
Die am wenigsten bekannte Landessprache der Schweiz, Rätoromanisch, wird von weniger als einem Prozent der Bevölkerung gesprochen. Es ist in fünf große „Redewendungen“ unterteilt, die untereinander nicht immer leicht verständlich sind und jeweils ihre eigenen Rechtschreibkonventionen haben. Ein Linguist entwickelte einen Plan zur Standardisierung der Sprache: ein „Mehrheitsprinzip“, bei dem die am weitesten verbreiteten Schreibweisen aller Redewendungen die Oberhand gewinnen würden. Dadurch entfachte er Streitigkeiten, die Schweizer Klassenzimmer, Zeitungen und schließlich die lokale Politik erfassten; seine Lingua franca wurde als „Bastard“, als „kastrierte“ Zunge, als Akt des „Sprachmords“ angeprangert. Simon Akam berichtet darüber, wie eine sehr kleine Sprache einen großen Kampf auslöste
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Von Alternative-Big-6493