Share.

    27 Kommentare

    1. > In diesem ersten Viertel des 21. Jahrhunderts, das gerade zu Ende geht, haben sich in vielen Bereichen die globalen Machtbalancen radikal verändert. Doch in kaum einem anderen Bereich war das so stark der Fall wie in der Forschung und Technologie. Waren die USA noch vor 25 Jahren das unbestrittene wissenschaftliche und technologische Zentrum weltweit, so hat China in den vergangenen Jahren in vielen Bereichen stark aufgeholt – und mittlerweile überholt.

    2. Ja aber guckt euch doch mal an was für ein Brot die da haben! Furchtbar, die können nix!

    3. Ich versteh auch nicht, dass wir gerade im Bereich der Forschung in Deutschland und auch teilweise in Europa den Schuss nicht gehört haben. Wir haben nunmal in Deutschland keine Ressourcen, sondern sind angewiesen auf Innovation und Technologie. Aber wenn ich mir angucke wie unser universitäres System aufgestellt ist und wie verhältnismäßig wenig der Staat in Forschung investiert, steht das nicht im Verhältnis. Klar es geht auch schlechter. Aber es geht auch besser, siehe z.B., Niederlande.

    4. Immer wie gleichen talking points von vielen Papern und vielen Zitaten. Aber der tatsächliche Produktimpact wird überhaupt nicht erwähnt…. Obama medallienmeme lässt grüßen 😉

    5. doitscher_michel on

      Na zum Glück gehört der Verbrenner zu den 8 anderen Schlüsseltechnologien.

    6. „Das lässt sich nicht nur an der Anzahl der Publikationen ablesen, sondern auch bei den obersten zehn Prozent der Artikel, die am häufigsten zitiert werden. Bei den absoluten Top-Forschenden, die für Nobelpreise infrage kommen oder diese schon erhalten haben, hat das Reich der Mitte noch einen gewissen Nachholbedarf.“

      Das ist doch ein alter Hut. Allein schon die Qualität der hunderten eingereichten Papers spricht Bände. Es ist einfach schlechter Journalismus.

    7. Flussschlauch on

      *Die können ja eh nur kopieren!*
      alles klaro Jürgen.
      China entwickelt und produziert und verkauft, während hierzulande nichtmal kleine Forschungsprojekte finanziert werden.
      Als ich bei einem der größten Chemie-/Energieunternehmen Deutschlands gearbeitet habe, stand zur Debatte, einen eigenen Forschungsstandort für Stromspeicher zu errichten. Nach viel hin und her hat man es gelassen und die Sachen in China eingekauft.

      Kurzfristig den Aktienkurs nach oben zu ficken und einen Bonus abgreifen ist geiler als selbst zu entwickeln.

      tbf man hat in der Zeit auch entspannt 1Mrd € verbrannt, weil man auf Manager und nicht auf Ingenieure gehört hat.

    8. Das hat mit uns nur wenig zu tun, jeder der irgenwas mit Forschung macht wird euch sagen dass die USA da immer voraus waren.

      Das hat eher mit dem amerikanischen Abstieg zu tun.
      Unter den Top 20 aller Forschungsinsititute und Unis gibt es drei 3 amerikanische und 3 europäische, zwei davon deutsch – Max Planck und Helmholtz. Der Rest ist China.

    9. Putzschwamm1972 on

      In 25 Jahren sind wir das Billigimportland für China.

      Naja lieber noch mehr Regeln und Gesetze, schwarze Null und noch mehr Einsparungen sowie Verbote und Peditionen gegen alles mögliche und das Geld schön nach oben verteilen…, werden es schon richten.
      Und falls nicht, schiebt man es, bitte unter folgendem wählen:

      Den Grünen

      Den Migranten

      Der AfD

      Den Bürgergelempfängern

      Der Vorgängerregierung

      Der EU

      Der USA

      Gott

      In die Schuhe.

      Und darauf erstmal ne kräftige Rentenerhöhung, dann haben die schon keine Angst mehr, obwohl in 25 Jahren sind die eh alle tot, und der olle Fritz auch, ich freu mir so darauf, wenigstens ein Lichtblick 😃

    10. Ja wir drehen die Whitepapers im Kreis unserer Unis und geben uns dafür Medaillen. Was für ein Nonsens ..

    11. Severe-Memory3814356 on

      Erschreckend, wie das Land der Ingenieure von Lobbyisten und Konservativen zu Grunde gerichtet wird.

    12. halfwagaltium on

      Da muss man auch genau hinschauen. Die hauen en Masse paper raus ohne richtigen Inhalt. Bzw „klauen“ diese jene paper auch von europäischen Lehrstühlen.

      Ich habe an einem Lehrstuhl gearbeitet an dem wir einen Chinesen für ein Semester angestellt hatten. Jener chinese hat 1 jahr später ein fast identisches Paper zu einem des deutschen Lehrstuhls. Klagen hilft da auch leider nichts, weil es den chinesen schlichtweg egal ist.

    13. AFCSentinel on

      Der Deutsche hat sich halt 40 Jahre lang darauf ausgeruht, dass “die Chinesen ja nur schlecht nachmachen” können. 

      Die Quittung ist im Anflug. 

    14. Und wieder fallen alle auf den Ragebait-Titel rein ohne den Artikel zu lesen oder zu verstehen.

      Es geht in dem Artikel um die zitierten und publizierten Paper. Das sagt nichts über die tatsächliche Qualität oder wirtschaftliche Umsetzung der Forschung aus.

    15. Ja klar, in Europa ruht man sich ja lieber im ewigen Gestern aus; in den USA verkauft man lieber haltlose Versprechen und badet in Investorengeld ohne irgendwas von Substanz zu liefern. Da hat China was falsch verstanden, versucht tatsächlich was zustande zu bringen statt nur so zu tun und huch… plötzlich hängen sie uns ab?

      Haben wir denn nicht genug Subventionen an Grossunternehmen ausgeschüttet? Hat denn etwa all die Protektion des heimischen Marktes mit Zöllen auf innovative Produkte nichts genützt? Haben wir nicht genug Geld in KI investiert? Haben wir nicht oft genug darauf hingewiesen dass die Linie ja nach oben zeigt?

      Wie konnte das nur passieren?

    16. Obwohl ich China und die Kommunistische Partei hasse, wird mir langsam klar, warum der Westen gegen China verliert:

      Viele Menschen im Westen sind rückständig im Denken, schauen nur zurück in die Vergangenheit oder suchen ihre Heil in Religion oder Aberglauben oder Populisten , welche den Leuten ebenfalls versprechen, zurũck in die Vergangenheit zu reisen, wo angeblich alles besser war.

      In China gibt’s keine Religion , dort geht’s nur um Fortschritt , Wissenschaft und Geld und Technologie und die Zukunft.

      Wahrend man im Westen korrupte Vollidioten und Wissenschaftsfeinde und Hass in die Regierungen wählt, bauen die Chinesen neue Fabriken oder Unis oder Windkraftanlagen.
      Wahrend sich im Westen die ewiggestrigen Bauern gegen alle FreiHandelsabkommens wehren, schließen die Chinesen ǔberall Freihandelsvertrǎge ab, um deren Wirtschaft zu stärken .
      Etc etc

      Der Westen wird gegen China verlieren, im Westen leben mittlerweile mehr Spinner als in ganz China und Asien zusammen.

    17. Brave_Taro1364 on

      > Das lässt sich nicht nur an der Anzahl der Publikationen ablesen, sondern auch bei den obersten zehn Prozent der Artikel, die am häufigsten zitiert werden.

      Das ist keine gute Metrik.

    18. Universitäre Forschung sieht bei uns halt häufig so aus:
      – Partner Unternehmen machen nichts und nehmen nur das Geld mit
      – Uni Mitarbeiter macht nur das notwendigste um vom Projektträger keinen Ärger zu kriegen. Nutzt die Zeit lieber um 3 neue Forschungsanträge damit er seinen Job behalten kann.
      = Viel Geld für versteckte Finanzierung von KMU und ABM an der Uni (*etwas übertrieben)

      Da kommt eben häufig nicht viel verwertbaren raus.

    19. GamerDoubleD on

      *Geld kommt nicht in der Forschung an*

      *Keine Innovationsoffenheit*

      *Schlechte Infrastruktur*

      China führt in Schlüsselforschungthemen

      Surprised Pikachu face

    20. Tja, die haben halt einen langfristigen Plan, auch Strategie genannt – „einen Plan sif slle zu knechten“. Mit Plan ist man meistens im Vorteil grgenüber denen ohne Plan. „Denen“ sind in diesem Fall leider wir.

    Leave A Reply