Schadensersatz und Schadenfreude: Das 400.000-Euro-Urteil gegen die Flughafen-„Klimakleber“

    https://rsw.beck.de/aktuell/daily/meldung/detail/LG-Hamburg-325-O-168-24-schadensersatz-klimaaktivisten-flughafen-urteilsgruende-823-bgb

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    9 Kommentare

    1. Das ist doch nur ein Jahresgehalt pro Kopf, da die 400k für die gesamte Gruppe auferlegt wurde. Das schreckt nun wirklich nicht ab, wenn Idealismus vor Gehirnfunktion steht.

    2. > […] dass das Urteil eine Woche lang nur einzelnen Medien vorlag, die zwar Zugriff auf den Urteilstext hatten, aber offenbar nicht auf jemanden, der ihn auch verstehen konnte.

      Autsch

    3. Soweit doch alles, wie es sein soll, oder? Uns hat man zumindest in der Schule beigebracht, dass ziviler Ungehorsam durchaus manchmal nötig und moralisch richtig ist, man dann aber auch bereit sein muss, dafür die entsprechenden rechtlichen Konsequenzen zu tragen.

    4. NurEinLeser on

      Können wir mal ein mediales Cringewort des Jahres einführen? 

      Ich schlage rückwirkend „Klimakleber“ vor. 

    5. Top-Artikel über die Fehlbarkeit des modernen Journalismus, in dem es teils um das Erfüllen politischer Narrative geht, teils einfach mangels Zeit ausbleibende Qualitätskontrolle vorherrscht. 

      Stabil, dass das Gericht auf drei Seiten den aktuellen Kontext zum Klimawandel darstellt.

      Ich hoffe in Zukunft nicht nur Schadensersatzklagen gegen Aktivist*innen, sondern gegen Verursacher des Klimawandels sehen zu dürfen.

    6. TheSaltySeagull87 on

      Und in 20 Jahren werden sie zu Helden erklärt, weil sich sonst niemand eingesetzt hat. Das ist so eine Farce in Deutschland. Rückschritt mit großen Schritten!

    7. Der Artikel versucht krampfhaft das ganze zu relativieren.

      Auch Schadensersatz ist eine Strafe.
      Das „Verständnis“ betrifft wohl eher die Akzeptanz der Gedankenwelt der Täter. Da lässt sich nichts rauslesen was eine Rechtfertigung wäre.

      Und Schadenfreude ist ja wohl verständlich.

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