
Können wir das auch?
Ich kann mir schon vorstellen, dass das nicht so einfach ist. Etwa die ÖBB mit ihren Windows 7 Terminals und die Geschichten mit Exceldatein. Aber wenn wir uns 5 Jahre Zeit nehmen, um 50% zu schaffen. Was könnten wir uns sparren?
Wenn sich Deutschland dabei Geld einsparrt, MS durch Opensource zu ersetzen …
byu/Meiseside inAustria
Von Meiseside
21 Kommentare
Es gibt immer wieder solche Beispiele und die meisten gehen wieder retour zu MS Office.
Irgendwo war was mit linux, war das München? Sind fabelhaft gescheitert…. Sparen ist nicht alles, denn diese Geld sparst nur an Papier und verliert an Produktivität.
Als Beispiel:
Die Öbb kann ein vermögen sparen die gesamte IT abzuschaffen. Sieht am Papier toll aus, wird in der realen Welt Milliarden kosten
Spar dir ein r
Sparen ist die kleinere Sache. Sicherheitsbedenken sind weitaus relevanter. Aber OS ist leider momentan keine realistische Alternative. Wit tanzen nach dem Willen der USA ob wir wollen oder nicht.
Ich kann die ÖBB nicht einschätzen. Bei uns, einem ATX Konzern, wäre das aber Selbstmord mit Anlauf.
Es gab Wienux, weiß nicht, was daraus wurde.
https://www.derstandard.at/story/3000000288311/microsoft-wird-ausgemustert-bundesheer-wechselt-zu-libreoffice das bundesheer ist schon dabei.
Ich frag mich immer, wie kommunizieren die im Home-Office? Teams ist nervig aber ohne geht’s irgendwie auch nicht. Zahlen die dann Slack Lizenzen ? Vom Regen in die Traufe ? Oder gibt’s Teams auch ohne O365 ?
Wäre nicht nur wünschenswert weil man sich Geld spart sondern auch weil man dadurch die Abhängigkeit zu den USA reduziert. Am Beispiel MS, deren Produkte gibt es defakto nur noch in der Cloud. Und bei allen US basierten Firmen ist klar das die auch die Geheimdienste mitlesen lassen wenn die das wollen. Man kann sich selber anlügen und sagen das passiert nicht, rechtlich verboten etc. etc. Aber in der Realität passiert es einfach. Also alleine deshalb wäre es schon notwendig.
Es ist auch nicht so das man alles alleine machen muss. Es gibt ja Lösungen auf dem Markt. Und wenn Kommunen EU weit umstellen würden sich auch Synergieeffekte ergeben.
Wer sagt denn das daran nicht gearbeitet wird. War eh erst groß in den Medien:
https://www.derstandard.at/story/3000000288311/microsoft-wird-ausgemustert-bundesheer-wechselt-zu-libreoffice
Ich wär schon froh wenn wir die 10-20 Jahre alten Excel Makros loswerden und durch echte Software ersetzen könnten. Die sind nicht nur schrecklich sondern auch Lock-In.
Und da wirds in Ministerien auch genug geben das man ablösen müsste, über das es vermutlich aber nichtmal zentralen Überblick gibt und das erst auffällt und Zeit und Geld kostet wenn schon umgestellt wird.
Ist es möglich? Sicher. Wird der Aufwand unterschätzt werden? Sicher. So ist das bei IT-Projekten eben.
Das Bundesheer hat eh schon umgestellt.
Wir hatten das vor ein paar Jahren mal für eine Weile in der Firma (ca 200 Mitarbeiter), hat sich aber leider nicht durchgesetzt und jetzt läuft wieder alles auf Office.
Bin leider kein Experte auf dem Gebiet aber soweit ich das mitbekommen habe gab es immer wieder Probleme mit der Kompatibilität sowie unterschiedlichem Funktionsumfang und anderer Bedienung. Es ist halt zu 95% Kompatibel mit zuvor erstellten Dokumenten aber immer wieder gabs z.b. im Excel Probleme mit Kaputten Tabellen. Manche Mitarbeiter mussten auch weiterhin Office verwenden, den Grund dafür kenn ich aber nicht.
Jede Umstellung kostet erst einmal Geld. Meist sehr viel Geld.
Dann hast du das „Problem“ der Mitarbeiter. Wer hat aller Expertise mit dem neuen/anderen System? Was kostet es dich neue Mitarbeiter zu finden oder alte zu schulen?
Es klingt immer so einfach. „Wir sparen uns XY an Lizenzkosten im Jahr“. Die Umstellung hat sich dann in 25 Jahren quasi selbst bezahlt — rechtzeitig für das nächste neue System.
Ja können wir fix, nur die sales leute von Microsoft sind leider sehr gut
Aus meiner Sicht sollte öffentliches Geld auch der Öffentlichkeit zugutekommen. Die Schweiz macht es vor, Software, die für den Staat entwickelt wird, steht den Bürgerinnen und Bürgern als Open Source zur Verfügung. Man stelle sich vor, wir würden in unserem Kleinstaat weniger unter einem umständlichen Föderalismus leiden und stattdessen in gemeinsame Lösungen investieren, oder bestehende Open-Source-Projekte fördern und an unsere Bedürfnisse anpassen. Davon würden nicht nur Privatpersonen, sondern auch Unternehmen profitieren. Natürlich muss man sich so ehrlich sein: Eine vollständige Open-Source-Alternative zu MS365 existiert aktuell nicht. Aber wie sollte sie auch entstehen? Einzelpersonen, die sich in ihrer Freizeit abmühen und „kostenlose“ Software entwickeln, können ein solches Mammutprojekt nicht stemmen. Und selbst große Unternehmen erreichen nicht die gleichen Skaleneffekte wie Microsoft. Dafür bräuchte es die Ressourcen eines ganzen Staates – oder noch besser die der Europäischen Union.
Ich denke, das wird nimmer. Leider. Die Haupt-Gründe dafür sind meiner Sicht 1) es ist de facto nicht möglich M365 durch **ein** anderes Produkt zu ersetzen, und 2) die enge Integration aller Microsoft-Produkte in die eigenen Cloud-Angebote.
Ad 1) hast Openoffice, aber – sosehr mich Microsoft ankotzt – Excel ist wirklich ein gutes Produkt (eines der Besten von Microsoft), und Calc im Vergleich ein Scheiss. Und 2) hast dann halt immer noch kein Teams. Und, und, und …
As 2) daran wird es in Zukunft hauptsächlich scheitern..
M365 ist Marktführer und hat de facto keine echten Alternativen.
Die justiz hat die microsoft lizenzen mit diesem sommer/herbst auslaufen lassen.
Email programm fehlt am meisten, der rest fehlt nicht wirklich
Im wigev sind sie ganz stolz dass jetzt MS office 365 verwendet wird und seitdem irgendwie gar nichts mehr funktioniert
Ich habe in meiner Arbeit Excel-Dateien mit tausenden Eintragen für die Aktualisierung von Einkaufspreisen verwendet. Oder Zahlungen in Millionenhöhe. Eine Kollegin hatte dafür Libre Office und ist dabei verzweifelt. Also ich verstehe nicht, wie das funktionieren soll.
als jemand, der sehr viel mit Excel arbeitet kann ich mir ehrlich gesagt beim besten Willen nicht vorstellen, wie das gehen soll, solange es keine Microsoft-Alternativen gibt, die VBA/Makros beherrschen – DAS ist ja gerade die Stärke von Excel und was man damit alles automatisieren kann …
Ich arbeite in der Justiz und hier wird auch nur LibreOffice verwendet.