
Foto: YONHAP News Die Regierung hat ein Paket zur Bekämpfung falscher und übertriebener Werbung unter Einsatz künstlicher Intelligenz geschnürt, darunter ein Kennzeichnungssystem und Strafschadenersatz. Das Paket wurde am Mittwoch auf einem nationalen politischen Treffen unter dem Vorsitz von Premierminister Kim Min-seok angekündigt. Die Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Befürchtungen, dass KI-gesteuerte Werbung in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie der Öffentlichkeit schadet. Die Korea Media and Communications Commission wird ein Kennzeichnungssystem für KI-beworbene Produkte einführen, um Verbrauchern dabei zu helfen, gefälschte Inhalte zu erkennen. Personen, die im Internet falsche oder verfälschte Informationen verbreiten, um anderen zu schaden, können mit einer Geldstrafe in Höhe des Fünffachen des entstandenen Schadens belegt werden. Die Regierung plant außerdem, die Obergrenze für Strafen im Rahmen des Gesetzes über faire Kennzeichnung und Werbung drastisch anzuheben.