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    15 Kommentare

    1. Vielleicht bin ich zu alt/ zu jung, oder einfach kein ITler, aber ich weiß weder was ein Deutschland-Stack, noch eine Deutschland-Architektur ist und fand es im Artikel auch nicht wirklich erklärt. 

      Vielleicht erbahmt sich ja jemand fachkundiges, um das mir, und anderen Ausgeweihten, zu erklären

    2. Ob der große Microsoft Standort und die zahlreichen US Niederlassungen in München bei der Entscheidung eine Rolle gespielt haben.

    3. Bayern kaufen nicht die Katze im Sack. Lieber Microsoft, die alles offen legen …

    4. Ungeachtet dessen, was die Bayern da machen, zeigt dieser ganze Prozess mal wieder, wie ineffizient unser Staat organisiert ist. Wir verteilen random Kompetenzen und Geld auf den Bund und 16 Länder. Diese müssen sich dann wieder zusammensetzten und verhandeln, um auf einen Nenner zu kommen.

      Die gleiche Absurdität erkennt man bei vielen anderen Bereiche, bei denen man die Kompetenz irgendwann mal den Bundesländern gegeben hat. Man denke nur an den Medienstaatsvertrag, die Beschlüsse der Kultusministerkonferenz oder die gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder.

    5. StickyThickStick on

      Ja Bayern doof und so aber bevor hier alle am Rad drehen, erst lesen dann Urteilen:

      „Bevor über eine verbindliche Nutzung sowie die Finanzierungsstruktur des Deutschland-Stacks entschieden werden könne, müssten zunächst inhaltliche Fragen geklärt werden. Grundsätzlich unterstütze man den Deutschland-Stack und sehe darin „einen Gamechanger für die erfolgreiche Gestaltung der digitalen Transformation von Staat und Verwaltung mitsamt bundesweiten Standards“, sagte der Sprecher.“

      scheint hoffentlich ein temporäres und lösbares Problem. Finde das auch keineswegs irrational

    6. Nicht nur Bayern.

      Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und einige weitere wollen sogar von selbst betriebener Microsoft-Software auf Clouddienste in den Rechenzentren des US-Konzerns umsteigen oder haben das bereits getan. 

      https://www.heise.de/hintergrund/Microsoft-Cloud-vs-Delos-vs-openDesk-Die-Office-Plaene-der-Bundeslaender-11074188.html

      Dazu das erfolgreiche Open Source Projekt ByCS:

      https://www.linux-magazin.de/ausgaben/2025/09/bayerische-schulcloud/

    7. TheJackiMonster on

      Das gute Microsoft-Geld aus der Zentrale in Bayern… da sind bestimmt alle unabhängig und für die bayerische digitale Souveränität. /s

    8. Dass Bayern immer eine Extra(weiß)wurst braucht, ist natürlich bitter. Trotzdem sollte man immer daran denken, dass es bei so Themen auch immer um (teils) sehr viel Geld geht. „Aber der Bund soll das doch zahlen“ klingt natürlich auf dem Papier nett. Aber so wie wir unseren Staat kennen, wir das nicht der Bund selber machen, sondern irgendwen dafür beauftragen.

      Jetzt zum Beschluss: Dass der Vorschlaug aus Hamburg und Bremen kam ist da schon ein gewisses Indiz.

      Hamburg hat nämlich eine Leitungsrolle beim IT-Dienstleister Dataport. Bremen glaub ich nicht, die sind dafür ein wenig mit Governikus (ebenfalls IT-Dienstleister für den öffentlichen Bereich) verflochten. Wenn Hamburg und Bremen hier sowas pushen, werden die also im Zweifel darauf aus sein, dass dann diesr „Deutschland-Stack“ zu guten Teilen durch „ihre“ IT-Dienstleister betrieben wird. Sprich, denen geht es womöglich einfach drum, Bundesmittel einzusacken.

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