Clevere Aktion. Und was der Besitzer da in seinem Zeitschriftenregal hat, sagt ja eine Menge über ihn aus. Ob man neben der Wursttheke wohl auch Reichskriegsflaggen kaufen kann?
HighPriestDaughter on
Ja diese blöden Weltverbesserer, die nicht wollen, dass Milliardäre Nazis an die Macht bringen, schon wieder.
zitro_Nik on
Ahhhh. Goldzitat:
„Verehrte Weltverbesserer und Demokratieretter, Ihre Zerstörungswut nimmt immer weiter zu. Dieses infantile Gehabe kann ich nicht länger dulden, da sie mein Eigentum zerstören.“
CrownsEnd on
„Kleben nicht strafbar, doch es droht Hausverbot“
Rubyurek on
Anscheinend hat der Edeka-Leiter bis heute nicht verstanden, dass man aktiv gegen Rechtsextremismus angehen muss, damit unsere Demokratie nicht kaputt geht. Aber das merken die dann erst wenn es dann viel zu spät ist.
Huberweisse on
„Auch er findet, dass seine Kundinnen und Kunden selbst entscheiden sollen, was sie kaufen und was nicht.“
Klar, aber es ist nichts dagegen einzuwenden, die KundInnen zu informieren, dass sie mit dem Kauf Faschisten unterstützen.
LowPsychology658 on
Ich finde es gut zu informieren, direkt Aufs Produkt selbst kleben finde ich aber nicht so cool. Auf die Pappe oder neben das Pteisschild fände ich fairer
Easteregg42 on
Profit > Demokratie
Honest_Relation4095 on
Ich würde den Verkauf von Müller Produkten und den Verkauf dieser Zeitschriften aber getrennt betrachten. Denn diese richten sich gezielt an ein stark rechtsgerichtetes bis rechtsextremes Publikum.
haloJUnCK on
Warum wird in dem Artikel eigentlich davon gesprochen dass jeder selbst entscheiden soll was er kaufen möchte oder nicht? Die Entscheidung wird den Kunden doch nicht genommen. Sie wissen dann nur dass sie mit ihrem Kauf Nazis unterstützen. Wenn die das tun wollen sollen sie es doch tun. Der Händler muss doch auch nicht die Produkte weg werfen 😅
museha97 on
Warum sind wir in Deutschland nochmal gegen Aktivismus der gegen etwas aufmerksam macht und nicht gegen die Sache gegen die aufmerksam gemacht wird?
LauraIsFree on
Warum gibt man solch dummen Nazis eigentlich immer eine Bühne?
IrrerSpieler on
Sehe ich das richtig, dass Herr Christian Riedmayer, Inhaber zweier Edeka-Filialen in Würzburg, für die Abschaffung der Demokratie ist und lieber Rechtsextreme denn „Demokratieverteidiger“ fördert?
Zeddi2892 on
Immer diese… *Weltverbesserer* und *Demokratieretter*…
Ne mal im Ernst: Als Kind dachte ich immer, dass Bösewichte in Disneyfilmen viel zu stereotyp sind. Wer würde denn so obvious gegen das Gute sein wollen mit solchen Schwachsinns-Dialogen. Das war ja aber auch für Kinder.
Und jetzt leben wir in dieser Zeitlinie im Jahr 2025 und Leute schimpfen in der Presse über Demokratieretter und Weltverbesserer…
Ich fasse es nicht.
Independent-Slide-79 on
Lächerlich. Weiter so
toi80QC on
Streisand Effekt in 3, 2,… Grüße aus dem Ruhrpott, hier gibts auch viel Edeka 😉
Menschenklon6565 on
Fremdes Eigentum zerstören geht halt nicht.
Impossible-Rock-9498 on
Man darf wo man will Kleber aufbringen? Das wusste ich nicht. Ich geh gleich mal zu unserem Blitzer
TheWrongOwl on
Zerstörung ist es nur, wenn das Produkt zerstört wird.
Zusätzliche Information zerstört nicht das Produkt.
#MüllerBoykott
imperialtristesse on
Er wurde nicht nur als Nazi, sondern sogar als Arschloch beschimpft!!!
Imaginary-Corner-653 on
> Zwei ältere Kundinnen sagen übereinstimmend: Ein Protest gegen die AfD und Müllermilch mit Aufklebern – das gehe so nicht. Und eine der beiden meint am Ende, dass doch jeder selbst entscheiden könne, was man kaufen wolle und was nicht.
Was für ein seltsamer Kommentar.
fridolinkiesew on
Ich wundere mich, dass das in Würzburg stattfindet und nicht in Kassel. Oder ist ich-fühle-mich-wie-Sophie-Scholl-Jana umgezogen?
Itsame_Notu on
Ich habe diese Aktion direkt als whatsapp-Status geteilt. Letztlich erhoffe ich damit Leute außerhalb ihrer Bubble zu erreichen…Keine Ahnung ob’s hilft, ich fühl mich dadurch zumindest etwas besser.
Was haltet ihr grundsätzlich von der Idee mit Statusmeldungen in Messengern etwas „Aktivismus“ zu betreiben?
Ich sehe neben den hässlichen Grußstatusbildchen zu allen möglichen Anlässen, sonst eher Schwurbelkram und nie wirklich etwas politisches gegen rechts…
KryphosESTAug05 on
Könnte ein Insider möglicherweise aufklären wieviel Einfluss der Edeka-Beitreiber auf das angebotene Sortiment, respektive die eigenmächtige Auslistung bestimmter Produkte hat? Weil wenn er sowohl die Kühlware als auch die Zeitschriften anbieten muss, gleichzeitig aber auf etwaigen Abschriften von „Standard-Ware“ sitzenbleibt oder zumindest einen Aufwand mit den Meldungen an die Zentrale/Versicherung hat, kann ich seinen Ärger – bei allem Verständnis für den aus meiner Sicht berechtigten Protest gegen beide Warengruppen – nachvollziehen. Dann sollte man den Protest ggf. anpassen (wie z.B. im Artikel erwähnt: Anbringung der Sticker auf der Pappe o.ä.).
Macht eine berechtigte Differenzierung in solchen Fällen den Protest weniger wertvoll/ausdrucksstark oder weshalb wird so etwas gern mal vernachlässigt?
captainhalfwheeler on
Es muss unfassbar schwierig sein in Frieden zu lassen, was einem nicht gehört.
RhineRiverLass on
Übrigens für die Fitnessfreaks wie mich: Die Protein-Müller-Milch hat im Vergleich zu den Eigenmarken von Lidl und Edeka beschissene Werte.
Aware-Instance-210 on
Ich hab lieber die Zerstörungswut von Demokratierettern und Weltverbesserern als die von Kapitalisten an der Backe.
Bei ersterem kann wenigstens noch was für mich bei rum kommen.
Sunhating101hateit on
„Und eine der beiden meint am Ende, dass doch jeder selbst entscheiden könne, was man kaufen wolle und was nicht.“
Hat doch auch niemand durch das bekleben verboten…
Novacc_Djocovid on
Das war das schöne am Anti-USA-Protest: Die Sachen wurden einfach auf den Kopf gestellt.
Klare Aussage und nicht zu übersehen, aber kein Nachteil durch Sachbeschädigung für die Geschäfte.
Ich weiß, dass vielen hier der Zweck die Mittel heiligt, aber das ist halt ein schmaler Grat und es gibt wirksame Mittelwege.
SapporoBiru on
Ich weiß, super unbeliebte Meinung hier, aber das ist für mich wieder sone Aktion, die einfach mehr schadet als gut tut, allein wegen solcher Artikeln in den Medien. Denkt hier ehrlich jemand, dass diese Art von Aktivismus was bringt? Das ist genauso wie mit dem Klebekram und Gemälde verschandeln, das führt einfach nur dazu, dass eine eigentlich gute Sache an den Rand gedrängt und mit negativer Presse behaftet wird. Natürlich wäre es besser, wenn der Filialleiter die Produkte erst gar nicht führen würde. Aber Sachen zu zerstören ist halt einfach wieder so komplett schwachsinnig und null weiter gedacht. Als ob die Leute, die sich da ne Müller Milch holen, auf einmal den Sinneswandel haben. Die regen sich eher auf über die Verursacher und gehen sie halt woanders kaufen
nomorelag on
Ich hoffe die AfD kommt endlich ans Steuer. Ich kann den Unsinn nicht mehr lesen.
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31 Kommentare
Clevere Aktion. Und was der Besitzer da in seinem Zeitschriftenregal hat, sagt ja eine Menge über ihn aus. Ob man neben der Wursttheke wohl auch Reichskriegsflaggen kaufen kann?
Ja diese blöden Weltverbesserer, die nicht wollen, dass Milliardäre Nazis an die Macht bringen, schon wieder.
Ahhhh. Goldzitat:
„Verehrte Weltverbesserer und Demokratieretter, Ihre Zerstörungswut nimmt immer weiter zu. Dieses infantile Gehabe kann ich nicht länger dulden, da sie mein Eigentum zerstören.“
„Kleben nicht strafbar, doch es droht Hausverbot“
Anscheinend hat der Edeka-Leiter bis heute nicht verstanden, dass man aktiv gegen Rechtsextremismus angehen muss, damit unsere Demokratie nicht kaputt geht. Aber das merken die dann erst wenn es dann viel zu spät ist.
„Auch er findet, dass seine Kundinnen und Kunden selbst entscheiden sollen, was sie kaufen und was nicht.“
Klar, aber es ist nichts dagegen einzuwenden, die KundInnen zu informieren, dass sie mit dem Kauf Faschisten unterstützen.
Ich finde es gut zu informieren, direkt Aufs Produkt selbst kleben finde ich aber nicht so cool. Auf die Pappe oder neben das Pteisschild fände ich fairer
Profit > Demokratie
Ich würde den Verkauf von Müller Produkten und den Verkauf dieser Zeitschriften aber getrennt betrachten. Denn diese richten sich gezielt an ein stark rechtsgerichtetes bis rechtsextremes Publikum.
Warum wird in dem Artikel eigentlich davon gesprochen dass jeder selbst entscheiden soll was er kaufen möchte oder nicht? Die Entscheidung wird den Kunden doch nicht genommen. Sie wissen dann nur dass sie mit ihrem Kauf Nazis unterstützen. Wenn die das tun wollen sollen sie es doch tun. Der Händler muss doch auch nicht die Produkte weg werfen 😅
Warum sind wir in Deutschland nochmal gegen Aktivismus der gegen etwas aufmerksam macht und nicht gegen die Sache gegen die aufmerksam gemacht wird?
Warum gibt man solch dummen Nazis eigentlich immer eine Bühne?
Sehe ich das richtig, dass Herr Christian Riedmayer, Inhaber zweier Edeka-Filialen in Würzburg, für die Abschaffung der Demokratie ist und lieber Rechtsextreme denn „Demokratieverteidiger“ fördert?
Immer diese… *Weltverbesserer* und *Demokratieretter*…
Ne mal im Ernst: Als Kind dachte ich immer, dass Bösewichte in Disneyfilmen viel zu stereotyp sind. Wer würde denn so obvious gegen das Gute sein wollen mit solchen Schwachsinns-Dialogen. Das war ja aber auch für Kinder.
Und jetzt leben wir in dieser Zeitlinie im Jahr 2025 und Leute schimpfen in der Presse über Demokratieretter und Weltverbesserer…
Ich fasse es nicht.
Lächerlich. Weiter so
Streisand Effekt in 3, 2,… Grüße aus dem Ruhrpott, hier gibts auch viel Edeka 😉
Fremdes Eigentum zerstören geht halt nicht.
Man darf wo man will Kleber aufbringen? Das wusste ich nicht. Ich geh gleich mal zu unserem Blitzer
Zerstörung ist es nur, wenn das Produkt zerstört wird.
Zusätzliche Information zerstört nicht das Produkt.
#MüllerBoykott
Er wurde nicht nur als Nazi, sondern sogar als Arschloch beschimpft!!!
> Zwei ältere Kundinnen sagen übereinstimmend: Ein Protest gegen die AfD und Müllermilch mit Aufklebern – das gehe so nicht. Und eine der beiden meint am Ende, dass doch jeder selbst entscheiden könne, was man kaufen wolle und was nicht.
Was für ein seltsamer Kommentar.
Ich wundere mich, dass das in Würzburg stattfindet und nicht in Kassel. Oder ist ich-fühle-mich-wie-Sophie-Scholl-Jana umgezogen?
Ich habe diese Aktion direkt als whatsapp-Status geteilt. Letztlich erhoffe ich damit Leute außerhalb ihrer Bubble zu erreichen…Keine Ahnung ob’s hilft, ich fühl mich dadurch zumindest etwas besser.
https://www.reddit.com/r/statusgegenrechts/s/AxnKVPN7aC
Was haltet ihr grundsätzlich von der Idee mit Statusmeldungen in Messengern etwas „Aktivismus“ zu betreiben?
Ich sehe neben den hässlichen Grußstatusbildchen zu allen möglichen Anlässen, sonst eher Schwurbelkram und nie wirklich etwas politisches gegen rechts…
Könnte ein Insider möglicherweise aufklären wieviel Einfluss der Edeka-Beitreiber auf das angebotene Sortiment, respektive die eigenmächtige Auslistung bestimmter Produkte hat? Weil wenn er sowohl die Kühlware als auch die Zeitschriften anbieten muss, gleichzeitig aber auf etwaigen Abschriften von „Standard-Ware“ sitzenbleibt oder zumindest einen Aufwand mit den Meldungen an die Zentrale/Versicherung hat, kann ich seinen Ärger – bei allem Verständnis für den aus meiner Sicht berechtigten Protest gegen beide Warengruppen – nachvollziehen. Dann sollte man den Protest ggf. anpassen (wie z.B. im Artikel erwähnt: Anbringung der Sticker auf der Pappe o.ä.).
Macht eine berechtigte Differenzierung in solchen Fällen den Protest weniger wertvoll/ausdrucksstark oder weshalb wird so etwas gern mal vernachlässigt?
Es muss unfassbar schwierig sein in Frieden zu lassen, was einem nicht gehört.
Übrigens für die Fitnessfreaks wie mich: Die Protein-Müller-Milch hat im Vergleich zu den Eigenmarken von Lidl und Edeka beschissene Werte.
Ich hab lieber die Zerstörungswut von Demokratierettern und Weltverbesserern als die von Kapitalisten an der Backe.
Bei ersterem kann wenigstens noch was für mich bei rum kommen.
„Und eine der beiden meint am Ende, dass doch jeder selbst entscheiden könne, was man kaufen wolle und was nicht.“
Hat doch auch niemand durch das bekleben verboten…
Das war das schöne am Anti-USA-Protest: Die Sachen wurden einfach auf den Kopf gestellt.
Klare Aussage und nicht zu übersehen, aber kein Nachteil durch Sachbeschädigung für die Geschäfte.
Ich weiß, dass vielen hier der Zweck die Mittel heiligt, aber das ist halt ein schmaler Grat und es gibt wirksame Mittelwege.
Ich weiß, super unbeliebte Meinung hier, aber das ist für mich wieder sone Aktion, die einfach mehr schadet als gut tut, allein wegen solcher Artikeln in den Medien. Denkt hier ehrlich jemand, dass diese Art von Aktivismus was bringt? Das ist genauso wie mit dem Klebekram und Gemälde verschandeln, das führt einfach nur dazu, dass eine eigentlich gute Sache an den Rand gedrängt und mit negativer Presse behaftet wird. Natürlich wäre es besser, wenn der Filialleiter die Produkte erst gar nicht führen würde. Aber Sachen zu zerstören ist halt einfach wieder so komplett schwachsinnig und null weiter gedacht. Als ob die Leute, die sich da ne Müller Milch holen, auf einmal den Sinneswandel haben. Die regen sich eher auf über die Verursacher und gehen sie halt woanders kaufen
Ich hoffe die AfD kommt endlich ans Steuer. Ich kann den Unsinn nicht mehr lesen.