
Foto: KBS-Nachrichtensprecher: Neue Daten zeigen, dass im vergangenen Jahr drei von zehn jungen Erwachsenen in Südkorea ein Burnout erlitten haben. Das Ergebnis wurde im Regierungsbericht zur Lebenszufriedenheit dieser Altersgruppe veröffentlicht. Unser Bae Joo-yon hat mehr. Bericht: Das Ministerium für Daten und Statistik hat am Dienstag seinen Bericht über die Lebensqualität junger Erwachsener veröffentlicht. Der Bericht konzentrierte sich auf Südkoreaner zwischen 19 und 34 Jahren. Im vergangenen Jahr gehörten 20 Prozent der Bevölkerung des Landes, also etwa 400.000 Menschen, dieser Altersgruppe an. Der Bericht zeigte, dass 32,2 Prozent der jungen Erwachsenen im vergangenen Jahr im Jahr 2024 ein Burnout erlebten, hauptsächlich aufgrund von arbeitsbedingtem Stress. Das ist weniger als die entsprechenden Zahlen, die erstmals im Jahr 2022 erhoben wurden, bedeutet aber immer noch, dass jeder Dritte ein Burnout erlebt hat. Von diesen jungen Erwachsenen machten 39,1 Prozent die Berufsaussichten für ihr Burnout verantwortlich, während 34 Prozent eine übermäßige Arbeitsbelastung oder Skepsis gegenüber ihrem Job anführten. Rund 46 Prozent der 19- bis 29-Jährigen gaben an, dass sie die südkoreanische Gesellschaft für fair hielten, während mehr als 51 Prozent der 30- bis 39-Jährigen diese Ansicht teilten. Diese Zahl ist seit 2022 stetig gestiegen, liegt jedoch immer noch unter dem Prozentsatz der Erwachsenen, was darauf hindeutet, dass Millennials und die Generation Z sensibler für Gerechtigkeit in der Gesellschaft sind. Der Bericht stellte außerdem fest, dass junge Erwachsene in Südkorea mit ihrem Leben weniger zufrieden sind als ihre Altersgenossen in anderen Ländern. Frühere Umfragen haben Südkorea hinsichtlich der Lebenszufriedenheit junger Erwachsener auf Platz 31 der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung eingestuft. Bae Joo-yon, KBS World Radio News.