Ich habe nachgeschaut youtube über die Gegend in den USA in Michigan genannt "kleines Finnland"wo ein alter Mann erzählte, wie sein Großvater als Kind versteigert wurde – in Finnland.

    Es ließ mich ein wenig hüpfen. Was? Auktion? Von Kindern? In Finnland???

    Es stellt sich heraus, dass ja. Es geschah sowohl in Finnland als auch in Schweden:

    Wenn Familien starben, finanziell in Not gerieten oder nicht in der Lage waren, für ihre Kinder zu sorgen, übernahm die Kirchengemeinde die Verantwortung. Um die Kosten niedrig zu halten, wurden manchmal Armenauktionen durchgeführt, bei denen die Haushalte Kinder gegen eine Entschädigung von der Gemeinde erhalten mussten und derjenige, der am wenigsten verlangte, das Kind bekam. Es handelte sich nicht um „Sklaverei“, sondern um ein äußerst kaltes und kostenoptimiertes Armenfürsorgesystem. Das Ergebnis war sehr unterschiedlich und es kam zu Missbrauch, weshalb es schließlich abgeschafft wurde.

    Okay, denken Sie also über eines nach "Kinderliebhaber"dann konnte er sich ein Opfer kaufen, denn es ging darum, das niedrigste Gebot abzugeben. Aber teilweise gab es einen angemessenen Schutz, da die Versteigerung innerhalb der Gemeinde stattfand und sie so ein wenig Kontrolle übereinander hatten.

    Aber dann dachte ich statt an das klassische Bild von Menschen, die früher als Kinder geheiratet haben. Geben Sie ein: „Åkare Jönsson, 35, heiratet Elsa Oskuldfull, 14 (eineinhalb), Kind bereits unterwegs.“ So etwas hände ja, war aber schon damals ungewöhnlich und wurde in Kirchenbüchern oft als abweichend oder skandalös vermerkt.

    Jedoch; Darauf war ich nicht vorbereitet:

    Die eigentliche Norm in den nordischen Ländern war eher, dass die Menschen im historischen Vergleich spät heirateten: oft in ihren 20ern und 25ern. Sie waren viele Jahre lang Landarbeiter oder Dienstmädchen, haben gearbeitet, gespart und nur geheiratet, wenn Sie einen Haushalt ernähren konnten.

    Das macht Astrid Lindgrens Emil in Lönneberga ist tatsächlich historisch genauer als ich dachte. Alfred und Lina sind erwachsen, arbeiten und träumen davon, von der Farm wegzuziehen und ein eigenes Leben zu beginnen, getrennt (oder zusammen, uuuuu).

    Seltsam, wie ich es geschafft habe, aus Dingen wie Emil und der Ballade über Fredrik Åkare und Fräulein Cecilia Lind eine Gesamtidee darüber zu entwickeln, wie das Leben in Svedala im Jahr 1700–1800 aussah

    Wissen Sie mehr? Warst du dort? Kommentieren Sie in den gewünschten Kommentaren 08 21 04 00, also 08 21 04 00.

    ILJM: att man i Sverige (och Finland) faktiskt auktionerade bort barn på 1700–1800-talet.
    byu/GreedyGerbil insweden



    Von GreedyGerbil

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    6 Kommentare

    1. Apart_Welcome4633 on

      Jag var i Svedala igår och det verkar vara samma som du beskriver det för 200 år sen helt ärligt.

    2. Ja det kallas barnauktioner men är egentligen en del av fattigauktioner. Dvs fattighjon auktionerades egentligen oavsett ålder. De förbjöds i Sverige 1918.

      Sen fortsatte det nog i praktiken ett par år framåt.

      Har lite släktingar, nu döda, som var med om det.

      Förr var ofta väldigt sämre.

    3. AdFront8465 on

      Jag trodde att man hade detta system i Sverige tills någonstans under mellankrigstiden.
      Edit: förbjöds 1918 i Sverige

    4. fiendishrabbit on

      Giftemål i 20-30 års ålder var normen för europeiska bönder. Det var adel och borgare som gifte sig tidigare av olika anledningar. Adel för att barnen var en viktig bricka i allianser och borgare för att folk var klara med sin lärlingsperiod och som gesäller så kunde de försörja ett hushåll utan de stora investeringar som en gård/torp krävde. Även gesäller brukade dock inte gifta sig innan 20-24…utan det är först med industriarbetaren som giftemålsåldern verkligen dyker.

    5. villvallareman on

      Ett till exempel från litteraturen är karaktären Ulrika i Utvandrarna. Har för mig att Moberg kopplar att hon såldes till lägst budande som barn till att hon senare prostituerar sig. 

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