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    36 Kommentare

    1. EatMaTesticles on

      > Junge Menschen empfinden die Kosten des Standorts Deutschland als zu hoch und die Aufstiegschancen als zu gering. Rund 20 Prozent der Befragten nannten die hohe Steuerlast und 18 Prozent die hohen Lebenshaltungskosten als maßgeblich für ihre Entscheidung.

    2. Noch ein paar Feiertage abschaffen und die Perspektiven für junge Menschen mit noch mehr Dreck bewerfen, dann wird das faule Pack schon zur Räson kommen. Ein paar beleidigende Headlines über die faule, arbeitsunwillige Gen-Z, die den fleißigen Boomern nicht die Rente finanzieren will, helfen bestimmt auch.

    3. LokiWinterwind on

      Elterngeld abschaffen sofort! Die sollen arbeiten und keine Kinder kriegen /s

    4. Many-Coach6987 on

      Verloren noch nicht. Aber ich arbeite 50h die Woche und wenn ich sehe wie hoch die Abgaben sind und wie diese dann von der Regierung verwendet werden, da kriegt man halt schon weniger Bock.

    5. Was für Stimmungsmache. Viel mehr junge Fachkräfte kommen nach Deutschland um zu studieren und arbeiten als die die gehen. Der Großteil der der gegangen sind kommt auch irgendwann zurück.

    6. Joa das ist halt die Realität.

      2023 sind rund 200k Fachkräfte ausgewandert. 70k sind zugewandert von denen langfristig weniger als die Hälfte bleibt.

      Das heißt ein Defizit von 130-165k pro Jahr.

      Man bekommt die Abwanderung von Fachkräften schon nicht kompensiert. Wie lange will man denn das Märchen der sozialen Sicherung durch Zuwanderung noch erzählen?

      Ach wurde deswegen Migration und Asyl immer in den selben Topf geworfen?

      Lass mal höhere Renten beschließen, damit sich die Abwanderung noch verstärkt und Beitragszahler noch mehr abgeben müssen /s

    7. Prestigious_Push_155 on

      Gehalt gepaart mit Steuer-/Abgabenlast im Verhältnis zu den Preisen (Mieten/Immobilien) passt halt einfach nicht mehr. Und der Ausblick ist, dass die Abgabenlast immer weiter steigt und Eigentum/Mieten noch teurer werden. Da ist es doch klar, dass Leute sich Gedanken machen werden.

      Mir persönlich wäre die Steuer-/Abgabenlast ziemlich egal auch in dieser Höhe, wenn vom Netto immer noch Aufstieg und Eigentumserwerb möglich wären. Das Verhältnis ist wichtig.

    8. Canshroomglasses on

      Keine sorge Leute, brain drain ist nicht real. Außer bei Superreichen, die hauen sofort ab lmao. /S

    9. Was im Artikel nicht steht ist, wo sie denn hingehen? Ich wäre grundsätzlich auch offen dafür, aber in welchen Ländern ist es denn besser bzw. bekommt man auch als Ausländer eine Anstellung, wenn man das nicht über ein Relocation-Programm eines Konzerns macht?

    10. Fresh-Artichoke-1095 on

      Mit dem nächsten Rentenpaket wird das alles in Ordnung kommen, denn Junge profitieren ja laut SPD auch von einer Erhöhung der Renten, vor allem wenn die auf pump durch Schulden finanziert wird. Dadurch wird die Attraktivität des Standorts langfristig gesichert.

      /s

    11. Straight-Risk-6311 on

      Alte Fachkräfte glauben auch nicht mehr an den Standort. Nur sind die ganzen armen Schweine, die gerade in der Automobilbranche und der Chemie ihre Jobs verlieren in der Regel schon zu alt, um noch über das Auswandern nachzudenken.

    12. Ok-Teacher-8755 on

      Ausland: „Wie? Du kommst aus Deutschland? Na, mit der Bildung wollen wir dich hier nicht!“/s

      Edit: „/s“ eingefügt zur Klarstellung

    13. Illustrious-Comfort1 on

      Gerne zahle ich 1000EUR+ für eine 50qm Dachggeschossbutze, fahre über ranzige Straßen, gehe in ranzige Bahnhöfe, sehe arme Rentner nach Pfandflaschen sammeln und bestaune die Ödnis deutscher Innenstädte.

      Ne, diese Gesellschaft ist nichts für Menschenfreunde.

    14. Dumbidiot1424 on

      Wenn ich könnte, würde ich nach Tokyo abhauen. Dann hätte ich zwar keine 30 Urlaubstage und mein Gehalt wäre vielleicht auch niedriger, aber in der richtigen Firma arbeitet man da auch nicht mehr als 40h die Woche und hat dafür eine enorm hohe QoL.

    15. Und die Rentnerpartei CDU wird alles daran setzen, das Problem nur immer schlimmer zu machen, weil langfristige Lösungen in dieser Partei sowieso nicht existieren. Wehrpflicht und immer höhere Abgabenlast sind keine gute Werbung für junge Menschen, hier zu bleiben

    16. TypicalSignal5467 on

      Leute, dann geht doch auf die Straße. Irgendwie wird die Zeit damit verschwendet hier im Internet rumzuheulen anstatt für die eigenen Interessen zu kämpfen. Den Bauern wurde die Absetzbarkeit von ihrem Sprit gestrichen und am nächsten Tag legen die gefühlt halb Deutschland mit Traktoren und Misthaufen lahm. Hier geht es um eure Zukunft und …. nix. Da ist es doch kein Wunder, dass die Politiker denken, das können die locker flockig so alles durchziehen.

    17. > Demnach können sich mehr als Hälfte (54 Prozent) der Befragten eher vorstellen, sich im Ausland eine berufliche Zukunft aufzubauen. Das würde den Fachkräftemangel sowie den demographischen Wandel innerhalb Deutschlands weiter beschleunigen, warnte der Verein. Für rund ein Drittel der Befragten kam das Auswandern hingegen nicht in Betracht.

      Wenn man jetzt noch die miserable wirtschaftliche Lage und stetig steigenden Abgaben dazu denkt, wird daraus auch ein Schuh. Der „Fachkräftemangel“ würde wesentlich weniger schlimm ausfallen, wenn mal an den richtigen Schrauben gedreht werden würde. Stattdessen lieber Steuergeschenke machen, die bei den falschen Leuten ankommen und das Rentenpaket irgendwie durchquetschen, koste es was es wolle.

    18. SeniorePlatypus on

      Jetzt nicht die super neue Erkenntniss. Aber spannend dass es auch bei der FR angekommen ist. Das alte Sozen-Blatt schreibt üblicherweise Anti-Wirtschaft und Pro-Sozialabgaben.

      Dass selbst dort so ganz vage, ganz langsam anzukommen scheint wie miserabel der Standort Deutschland aktuell dasteht macht mich zumindest ein bisschen Hoffnungsvoll. Man kann es sich anscheinend nicht leisten die Realität weiterhin vollkommen zu ignorieren.

    19. The-Vogelnest on

      Waaaaasss, keine Rente, kein Haus, immer mehr Abgaben für den Mittelstand sind meine Motivation wuaaaass

    20. Anekdotisch aber in meinem engsten Freundeskreis von deutschen Freunden (Mitte/Ende Dreißig) und in meiner Famile ist Auswandern seit gut 2 Jahren jetzt das bestimmende Thema. Ein Teil ist bereits weg und der Rest arbeitet aktiv am Plan zum Auswandern. Sind alles gebildete und im Berufsleben gefestigte Leute. Nur der Herr Anwalt hat keinerlei Pläne 😂

    21. CoppeliusGER on

      > Das legt eine Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Insa im Auftrag des Vereins „Die Familienunternehmer“ nahe.

      Joa. Jetzt mal unabhängig vom Thema selbst, war da für mich eigentlich schon Schluss.

    22. fearofablockplanet on

      Der Artikel ist aus dem Februar (nicht, dass er damit ungültig ist, aber warum posted man einen 9 Monate alten Artikel ohne Kommentar?

    23. Unpopuläre Meinung: Reisende sollte man nicht aufhalten. Nur bitte nicht jammernd zurückkommen, wenn man dann irgendwann keine junge, gefragte und gesunde Fachkraft mehr ist. Wobei ich durchaus auch offen für die Idee wäre, die Steuerpflicht an die Staatsbürgerschaft zu binden. Entweder alle Privilegien und alle Pflichten oder gar nichts.

      Ich glaube weiterhin an unser Land und an unser Wirtschafts- und Sozialmodell. Länder wie die USA oder die Schweiz sind halt auch nur geil, wenn man eben eine gefragte, junge, gesunde Fachkraft in einem gut bezahlten Beruf ist. Wenn man das nicht ist, ist der Lack schnell ab. Ich finde es besser, wenn man eben auch ein gutes Leben hat, wenn man das nicht ist und zahle dafür gerne hohe Steuern und Abgaben. Ist vielleicht meine protestantisch-sozialdemokratische Erziehung, aber mir ist das einfach wichtig. Für meinen persönlichen Geschmack hat sich Deutschland da eigentlich fast schon zu weit vom Ideal der nivellierten Mittelstandsgesellschaft entfernt.

      Vielleicht funktioniert ein Land ja sogar besser, wenn die Leute, die nicht an das Modell glauben, auswandern. Fachkräfte werden wir auch so finden.

    24. mrdietrich1 on

      Ich als eine Fachkraft die im Ausland arbeitet kann nur folgendes dazu sagen.
      Das mit den Steuern und der Bürokratie ist nervig wohl war, aber man muss Dinge in Perspektive sehen. Jedes Land hat seine Vor- und Nachteile. Ich hätte gerne in Deutschland gearbeitet.

      Was mich am meisten ankotzt in DE sind eher die rotzfrechen HR Strategien der Unternehmen. Alleine die Bewerbungsprozesse sind arsch langsam, Rückmeldungen kommen entweder oder Monate verspätet an. Zudem, in DE würde ich trotz mehr jähriger Berufserfahrung fast 5k netto! weniger verdienen und müsste in überteuerten Städte wir Frankfurt/Main , München oder Berlin leben inkl. aller dazugehörigen Nebenkosten. Die Anforderungen für Bewerber sind hoch aber die Leistungen für die Arbeit selbst finanziell gering. Was Unternehmen allgemein betreiben ist ein BWL Circlejerk auf Kosten der Volkswirtschaft.
      Daher ist der Fachkräftemangel eher ein hausgemachtes Problem, da man für Professionalität so wenig wie möglich zahlen möchte.

    25. Ich glaube es ja, aber nicht von diesen Leuten:

      >Das legt eine Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Insa im Auftrag des Vereins „Die Familienunternehmer“ nahe.

    26. Playful-Painting-527 on

      Deutschland wird jetzt noch durchverwaltet bis die Boomer alle tot sind und dann kann der Laden doch zusammenbrechen. Ist doch kein Problem. /s

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