FPÖ Wähler am unzufriedensten, Grünen-Wähler am zufriedesten. Soweit keine Überraschung.
>Was sich im Zeitvergleich auch ablesen lässt, ist eine abnehmende Zustimmung zur Aussage, „dass die Macht zwischen Bund, Ländern und Gemeinden aufgeteilt werden kann“ – dieses föderalistische Prinzip halten nur mehr 19 Prozent für systemrelevant. Besonders wenig halten Wählerinnen und Wähler der Oppositionsparteien Grüne und FPÖ von dieser Machtaufteilung. Auffallend: Im ländlichen Raum, der eigentlich vom Föderalismus profitieren sollte, ist die Zustimmung dazu gering, am höchsten ist sie bei Wienern.
Der Teil hingegen ist schon amüsant.
Cthulhu616 on
Bin mit unserer Demokratie auch nicht zufrieden, aber es dennoch die beste Herrschaftsform
zerenato76 on
Die Frage ist derartig blöd gestellt, dass ich mir Recht sicher bin, dass die Schlagzeile schon geschrieben war, bevor die Umfrage rausging.
D4B34 on
Finde die Umfrage an sich irgendwie kritisch. Wenn man sich das ansieht, könnte man im ersten Moment meinen, 93% der Bevölkerung würden sich eine Diktatur wünschen. Vor allem im Bezug auf FPÖ-Wähler. Das wird ja nicht der Fall sein, das ist hoffentlich jedem klar. Eine solche Umfrage ist nicht nur deswegen eigentlich völlig nichtsaussagend. Und nein, auch Ungarn ist eine Demokratie, auch wenn ich selber der schärfste Kritiker dieser Regierung und dieses Konstrukts bin. Wenn sich so mancher FPÖ-Wähler also Zustände wie in Ungarn wünscht, so wünscht der nicht gleich eine Ein-Mann-Regierung sondern vielleicht erstmal mehr Widerstand gegenüber der EU. Auch hier bin ich kein Fan davon aber auch das ist das gute Recht eines jeden Wählers wenn ihnen das wichtig erscheint.
Don_Loco on
Weil ma halt nur a Wahldemokratie haben.
Skill_Bill_ on
Die Überschrift suggeriert ein bisschen das mehr unzufrieden sind als zufrieden. Stimmt aber nicht.
quodos on
Peter Hajek hat im Standard Podcast da etwas wichtiges dazu gesagt: bei diesen Meinungsumfragen wird (fast) nie erhebt, ob sich die Menschen wirklich ein anderes politisches System wünschen, und dass es nahe liegt, dass bei genau dieser Frage eigentlich der Frust mit der aktuellen Politik(ern) und nicht dem politischen System an sich zum Ausdruck kommt.
InigoPatinkin on
Kein wunder – in einer Demokratie erfährt man am ehesten von jeden Problem, jedem Schiefstand, jedem Versäumnis. Damit muss man als mündiger bürger umgehen können. Alternativ kann man sich einen starken Führer wünschen, da hat man das problem nicht mehr dank message control und geschickter gefügigmachung der Berichterstattung.
Ich steh drauf von den problemen in unserem land zu erfahren. Ich will nicht dass mir ein kasperl vorgaukelt es wäre alles in ordnung. No Kings!
TheoremaEgregium on
Das ist eine dieser Umfragen wo man beim Beantworten erwägen muss, wie eine ehrliche Antwort verwendet werden wird.
Rinerino on
Macht Sonn wenn jeder den du wählen kannst dich verarscht
Recent-Assistant8914 on
Denn noch nie gab es eine zu sehen unter der Menschen aufrecht gehen
niccocicco on
Ich find wenn man angibt, unzufrieden zu sein, sollte man verpflichtend eine Alternative zum System/zur Demokratie angeben müssen. Da wissen dann die wenigsten weiter…
Commercial6904 on
Bei solchen Umfragen glaube ich, dass das mehr eine individuelle Bestandsaufnahme des eigenen aktuellen Zustands ist.
Für die „oberen“ 7% läufts gut, also ist das System entsprechend gut. Je schwieriger es persönlich wird, desto schlechter das System, ergo Demokratie funktioniert nicht für dich. Ich glaube nicht, dass sich deswegen jetzt die Massen Diktatoren wünschen, allerdings finden solche immer in genau diesen Situationen ihren Nährboden um zu wachsen.
Wenn für Otto Normalürger alles schwieriger wird, dann werden Systemwechsel immer attraktiver.
Odra_dek on
Eigentlich eh überraschend sehr gut. 42 Prozent sind entweder sehr oder eher zufrieden. 71 Prozent sind zumindest nicht unzufrieden.
In Wahrheit *zu* gut, wenn man bedenkt, wie zB die Vermögens(ungleich)verteilung ausschaut, die Steuerlasten verteilt sind, die Pensionsprognosen ausschauen, die Inflation…
vienna_woof on
Wir leben in einer Scheindemokratie und Kleptokratie.
Da gibt es überdemokratische, abgehobene Organisationen die uns Geld stehlen und ihre Gehälter selbst festlegen (WKO, Ärztekammer), links und rechts hochkorrupte Politker die aktiv gegen das Volk arbeiten und unser Steuergeld sich und ihren Freunden in die Taschen spielen (Coronaförderungen, Goldklavier, teure Autos, etc.), eine EU die gerade dabei ist uns unter Billigung der Länder Massenüberwachung aufzuzwingen und einen EGMR der am liebsten jede einzelne Abschiebung verhindern würde…
Man hat die Wahl zwischen russophilen Rechtsradikalen die Österreich orbanisieren und trumpisieren wollen, den altbekannten, trägen, korrupten status-quo Systemparteien und linken no-border Spinnern die das Steuergeld am liebsten allen anderen außer den Österreichern zu gute kommen lassen würden. Wir können also wählen welche Farbe die haben, die uns ausnehmen.
Bei den meisten der von mir aufgezählten Punkten hätte man bei einer Volksabstimmung wahrscheinlich eine „Verfassungsmehrheit“ zusammen wenn man darüber abstimmen würde. Aber direkte Demokratie ist bei uns ja ein Fremdwort. Was daran ist bitte demokratisch?
Kasperle_69 on
Die österreichische Demokratie bietet alle Möglichkeiten, Dinge zu ändern und zu reformieren. So bald eine Partei das versucht, wird sie maximal abgestraft.
Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass.
Broad_Watercress4367 on
technokratie. now.
Leave A Reply
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.
17 Kommentare
FPÖ Wähler am unzufriedensten, Grünen-Wähler am zufriedesten. Soweit keine Überraschung.
>Was sich im Zeitvergleich auch ablesen lässt, ist eine abnehmende Zustimmung zur Aussage, „dass die Macht zwischen Bund, Ländern und Gemeinden aufgeteilt werden kann“ – dieses föderalistische Prinzip halten nur mehr 19 Prozent für systemrelevant. Besonders wenig halten Wählerinnen und Wähler der Oppositionsparteien Grüne und FPÖ von dieser Machtaufteilung. Auffallend: Im ländlichen Raum, der eigentlich vom Föderalismus profitieren sollte, ist die Zustimmung dazu gering, am höchsten ist sie bei Wienern.
Der Teil hingegen ist schon amüsant.
Bin mit unserer Demokratie auch nicht zufrieden, aber es dennoch die beste Herrschaftsform
Die Frage ist derartig blöd gestellt, dass ich mir Recht sicher bin, dass die Schlagzeile schon geschrieben war, bevor die Umfrage rausging.
Finde die Umfrage an sich irgendwie kritisch. Wenn man sich das ansieht, könnte man im ersten Moment meinen, 93% der Bevölkerung würden sich eine Diktatur wünschen. Vor allem im Bezug auf FPÖ-Wähler. Das wird ja nicht der Fall sein, das ist hoffentlich jedem klar. Eine solche Umfrage ist nicht nur deswegen eigentlich völlig nichtsaussagend. Und nein, auch Ungarn ist eine Demokratie, auch wenn ich selber der schärfste Kritiker dieser Regierung und dieses Konstrukts bin. Wenn sich so mancher FPÖ-Wähler also Zustände wie in Ungarn wünscht, so wünscht der nicht gleich eine Ein-Mann-Regierung sondern vielleicht erstmal mehr Widerstand gegenüber der EU. Auch hier bin ich kein Fan davon aber auch das ist das gute Recht eines jeden Wählers wenn ihnen das wichtig erscheint.
Weil ma halt nur a Wahldemokratie haben.
Die Überschrift suggeriert ein bisschen das mehr unzufrieden sind als zufrieden. Stimmt aber nicht.
Peter Hajek hat im Standard Podcast da etwas wichtiges dazu gesagt: bei diesen Meinungsumfragen wird (fast) nie erhebt, ob sich die Menschen wirklich ein anderes politisches System wünschen, und dass es nahe liegt, dass bei genau dieser Frage eigentlich der Frust mit der aktuellen Politik(ern) und nicht dem politischen System an sich zum Ausdruck kommt.
Kein wunder – in einer Demokratie erfährt man am ehesten von jeden Problem, jedem Schiefstand, jedem Versäumnis. Damit muss man als mündiger bürger umgehen können. Alternativ kann man sich einen starken Führer wünschen, da hat man das problem nicht mehr dank message control und geschickter gefügigmachung der Berichterstattung.
Ich steh drauf von den problemen in unserem land zu erfahren. Ich will nicht dass mir ein kasperl vorgaukelt es wäre alles in ordnung. No Kings!
Das ist eine dieser Umfragen wo man beim Beantworten erwägen muss, wie eine ehrliche Antwort verwendet werden wird.
Macht Sonn wenn jeder den du wählen kannst dich verarscht
Denn noch nie gab es eine zu sehen unter der Menschen aufrecht gehen
Ich find wenn man angibt, unzufrieden zu sein, sollte man verpflichtend eine Alternative zum System/zur Demokratie angeben müssen. Da wissen dann die wenigsten weiter…
Bei solchen Umfragen glaube ich, dass das mehr eine individuelle Bestandsaufnahme des eigenen aktuellen Zustands ist.
Für die „oberen“ 7% läufts gut, also ist das System entsprechend gut. Je schwieriger es persönlich wird, desto schlechter das System, ergo Demokratie funktioniert nicht für dich. Ich glaube nicht, dass sich deswegen jetzt die Massen Diktatoren wünschen, allerdings finden solche immer in genau diesen Situationen ihren Nährboden um zu wachsen.
Wenn für Otto Normalürger alles schwieriger wird, dann werden Systemwechsel immer attraktiver.
Eigentlich eh überraschend sehr gut. 42 Prozent sind entweder sehr oder eher zufrieden. 71 Prozent sind zumindest nicht unzufrieden.
In Wahrheit *zu* gut, wenn man bedenkt, wie zB die Vermögens(ungleich)verteilung ausschaut, die Steuerlasten verteilt sind, die Pensionsprognosen ausschauen, die Inflation…
Wir leben in einer Scheindemokratie und Kleptokratie.
Da gibt es überdemokratische, abgehobene Organisationen die uns Geld stehlen und ihre Gehälter selbst festlegen (WKO, Ärztekammer), links und rechts hochkorrupte Politker die aktiv gegen das Volk arbeiten und unser Steuergeld sich und ihren Freunden in die Taschen spielen (Coronaförderungen, Goldklavier, teure Autos, etc.), eine EU die gerade dabei ist uns unter Billigung der Länder Massenüberwachung aufzuzwingen und einen EGMR der am liebsten jede einzelne Abschiebung verhindern würde…
Man hat die Wahl zwischen russophilen Rechtsradikalen die Österreich orbanisieren und trumpisieren wollen, den altbekannten, trägen, korrupten status-quo Systemparteien und linken no-border Spinnern die das Steuergeld am liebsten allen anderen außer den Österreichern zu gute kommen lassen würden. Wir können also wählen welche Farbe die haben, die uns ausnehmen.
Bei den meisten der von mir aufgezählten Punkten hätte man bei einer Volksabstimmung wahrscheinlich eine „Verfassungsmehrheit“ zusammen wenn man darüber abstimmen würde. Aber direkte Demokratie ist bei uns ja ein Fremdwort. Was daran ist bitte demokratisch?
Die österreichische Demokratie bietet alle Möglichkeiten, Dinge zu ändern und zu reformieren. So bald eine Partei das versucht, wird sie maximal abgestraft.
Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass.
technokratie. now.