Die Staatsanwaltschaft hat nicht einmal das mutmaßliche Opfer befragt? Wie darf sowas weiter für den Staat arbeiten? In der freien Wirtschaft bist du raus nach so ner Nummer.
Drizzt_1990 on
>Als man dann erfahren habe, dass Leander S. in ihrer Gegend wohne und jede Woche zum Kampfsport gehe, habe man sich entschlossen, ihn zu „konfrontieren“.
>Man sei zu dritt in den Hausflur des Wohnhauses von Leander S. gegangen, mit dem Ziel, ihm deutlich zu machen, „dass er endlich damit aufhören soll, Menschen anzugreifen, die nicht in sein Weltbild passen“. Man habe „ihm Angst einjagen“ wollen, ihn mit einem Hammer bedrohen und klarmachen wollen, sonst komme es „noch schlimmer“.
Sorry, aber an dem Punkt wo man zu dritt mit Hämmern und Pfefferspray bei jemandem Zuhause auftaucht, hat man halt schon verkackt. Nen Hammer kann halt schon durchaus tötlich sein, und wenn man damit jemandem Zuhause auflauert hat dieser jedes Recht sich auch zu verteidigen, notfalls auch mit potenziell tötlichen mitteln.
>Dass sie auch ein Messer dabeihatten, bestreitet Kolja B. aber. „Niemals wäre das für uns überhaupt in Frage gekommen.“ Es sei auch klar abgesprochen worden, dass der Hammer nicht eingesetzt werden solle.
Das kann der andere halt nicht riechen, wenn man Waffen mitbringt kann davon ausgegangen werden das man auch gewillt ist diese zu benutzen
PnPaper on
>Zwei Linke berichten der taz, dass sie schon gegen 7.30 Uhr von Rechtsextremen vor dem Gericht entdeckt worden seien. Einige Neonazis hätten sich darauf vermummt und sie die Straße hinuntergejagt.
Die Rechten haben jede Angst vor dem Rechtsstaat verloren wenn sie ihre Menschenjagden jetzt schon vor einem Gericht abhalten…
heiner_schlaegt_kein on
Schon interessant dass man die Wohnung des Nazis nicht mal durchsucht hat, die der anderen schon.
-iJudge- on
Ein Amtsgericht hat, anders als der Artikel meint, keine Senate.
curia277 on
Der Artikel ist (wenig überraschend) stark einseitig, die Überschrift irreführend.
Die beiden Angeklagten geben selbst zu, aktiv den im Prozess als Opfer geführten Mann in seinem Hausflur mit mehreren Personen aufgelauert zu haben. Dabei hatte man sich mit Hämmern und Pfefferspray bewaffnet und vermummt.
Dass man hier jetzt erzählt, man habe nur eine „Warnung“ aussprechen wollen und die Verletzungen des Mannes könnten nur dadurch entstanden sein, dass dieser „sich selbst verletzt haben muss“, ist extrem unglaubwürdig.
Dass der Mann nun im Prozess zugibt, derjenige mit dem Messer gewesen zu sein, der angesichts des Angriffs durch mehrere bewaffneten Vermummte auch zugestochen hat, ist mitnichten die große Wendung, die die Taz hier triumphierend ausmachen möchte. Denn selbstverständlich gibt es in Deutschland ein Notwehrrecht, 32 StGB.
Wegen dieses Notwehrrechts – und nicht wegen der angeblich so rechten Justiz – befinden sich die beiden „Antifaschisten“ und nicht der andere auf der Anklagebank.
Mit der Überschrift wird aber insinuiert, dass sich die Rollen als Angreifer/Verteidiger irgendwie im Prozess verschoben hätten.
Edit: Und man beachte auch mal das taktische Prozessverhalten: Nachgewiesen wurden von der Staatsanwaltschaft wohl bisher 3 Täter, 2 davon identifiziert, die jetzt angeklagt sind. Die Identität des Dritten wird von den Angeklagten natürlich nicht verraten (so viel zur Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit). Von 3 Personen wird aber auch von den Angeklagten gesprochen – klar, dass hat die Staatsanwaltschaft ja schon als Mindestzahl ermittelt, ein Abstreiten sinnlos. Das Opfer gibt aber mehr als 3 Angreifer an. Kurz: Man gibt nur das zu, was ohnehin nicht abzustreiten ist und weigert sich die Identität seiner Mittäter preiszugeben.
museha97 on
Warum werden Nazis nochmal nicht wie „linke Radikale“ bestraft? Die deutsche empörtheit hat einfach dafür gesorgt dass bei Linken Zwischenfällen die zwanzig Nazi hurensöhne die laut werden, gewonnen haben.
Wenn sie doch so gleich sind, angeblich, behandelt sie doch auch so – lieber deutsche Staat.
Ich dachte wir verhandeln nichtmehr mit Nazis und rechten?
ForcePlenty2367 on
Die Linken haben angegriffen der Rest wird unter Notwehr fallen. Und ja, Antifa schützt vor Blödheit nicht…
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8 Kommentare
Wie kann sowas eigentlich passieren?
Die Staatsanwaltschaft hat nicht einmal das mutmaßliche Opfer befragt? Wie darf sowas weiter für den Staat arbeiten? In der freien Wirtschaft bist du raus nach so ner Nummer.
>Als man dann erfahren habe, dass Leander S. in ihrer Gegend wohne und jede Woche zum Kampfsport gehe, habe man sich entschlossen, ihn zu „konfrontieren“.
>Man sei zu dritt in den Hausflur des Wohnhauses von Leander S. gegangen, mit dem Ziel, ihm deutlich zu machen, „dass er endlich damit aufhören soll, Menschen anzugreifen, die nicht in sein Weltbild passen“. Man habe „ihm Angst einjagen“ wollen, ihn mit einem Hammer bedrohen und klarmachen wollen, sonst komme es „noch schlimmer“.
Sorry, aber an dem Punkt wo man zu dritt mit Hämmern und Pfefferspray bei jemandem Zuhause auftaucht, hat man halt schon verkackt. Nen Hammer kann halt schon durchaus tötlich sein, und wenn man damit jemandem Zuhause auflauert hat dieser jedes Recht sich auch zu verteidigen, notfalls auch mit potenziell tötlichen mitteln.
>Dass sie auch ein Messer dabeihatten, bestreitet Kolja B. aber. „Niemals wäre das für uns überhaupt in Frage gekommen.“ Es sei auch klar abgesprochen worden, dass der Hammer nicht eingesetzt werden solle.
Das kann der andere halt nicht riechen, wenn man Waffen mitbringt kann davon ausgegangen werden das man auch gewillt ist diese zu benutzen
>Zwei Linke berichten der taz, dass sie schon gegen 7.30 Uhr von Rechtsextremen vor dem Gericht entdeckt worden seien. Einige Neonazis hätten sich darauf vermummt und sie die Straße hinuntergejagt.
Die Rechten haben jede Angst vor dem Rechtsstaat verloren wenn sie ihre Menschenjagden jetzt schon vor einem Gericht abhalten…
Schon interessant dass man die Wohnung des Nazis nicht mal durchsucht hat, die der anderen schon.
Ein Amtsgericht hat, anders als der Artikel meint, keine Senate.
Der Artikel ist (wenig überraschend) stark einseitig, die Überschrift irreführend.
Die beiden Angeklagten geben selbst zu, aktiv den im Prozess als Opfer geführten Mann in seinem Hausflur mit mehreren Personen aufgelauert zu haben. Dabei hatte man sich mit Hämmern und Pfefferspray bewaffnet und vermummt.
Dass man hier jetzt erzählt, man habe nur eine „Warnung“ aussprechen wollen und die Verletzungen des Mannes könnten nur dadurch entstanden sein, dass dieser „sich selbst verletzt haben muss“, ist extrem unglaubwürdig.
Dass der Mann nun im Prozess zugibt, derjenige mit dem Messer gewesen zu sein, der angesichts des Angriffs durch mehrere bewaffneten Vermummte auch zugestochen hat, ist mitnichten die große Wendung, die die Taz hier triumphierend ausmachen möchte. Denn selbstverständlich gibt es in Deutschland ein Notwehrrecht, 32 StGB.
Wegen dieses Notwehrrechts – und nicht wegen der angeblich so rechten Justiz – befinden sich die beiden „Antifaschisten“ und nicht der andere auf der Anklagebank.
Mit der Überschrift wird aber insinuiert, dass sich die Rollen als Angreifer/Verteidiger irgendwie im Prozess verschoben hätten.
Edit: Und man beachte auch mal das taktische Prozessverhalten: Nachgewiesen wurden von der Staatsanwaltschaft wohl bisher 3 Täter, 2 davon identifiziert, die jetzt angeklagt sind. Die Identität des Dritten wird von den Angeklagten natürlich nicht verraten (so viel zur Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit). Von 3 Personen wird aber auch von den Angeklagten gesprochen – klar, dass hat die Staatsanwaltschaft ja schon als Mindestzahl ermittelt, ein Abstreiten sinnlos. Das Opfer gibt aber mehr als 3 Angreifer an. Kurz: Man gibt nur das zu, was ohnehin nicht abzustreiten ist und weigert sich die Identität seiner Mittäter preiszugeben.
Warum werden Nazis nochmal nicht wie „linke Radikale“ bestraft? Die deutsche empörtheit hat einfach dafür gesorgt dass bei Linken Zwischenfällen die zwanzig Nazi hurensöhne die laut werden, gewonnen haben.
Wenn sie doch so gleich sind, angeblich, behandelt sie doch auch so – lieber deutsche Staat.
Ich dachte wir verhandeln nichtmehr mit Nazis und rechten?
Die Linken haben angegriffen der Rest wird unter Notwehr fallen. Und ja, Antifa schützt vor Blödheit nicht…