinen Augen eine Belohnung, wenn sich jemand positiv abhebt. Wenn ich Mal Taxi gefahren bin, habe ich es so gehalten, dass ich zehn Euro gegeben habe. Meinte der Taxifahrer Umwege fahren zu müssen, hat er 20 Cent Trinkgeld gehabt, ist er vernünftig gefahren, 2 €.
Ich gebe Trinkgeld wenn ich möchte und nicht wenn auf irgendwelchen EC Lesegeräten 15% voreingestellt sind
Trinkgeld für was?
Sommer. Düsseldorf. Stadtstrand am Mannesmannufer. Anstehen am Bar Container. Bestelle zwei Bier. Bezahlte. Der Student an der Kasse dreht sich um, nimmt zwei Flaschen aus dem Kühlschrank, stellt die auf die Theke und öffnet die Flaschen. Du nimmst die Falschen und gehst zu deinem Liegestuhl.
Das besondere dieses Jahr: Beim bezahlen weist der Junge man dich darauf hin, dass du Trinkgeld geben kannst. Die Frage: Wofür?
Wirklich? Haben Menschen in Deutschland früher Trinkgeld für jeden Mist gegeben? Glaub ich kaum.
Welche „alte Tradition“? Die, dass mich sogar der SB Bäcker beim bezahlen anbettelt? Wofür? Dass ihr die Brötchen so toll in die Schütte gekippt habt? Oder dass mich der Flaschenautomat anpumpt, ob ich mein Pfand nicht an den Turnsportverein Hinterarschingen verpfänden möchte? Bitch, IHR seid die Multi-Milliarden-Euro-Unternehmen, wie wäre es, wenn IHR mal was spendet? Oder Gott bewahre, eure Angestellten vernünftig bezahlt?
Ich hab kürzlich Kaffeebohnen beim Café/der Rösterei gekauft. Bei Kartenzahlung erscheint auf dem Display jedes Mal die Option Trinkgeld zu geben. Ich hab „kein Trinkgeld“ getippt und die Verkäuferin hat sich nach meinem Kauf einfach umgedreht und ist weggelaufen. Kein Danke, kein Tschüss. Ich hasse es. Wofür soll ich denn Trinkgeld geben? Ich hab die Bohnen selber aus dem Regal genommen und zur Kasse getragen! Ihr habt absolut nichts gemacht, das Trinkgeld verdient hat. Ich zahl doch nicht einfach so 1,50 Euro mehr für ein ohnehin schon teures Produkt!
Sorry, Trinkgeld war mal eine nette Geste. Bei den aktuellen Preisen sitzt das nicht mehr drin.
Lol, dabei erzählt mir doch Reddit ständig, dass es keine Trinkgeld-Tradition in Deutschland gebe
Gut, das Gehalt soll gefälligst der Arbeitgeber zahlen.
Immer mehr Betriebe reduzieren den Service, den man mit Trinkgeld belohnen könnte
Wenn danach gebettelt wird, gibt es keins. Wir sind hier nicht in Amerika, du kriegst dein Gehalt wie jede arbeitende Person in diesem Land.
tradition automatisch trinkgeld einbuchen bimmt überhand 5%, 10% 20%??
Ich gebe Trinkgeld, wenn ich es angebracht finde. Wenn jemand mir nur 2 Flaschen Apfelschorle über den Tresen reicht, dann ist das keine große Leistung und ich gebe auch nix.
Es ist halt eine Belohnung für die Bedienung, und keine Standardeinstellung. Ich war letztens in ner veganen Pizzeria, und das Gerät hatte unsere Getränkebestellung verschlampt (Hab gesehen wie sie die Cola und das Bier eingetippt hat). Die Bedienung kam nach ca. 5 min zum Nachbartisch, brachte Getränke für Selbigen und war dann so aufmerksam zu erahnen, dass bei unserer Bestellung was schief gelaufen war. Sie hat sich mehrfach entschuldigt und so weiter, und nach ca. 1min war dann das Getränk da, sowie ein Dessert aufs Haus. Fehler können jedem passieren, aber dann durch Service den Aufenthalt noch angenehmer machen, ist für mich Trinkgeld wert. Auch wenn ich wenig habe, dann gebe ich gern.
Nach Trinkgeld zu fragen, ist für mich aber ein absolutes No-Go.
Ich weiß schon, warum es in Japan so toll war. Die empfinden Trinkgeld dort als völlig unpassend. Ich gebe schon auch etwas, wenn ich im Restaurant esse und der Service top war. Aber sonst nicht