Und damit die größte Alterskohorte. Und wenn Politiker dann Politik für diese machen, dann gute Nacht Fortschritt und Zukunft.
Aber das „Problem“ ist eher eines der Demokratie als der Politiker. Wenn mehr Ältere vorhanden sind, dann wird auch eher Politik für die gemacht.
ChrisStoneGermany on
Schau mal nach Japan rüber
Die sind uns 10 Jahre voraus in Sachen Überalterung
Besonders die Dörfer trifft das extrem hart, ganz besonders da die Kinder längst in die nächste Großstadt abgehauen sind und Japaner nie in größerer Zahl Ausländer ins Land integriert haben.
phycologist on
Na dann arbeitet fleissig, wir brauchen die Rentenbeiträge.
Peter-Pan1337 on
Ich sehe schon die Argumentation zur rente kommen: es ist ja nichts schlimmes, weil die rentner das geld ja auch wieder ausgeben würden. Das ist ganz toll.
Ich stelle da mir immer die gegenfrage: würde das geld nicht ausgegeben werden, wenn man das nicht den rentnern gäbe? Es sind doch überwiegend Beiträge und die vermehren sich im prozess nicht. Und selbst steuern (Bundeszuschuss) werden von den Konsumenten gezahlt. Lediglich Schulden schaffen neue Gelder. Und wenn man mal die Schulden ansieht, die für die rente aufgenommen werden, dann ist das doch überschaubar.
Meine meinung ist daher eher, dass der (euphemistisch) ausgabespaß, bzw (realistischer) Lebensstandard von den jungen^tm nur zu den alten^tm verschoben wird. Das geld wäre durch den beitragszahler auch ausgegeben worden. Eine große rente führt nicht zu einem großen Binnenmarkt.
Klar geht’s nicht ohne rente. Aber die Argumentation oben klingt schon fast so, als wäre das thema rente Wirtschaftspolitik… und das kann doch keiner ernst meinen, oder? Oder?
Butzlomba on
Das die Bevölkerung schrumpft ist ja eigentlich etwas gutes wenn man ehrlich ist. Mehr Platz für die Natur aber auch für die Menschen, weniger Emission, weniger Ressourcenverbrauch, geringere Lärmbelastung…
Ja, der demografische Wandel, die Verschiebung der Altersverteilung sind natürlich große Herausforderungen. Aber meiner Meinung nach sind die Chancen und Möglichkeiten ungleich größer. Und es wird ja auch nicht besser werden vermutlich, es sei denn man holt sich Unmengen an Leuten aus dem Ausland ins Land. Aber das ist ja auch nicht der Weisheit letzter Schluss.
Also sollte man doch so ehrlich sein und eine positive Vision von einem Deutschland entwerfen, welches den demografischen Wandel entsprechend als Chance sieht und die daraus resultierenden Probleme nicht versucht mit Einwanderung oder mehr Geburten zu bewerfen.
Ok_Impression1493 on
67 HAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA
QwertzNoTh on
Vollkatastrophe
Es führt nichts an mehr Kindern in diesem Land vorbei.
Hempel56 on
Sch….. ich erfülle voll das Klischee, was mache ich denn jetzt?
andibrema on
Wieso bereits, ich dachte der Peak ist in den 30ern?
spargl on
Nur?
Axolotlanwaerter on
Deshalb machen die Opas und Omas in der Regierung auch Politik für alte Säcke. Letztere stellen 2035 dann neue, frische Leichen für die kommenden Regierungen. Das ist ein gerontopsychiatrisches Schneeballsystem.
Könnte man als große Chance für Modernisierungen sehen.
Busverkehr ausbauen, damit alte Leute auch noch am Leben teilhaben können.
Innenstädte wiederbeleben, damit alt und jung sich tatsächlich begegnen können und eine Gesellschaft bilden.
Reformation des Gesundheitssystems mit Fokus auf Prävention, damit die Welle der Alten nicht zu einer weitaus teureren Flut and Pflegefällen wird.
Das würde Arbeitsplätze für verschiedene Bildungsstufen im Großen Stil schaffen und die schwankende Wirtschaft ankurbeln.
Was stattdessen passieren wird:
Abwarten, Nichts tun, den Zusammenbruch zulassen.
„Leider können wir die Vermögenden, die sich an der Arbeit der jetzigen Rentner räuberisch bereichert haben, niemals mit auch nur irgendeiner Steuer belegen. Darum beträgt die Einkommenssteuer unterhalb von einer Million im Jahr jetzt 100%. Darüber natürlich weniger, sind ja Leistungsträger.“
Das ganze dann noch mit Sozialabbau verknüpfen, so dass Gelder nicht nach Bedarf, sondern noch stärker nur nach Einzahlsumme ausgezahlt werden, damit besonders die Menschen, die dieses Land tatsächlich aufgebaut und dafür ihren Körper zerstört haben (Niedriglohnsektor), elendig verrecken.
Nichts erfreut die „““christlichen“““ Parteien mehr als Grausamkeit gegen alles, was nicht reich geboren wurde.
BadgerStreet1736 on
Deutschland und Europa werden wirklich zum Zwerg. Bin gespannt, wie sich global die Machtverhältnisse in 10 bis 20 Jahren ändern werden. Allein in Nigeria wird die Bevölkerung in 20 Jahren wohl auf über 300 Millionen Menschen anwachsen. Afrika bekommt wohl ein ganz neues Gewicht. Gerade weil die Diaspora ja auch stark wächst.
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14 Kommentare
Und damit die größte Alterskohorte. Und wenn Politiker dann Politik für diese machen, dann gute Nacht Fortschritt und Zukunft.
Aber das „Problem“ ist eher eines der Demokratie als der Politiker. Wenn mehr Ältere vorhanden sind, dann wird auch eher Politik für die gemacht.
Schau mal nach Japan rüber
Die sind uns 10 Jahre voraus in Sachen Überalterung
Besonders die Dörfer trifft das extrem hart, ganz besonders da die Kinder längst in die nächste Großstadt abgehauen sind und Japaner nie in größerer Zahl Ausländer ins Land integriert haben.
Na dann arbeitet fleissig, wir brauchen die Rentenbeiträge.
Ich sehe schon die Argumentation zur rente kommen: es ist ja nichts schlimmes, weil die rentner das geld ja auch wieder ausgeben würden. Das ist ganz toll.
Ich stelle da mir immer die gegenfrage: würde das geld nicht ausgegeben werden, wenn man das nicht den rentnern gäbe? Es sind doch überwiegend Beiträge und die vermehren sich im prozess nicht. Und selbst steuern (Bundeszuschuss) werden von den Konsumenten gezahlt. Lediglich Schulden schaffen neue Gelder. Und wenn man mal die Schulden ansieht, die für die rente aufgenommen werden, dann ist das doch überschaubar.
Meine meinung ist daher eher, dass der (euphemistisch) ausgabespaß, bzw (realistischer) Lebensstandard von den jungen^tm nur zu den alten^tm verschoben wird. Das geld wäre durch den beitragszahler auch ausgegeben worden. Eine große rente führt nicht zu einem großen Binnenmarkt.
Klar geht’s nicht ohne rente. Aber die Argumentation oben klingt schon fast so, als wäre das thema rente Wirtschaftspolitik… und das kann doch keiner ernst meinen, oder? Oder?
Das die Bevölkerung schrumpft ist ja eigentlich etwas gutes wenn man ehrlich ist. Mehr Platz für die Natur aber auch für die Menschen, weniger Emission, weniger Ressourcenverbrauch, geringere Lärmbelastung…
Ja, der demografische Wandel, die Verschiebung der Altersverteilung sind natürlich große Herausforderungen. Aber meiner Meinung nach sind die Chancen und Möglichkeiten ungleich größer. Und es wird ja auch nicht besser werden vermutlich, es sei denn man holt sich Unmengen an Leuten aus dem Ausland ins Land. Aber das ist ja auch nicht der Weisheit letzter Schluss.
Also sollte man doch so ehrlich sein und eine positive Vision von einem Deutschland entwerfen, welches den demografischen Wandel entsprechend als Chance sieht und die daraus resultierenden Probleme nicht versucht mit Einwanderung oder mehr Geburten zu bewerfen.
67 HAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA
Vollkatastrophe
Es führt nichts an mehr Kindern in diesem Land vorbei.
Sch….. ich erfülle voll das Klischee, was mache ich denn jetzt?
Wieso bereits, ich dachte der Peak ist in den 30ern?
Nur?
Deshalb machen die Opas und Omas in der Regierung auch Politik für alte Säcke. Letztere stellen 2035 dann neue, frische Leichen für die kommenden Regierungen. Das ist ein gerontopsychiatrisches Schneeballsystem.
Als Follow-Up noch für diejenigen, die das hier lesen: Laut Statistischem Bundesamt schrumpft die Bundesbevölkerung auf ca. 75 Mio. Menschen, von aktuell meines Wissens 83 1/2 Mio. Menschen: [https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_101040288/deutschland-einwohnerzahl-faellt-bis-2070-auf-rund-75-millionen-.html](https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_101040288/deutschland-einwohnerzahl-faellt-bis-2070-auf-rund-75-millionen-.html)
Könnte man als große Chance für Modernisierungen sehen.
Busverkehr ausbauen, damit alte Leute auch noch am Leben teilhaben können.
Innenstädte wiederbeleben, damit alt und jung sich tatsächlich begegnen können und eine Gesellschaft bilden.
Reformation des Gesundheitssystems mit Fokus auf Prävention, damit die Welle der Alten nicht zu einer weitaus teureren Flut and Pflegefällen wird.
Das würde Arbeitsplätze für verschiedene Bildungsstufen im Großen Stil schaffen und die schwankende Wirtschaft ankurbeln.
Was stattdessen passieren wird:
Abwarten, Nichts tun, den Zusammenbruch zulassen.
„Leider können wir die Vermögenden, die sich an der Arbeit der jetzigen Rentner räuberisch bereichert haben, niemals mit auch nur irgendeiner Steuer belegen. Darum beträgt die Einkommenssteuer unterhalb von einer Million im Jahr jetzt 100%. Darüber natürlich weniger, sind ja Leistungsträger.“
Das ganze dann noch mit Sozialabbau verknüpfen, so dass Gelder nicht nach Bedarf, sondern noch stärker nur nach Einzahlsumme ausgezahlt werden, damit besonders die Menschen, die dieses Land tatsächlich aufgebaut und dafür ihren Körper zerstört haben (Niedriglohnsektor), elendig verrecken.
Nichts erfreut die „““christlichen“““ Parteien mehr als Grausamkeit gegen alles, was nicht reich geboren wurde.
Deutschland und Europa werden wirklich zum Zwerg. Bin gespannt, wie sich global die Machtverhältnisse in 10 bis 20 Jahren ändern werden. Allein in Nigeria wird die Bevölkerung in 20 Jahren wohl auf über 300 Millionen Menschen anwachsen. Afrika bekommt wohl ein ganz neues Gewicht. Gerade weil die Diaspora ja auch stark wächst.