Tja, wenn die deutsche Wirtschaft es nicht schafft den Ausschreibungen gerecht zu werden, muss sie damit leben. So läufts halt bei uns.
Jolly_Resolution_222 on
[…] Weitere Verträge gingen demnach an den chinesischen Hersteller Zhongtong Bus sowie an MAN. Bei dem Teilauftrag für BYD gehe es um rund 700 Busse, insgesamt um mehrere Tausend Fahrzeuge. Die Aufträge würden jeweils an europäische Tochterfirmen der chinesischen Konzerne erteilt[…]
Triererpeifi-1968 on
Joo – Die Schlagzeile initiiert wieder einen Aufreger für die AfD Bembel. Die Busse werden in Ungarn also innerhalb der EU produziert und tragen so wiederum zu unserem Wohlstand bei. Jetzt mit „Germany First“ Bullshit anzufangen hilft ganz bestimmt nicht gegen die Angriffe des Orangenmannes.
aaa7uap on
Verstehe ich nicht. Das Problem bei Ausschreibungen ist doch, dass man zwingend immer das billigste Angebot nehmen muss.
Wenn klingbeil damit ein Problem hat, dann soll er die Gesetze ändern und nicht rumnölen.
Ich seh auch kein größeres Problem mit Bussen, die in Ungarn produziert wurden. Die deutschen Hersteller haben auch Produkte im Angebot, aber wahrscheinlich einfach noch zu teuer.
shico192 on
Leider ein riesiges L für die Gewerkschaft… die Bahn wählte die wirtschaftlichsten Angebote aus. Die Busse werden ja auch nicht billig aus China gekauft sondern in Europa produziert… joar und einfach so chinesische Hersteller von Ausschreibungen ausschließen geht auch nicht einfach so.
Klingbeil kann viel Standortpatriotismus fordern, aber dann muss der Herr Minister auch für das richtige Umfeld sorgen.
Spoiler: Seine Finanzpolitik trägt nicht dazu bei.
Seine ewige Blockadepolitik bei der NBS Hamburg – Hannover ist ebenso billige Klientelpolitik.
Gibbon_Ka on
Ich war im Sommer auf der Mobilitätsmesse in Hamburg. Da gab’s eine ganze Halle für Busse. Europäische Hersteller fanden dort praktisch nicht statt, dafür lauter mir unbekannte chinesische Namen, die E-Mobility Innovationen vorstellen wollten. So muss das in den 70er/80ern ausgesehen haben, als Japan die Elektro-Branche überrollt hat. Tja.
Sicherheitsbedenken hab ich auch, aber ich würde mir da dann lieber Gesetzgebung wünschen, die Quelloffenheit aller an Bord von Fahrzeugen eingesetzter Software + Recht auf Tinkering durch den Käufer festschreibt.
Rittersepp on
Hatte nicht letztens jemand hier einen kleinen Beitrag über einen E Bus Umrüster aus Deutschland gepostet der dann keine auftrage bekommen hat weil man lieber neue Busse kauft, der macht sein Geld jetzt im Ausland.
Verstehe nicht das wir uns bei diesem Thema so dermaßen schwer tun und uns immer wieder selber ein Bein stellen.
ElderberryEmpty4863 on
Man sollte China eigentlich alleine aus Sicherheitsgründen komplett aus der Infrastruktur halten…
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9 Kommentare
Tja, wenn die deutsche Wirtschaft es nicht schafft den Ausschreibungen gerecht zu werden, muss sie damit leben. So läufts halt bei uns.
[…] Weitere Verträge gingen demnach an den chinesischen Hersteller Zhongtong Bus sowie an MAN. Bei dem Teilauftrag für BYD gehe es um rund 700 Busse, insgesamt um mehrere Tausend Fahrzeuge. Die Aufträge würden jeweils an europäische Tochterfirmen der chinesischen Konzerne erteilt[…]
Joo – Die Schlagzeile initiiert wieder einen Aufreger für die AfD Bembel. Die Busse werden in Ungarn also innerhalb der EU produziert und tragen so wiederum zu unserem Wohlstand bei. Jetzt mit „Germany First“ Bullshit anzufangen hilft ganz bestimmt nicht gegen die Angriffe des Orangenmannes.
Verstehe ich nicht. Das Problem bei Ausschreibungen ist doch, dass man zwingend immer das billigste Angebot nehmen muss.
Wenn klingbeil damit ein Problem hat, dann soll er die Gesetze ändern und nicht rumnölen.
Die DB dementiert zumindest [noch die Zahlen](https://www.deutschebahn.com/de/konzern/Im-Fokus/Aktuelle-Statements-12829716) und sagt, dass die Ergebnisse Samstag EU-konform bekannt gegeben werden.
Ich seh auch kein größeres Problem mit Bussen, die in Ungarn produziert wurden. Die deutschen Hersteller haben auch Produkte im Angebot, aber wahrscheinlich einfach noch zu teuer.
Leider ein riesiges L für die Gewerkschaft… die Bahn wählte die wirtschaftlichsten Angebote aus. Die Busse werden ja auch nicht billig aus China gekauft sondern in Europa produziert… joar und einfach so chinesische Hersteller von Ausschreibungen ausschließen geht auch nicht einfach so.
Klingbeil kann viel Standortpatriotismus fordern, aber dann muss der Herr Minister auch für das richtige Umfeld sorgen.
Spoiler: Seine Finanzpolitik trägt nicht dazu bei.
Seine ewige Blockadepolitik bei der NBS Hamburg – Hannover ist ebenso billige Klientelpolitik.
Ich war im Sommer auf der Mobilitätsmesse in Hamburg. Da gab’s eine ganze Halle für Busse. Europäische Hersteller fanden dort praktisch nicht statt, dafür lauter mir unbekannte chinesische Namen, die E-Mobility Innovationen vorstellen wollten. So muss das in den 70er/80ern ausgesehen haben, als Japan die Elektro-Branche überrollt hat. Tja.
Sicherheitsbedenken hab ich auch, aber ich würde mir da dann lieber Gesetzgebung wünschen, die Quelloffenheit aller an Bord von Fahrzeugen eingesetzter Software + Recht auf Tinkering durch den Käufer festschreibt.
Hatte nicht letztens jemand hier einen kleinen Beitrag über einen E Bus Umrüster aus Deutschland gepostet der dann keine auftrage bekommen hat weil man lieber neue Busse kauft, der macht sein Geld jetzt im Ausland.
Verstehe nicht das wir uns bei diesem Thema so dermaßen schwer tun und uns immer wieder selber ein Bein stellen.
Man sollte China eigentlich alleine aus Sicherheitsgründen komplett aus der Infrastruktur halten…