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    33 Kommentare

    1. Straight-Risk-6311 on

      Puh, schwierig…

      ich weiß nicht, ob es das Rentensystem, die Krankenkasse samt Pflegeversicherung, die marode Wirtschaft oder die ausufernde Inflation und Kostensteigerungen bei Miete, Energie und Lebensmitteln sind.

      Aber zum Glück wird ja alles gut, wenn man nur privat vorsorgt, weil ja jeder im Monat locker mehrere hundert Euro zur Seite legen kann und sich keine Sorge machen muss, dass bei Anlage in einem Aktien-ETF am Ende mehr kommt, als die Kapitalertragssteuer. Ich meine, es käme doch nie jemand auf die Idee, sowas wie Sozialabgaben auf Kapitalerträge zu erheben? Das hat Markus Söder persönlich doch als Humbug und Unsinn abgetan, was niemals mit der Union kommen würde.

      /s

    2. > lautet die Empfehlung: In jedem Alter sollten Beschäftigte etwa 15 Prozent ihres Nettoeinkommens langfristig zurückzulegen.

      Ja, klar. Und wo nehm ich die 15% her bei den aktuellen Lebenskosten?
      Es ist einfach jämmerliches Totalversagen der Politik seit mindestens 20 Jahren…

    3. RambleRotze on

      Ich glaube im Sinne des ehrlichen Diskurses sollte man hier nicht über das Verhältnis Rentner zu Arbeiter sondern über die generelle Abhängigenquote reden. Also über das Verhältnis von Rentner+Kinder zu Arbeitern. (Vielleicht auch plus Privatiers?) Und da muss man sagen: müssen künftig weniger Kinder versorgt werden, dann wird die Last für das gesamte System in dem Moment natürlich auch ein Stück geringer ausfallen.

    4. FirefighterTrick6476 on

      Das ist mal wieder viel zu kurz gedacht. Es ist schließlich nicht NUR das Rentensystem, sind ist auch der prekäre Arbeitsmarkt, die unverhältnismäßig schnell steigenden Mieten, die Lebenshaltungskosten und letztendlich Junior bis Mid-Level Gehälter, die mit diesen gestiegenen Kosten nicht gerecht werden. Und dann natürlich noch eine politische Generation der unsere Belange (Klima, Bildung, Sicherheit) so ziemlich am Arsch vorbei geht.

      Nö. Stattdessen forciert man nun einen künstlichen Generationenkonflikt, damit die arbeitende Bevölkerung ja nicht auf die Idee kommt, dass das kein demografischer Konflikt ist. Sondern ein Konflikt aus denjenigen die arbeiten und denjenigen die arbeiten lassen. Denn dieses Problem hätte sich ziemlich schnell erledigt, wenn die Reallöhne nicht so viel langsamer anwachsen würden als die Kosten, die wir damit decken müssen. Bei Vielen bleibt dann nämlich nichts mehr übrig um es auf die Seite zu legen. Beispielsweise für die eigene Rente. Und on-top verteilt die Bundeswehr dann noch Popcornbecher in Kinderfilmen im Kino.

    5. Ich habe den Eindruck, dass der Artikel die gestellte Frage kaum beantwortet. Es geht wieder um die armen Rentner, hier und dort wird Kritik am Rentenpaket geäußert, aber die Sicht der jungen Generation wird kaum widergegeben. Ich habe das Gefühl, dass diese Frustration der jungen Generation allgemein nur sehr dünn dargestellt wird, weshalb man sie in solchen Diskussionen nur selten repräsentiert findet.

    6. LewAshby309 on

      Weniger Netto ist auf jeden Fall ein Punkt. Bei 4k Brutto fließt von der Stelle (also mit AG Anteil) 2x rund 370 Euro in das Rentensysten. Dazu kommt noch der Anteil der aus Steuern bezuschusst wird. Das wird egal ob aus Steuern oder Abgaben in Zukunft mehr.

      Ein noch größerer Punkt ist aber was mit den Geldern sonst noch gemacht werden könnte. Infrastruktur, Bildung, Bürokratieabbau, Digitalisierung,… fehlende Gelder dämpfen das zukünftige Potenzial massiv.

      Darum finde ich es echt beschämend wenn Gelder einer eventuellen Vermögenssteuer schon jetzt den Renten zugesprochen wird. Warum stehen diese Gelder dem Rentensysten zu?

    7. Own-Proof-4572 on

      Keine Sorge ich habe nichts mehr also könnt Ihr mir auch nichts nehmen.

      Danke

    8. Inevitable-Net-4210 on

      Wenn ich die Gesamtrente meiner Schwiegermutter sehe und die Aussage lese, dass 42% der Rentner nur eine Rente unter 1.000€ erhalten könnte ich kotzen! Es geht bei diesen Zahlen oft nur um den eigenen Rentenanspruch! Bei SM sind das 800€, dazu kommen noch einmal rund 600€ gesetzliche Rente meines verstorbenen SV und 1.200€ Betriebsrentenanspruch meines SV. Wenn man schon solche Zahlen raushaut sollte man eine Gesamtbetrachtung machen! Abgesehen davon richtet sich der Rentenanspruch nach den eigenen Einzahlungen. Wer wenig einzahlt bekommt auch wenig eigene Rente.

    9. Echt schade, dass Deutschland das Land mit nur den drittmeisten Milliardären auf der Welt ist.

      Wirklich schade, dass da im Land einfach kein Geld vorhanden ist, um Sozialprogramme zu finanzieren, die der ganzen Bevölkerung helfen.

      Richtig schade, dass wir ständig von den Jungen und der Mittelschicht nehmen müssen, weil Alternativen ja mal so überhaupt keinen Sinn machen.

      Unglaublich schade, dass die Reichen sich dieses Jahr nur eine extra Yacht leisten können, weil wir faules Gesindel einfach nicht hart genug arbeiten, um den Sozialstaat zu finanzieren und gleichzeitig noch die Wirtschaft anzukurbeln.

      Es ist alles wirklich so extrem schade….

    10. > Es ist längst ein strukturelles Problem in Deutschland: Altersarmut. Schon heute haben 42 Prozent der insgesamt 19 Millionen Rentner hierzulande pro Monat weniger als 1.000 Euro netto Rente zur Verfügung. Damit gelten sie offiziell als armutsgefährdet. Denn das ist in Deutschland jeder, der weniger als 1.381 Euro netto im Monat zur Verfügung hat. Diese Situation dürfte sich in den kommenden Jahren noch verschärfen.

      Dieser Jammer Absatz über die Rentner in einem Artikel mit dem Titel „Macht das Rentensystem die **junge Generation** arm?“ sagt alle über das strukturelle Problem unserer Gerontokratie aus, was man wissen muss.

    11. Upbeat-Conquest-654 on

      Schon die Aussage, die Rente solle „den Lebensstandard sichern“ finde ich fragwürdig. Ich sehe halt Boomer (ja, nicht alle), die ihren Lebensstandard über 30-40 Jahre kontinuierlich hochgeschraubt haben und sich Dinge leisten, die für junge Menschen unerreichbar sind. Wenn ich allein schon sehe, wie viele in überdimensionierten Marken-SUVs rumfahren… Das soll nicht missgünstig klingen, ich gönne es ihnen, dass sie mit ihrem oft hart verdienten Geld ein schönes Leben führen. Aber diesen dekadenten Lebensstil, der auch noch weit über meinem liegt, kann und will ich nicht „sichern“.

    12. Man müsste einfach mal schauen wie das Verhältnis zwischen Einzahlen und Beziehern ist (wir haben ja auch signifikant weniger Kinder) . Unterm Strich dürfte sich monetär nicht viel geändert haben. Dann wird die Rente eben mit Steuermitteln stärker querfinanziert….

    13. LevelMagazine8308 on

      Wenn man das Niveau wie jetzt geplant auf Jahre hinweg stabilisiert oder erhöht (was die SPD vorhat) geht das natürlich zu Lasten der jungen Generation. Also: ja.

    14. Jein. Wenn alle einzahlen würden, ordentliche Abgaben auf Kapitalerträge geleistet werden würden und die Löhne sich analog zu Wirtschaftsleistung/BIP entwickelt hätten und würden, dann hätten wir keine Probleme.

    15. RidingRedHare on

      > Schon heute haben 42 Prozent der insgesamt 19 Millionen Rentner hierzulande pro Monat weniger als 1.000 Euro netto Rente zur Verfügung. Denn das ist in Deutschland jeder, der weniger als 1.381 Euro netto im Monat zur Verfügung hat.

      Mal wieder dummdreist gelogen.

      Ob jemand armutsgefährdet ist, richtet sich nach dem Gesamteinkommen, nicht nach der Höhe der Rente. Im Durchschnitt erhalten deutsche SeniorInnen 53% ihres Einkommens aus der gesetzlichen Rente.

      Bei Paaren richtet sich die Armusgefährdung nach dem Gesamteinkommen. Eine 70-Jährige Frau mit 500€ Rente und Mann mit 2.500 € Rente ist eben nicht armutsgefährdet.

    16. Pro Tipp: Für die Geld Anlage nur noch die neuste Trend-Aktie von WSB nehemen und dann All in mit 100er Hebel gehen.

      Variante A: Es geht auf, du bist 8-stellig und hast ein gutes Leben auf den Caymann Islands.
      Variante B: Es gehr schief, Hartz 4 und der Tag gehört dir.

      Alles dazwischen ist in D sinnlos, da wirst du nur gemolken.

    17. Ne. Das Rentensystem verteilt nur innerhalb der arbeitenden Bevölkerung von jung zu alt um, und für den Großteil der Alten auch dann nur für eine Existenz am Rande der Armut.

      Ich finde das System auch kacke, weil es der Demographie keine Rechnung trägt, aber man kann auch die Steuerzuschüsse erhöhen und die Mehrausgaben mit Abgaben auf (reichlich vorhandenen) Vermögen, wie einer Neugestaltung der Erbschaftssteuer ohne Schonung von Betriebsvermögen, finanzieren.

    18. Immediate-Outcome706 on

      Die meisten der jüngeren Generation leben mittlweile von paycheck zu paycheck während sie von toxischen boomern konstant gegaslighted werden

    19. GermanMilkBoy on

      >Altersvorsorge.Wenn es um die Altersvorsorge geht, lautet die Empfehlung: In jedem Alter sollten Beschäftigte etwa 15 Prozent ihres Nettoeinkommens langfristig zurückzulegen.

      Diese Rechnung tut jetzt mal richtig weh!

      Für einen Rentenpunkt benötigt aktuell ein Gehalt von 50.493 €. Insgesamt 18,6% dieser Summe fließen in die gesetzliche Rente, also 9.391€.

      Für 45 Rentenpunkte erhält man aktuell 1.835€ Brutto-Rente.

      Wenn man jetzt von zukünftig 2,5% Steigerung pro Jahr beim eigenen Lohn und beim Durchschnittslohn ausgeht, wurden nach 45 Jahren 765.573€ eingezahlt, wofür der monatlich Rentenanspruch dann bei 5.440€ liegt.

      Klingt viel, aber was passiert, wenn wir die 15% vom Netto, die wir noch selber anlegen sollen, in einen ETF mit im Schnitt 8% Wertsteigerung pro Jahr anlegen?

      Die 50.493€ brutto im Jahr sind 2.713,40€ netto im Monat. 15% davon wären 407€ im Monat oder 4.884€ im Jahr.

      Auch unser Netto steigt, wodurch unsere jährlichen Einzahlung steigen, aber durch die kalte Progression nicht so schnell wie unser Brutto und unsere Rentenbeiträge.

      Mit 2% höheren Einzahlungen pro Jahr gerechnet haben wir nach 45 Jahren insgesamt 355.114€ in den ETF eingezahlt und einen Depotwert von 2.399.883€.

      Davon könnte man gemäß der 4%-Regel jeden Monat 7.999€ entnehmen.

      Ja, die 15% vom Netto, die man selber für die Altersvorsorge anlegen soll, bringen einem im Rentenalter dann 47% mehr Einkommen als die 18,6% vom Brutto, die man in die gesetzliche Rentenversicherung zahlt!

      Höhere Beitragssätze und ein sinkendes Rentenniveau sind dabei noch gar nicht berücksichtigt.

    20. rotzundriots on

      kurz und knapp ja, alles was nach Ende 197x und ab 1980 kam ist mächtig in den A… gekniffen.Länger Arbeiten, mehr abgeben, am Ende weniger bekommen (wenn überhaupt noch was kommt bis dahin). Lösung soll ja sein das man selber vorsorgt, aber: was wenn man schon jetzt zu wenig dazu verdient? loose-loose-Situation für viele. 🤮

    21. Machen uns die Politiker arm, und sich selbst dadurch reich wäre die korrekte frage!

    22. PrayToTheAI on

      Nein die Superreichen machen die junge Generation arm. Renter sind echt nicht die Feinde.

    23. GrizzlySin24 on

      Vielleicht sollte ich mal damit anfangen, damit ich damit überhaupt aufhören kann. Man scheint damit ja richtig Geld zu sparen lol

      Auto ist zum Glück nicht das Problem. Kann ich vieles selber und Teile bekomme ich zum Glück auch recht günstig

    24. Der Witz an den Artikel ist halt auch mal wieder, dass junge Generation im Titel steht, aber es wieder nur um die Alten geht…

    25. Artistic-Revenue on

      Die Rache kommt. Selbstgerechte Armleuchter und eine erfolglose Generation. Die Boomer sind gescheitert mit nahezu allen Vorhaben ihrer Zeit. Erbärmlich!

    26. Spannwellensieb on

      Habt ihr noch Bock auf die Zukunft?

      Also mir wird von Tag zu Tag echt die Motivation genommen. Wo kann man denn hin, wo es noch in Ordnung ist?

    27. nein, die ungebremste konsoldierung des turbo-kapitalismus macht arm. der rest sind symptome

    28. Da der Artikel die Frage nicht wirklich beantworten möchte: Ja!

      Unser Rentensystem hätte man mit dem Wissen und den Statistiken die man zu der Zeit auch schon hatte, eigentlich spätestens Ende der 90ger Jahre einer Generalreform unterziehen müssen.
      Jede Regierung die bis jetzt an genau diesem System weiter festgehalten hat, trotz der bekannten Prognosen zur Demografischen Entwicklung, hat genauso verkack wie alle anderen!
      Seit Jahrzehnten weiß man das dieses System nicht mehr funktioniert wenn eine Überalterung der Gesellschaft stattfinden und es wurde so gut wie nichts unternommen. Also wie immer danke für nichts liebe CDU/CSU, FDP, SPD und zumindest für 3 Jahre auch danke liebe Grüne.

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