Demokratische Partei will das Kriegsrechtsgericht auf Berufungen beschränken

    Foto: YONHAP News Die Demokratische Partei hat eine vorläufige Entscheidung getroffen, ihr vorgeschlagenes Kriegsrechtstribunal auf Berufungen zu beschränken, anstatt ihm die Anhörung von Fällen in der Verhandlungsphase zu erlauben. Der Chefsprecher Park Soo-hyun sagte nach einer politischen Versammlung, dass der überarbeitete Plan den Auswahlausschuss auf Mitglieder der Justiz beschränken würde. Die Partei stimmte außerdem einer Überarbeitung des Gesetzentwurfs zu, um externe Persönlichkeiten, darunter den Justizminister, aus dem Nominierungsprozess auszuschließen, da Bedenken bestanden, dass die Bestimmung verfassungswidrig sein könnte. Er fügte hinzu, dass der Titel des Gesetzentwurfs in „Sondergesetz zur Einrichtung spezieller Gerichte für Aufstände und ausländische Aggression“ geändert würde und Verweise auf bestimmte Vorfälle gestrichen würden, um den Anschein eines gezielten oder strafenden Gesetzes zu vermeiden. Die vorgeschlagene Gesetzgebung würde vier bis fünf spezielle Gremien schaffen, von denen eines ausschließlich für die Bearbeitung von Haftbefehlen zuständig ist und die übrigen Gremien nach dem Zufallsprinzip Gerichtsverfahren zuteilen. Parteifunktionäre sagten, der Plan sei noch nicht abgeschlossen und bedürfe der Zustimmung der Fraktionsspitze und einer formellen Parteiabstimmung, wobei eine Verabschiedung in der Nationalversammlung bereits am 21. Dezember möglich sei.

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