Wie kann man mit 36 Jahren eigentlich *Jugend*-Sekretär vom DGB sein
EnkiduOdinson on
„Mehr Beitrag für mehr Rente, das ist gerecht“ sagt er. Als ob ich darauf vertraue, dass das in über 30 Jahren, wenn ich in Rente gehe, noch eingehalten wird.
Last_Jellyfish_2431 on
Rechnen ist Lava.
SeniorePlatypus on
Auch mal wieder ein schönes Beispiel, dass die Gewerkschaften vollkommen zur Boomer-Lobby verkommen sind und ebenfalls nicht mehr für Arbeitnehmer und Leistungsträger kämpfen.
Falls die Abschlüsse und die Entkoppelung der Nettolohnentwicklung zur Produktivität das nicht ohnehin schon klar genug gemacht haben. Hoffentlich kommt da etwas neues.
Sonst hat man wirklich nur noch die Wahl zwischen Cholera und Pest. Entweder sich Arbeitgeberinteressen aussetzen. Oder für eine Lobby zahlen die gegen einen Kämpft.
BasilofMakedonia on
Der DGB, wohlgemerkt eine Gewerkschaft, will, dass Arbeitnehmer demnächst weniger Netto vom Brutto haben.
Glaub, das ist Sinnbild für den Zustand der Gewerkschaften in Deutschland.
Connected_Scientist on
Eigentlich haben die Gewerkschaften eine wichtige Rolle in über Gesellschaft und in unserem Wirtschaftssystem als Vertreter der Arbeitnehmer – aber ich fürchte diese Gewerkschaft hat sich überlebt.
Denen schreibt das pampern der Bevölkerungsgruppe mit dem geringsten Armutsrisiko und sehr großen Wohlstand wichtiger zu sein als die Situation der Arbeitnehmer, die das ganze finanzieren müssen und selbst keine Chance auf irgend eine Rente im Alter haben.
ger_crypto on
Bin ich froh, dass meine Gewerkschaft nicht im DGB organisiert ist wenn ich das lese.
Tavi2k on
> »Würde die Bundesregierung das Rentenniveau nämlich jetzt nicht stabilisieren, müssten wir alle aufgrund der demografischen Entwicklung trotzdem höhere Beiträge zahlen.« Mehr Beitrag für weniger Rente wäre aber ein schlechter Deal. »Mehr Beitrag für mehr Rente, das ist gerecht«, sagte Becker.
Das ergibt doch gar keinen Sinn, oder? Die demographische Entwicklung findet doch weiterhin statt, und nichts an diesem Gesetz ändert etwas daran. Das „Mehr Beitrag für weniger Rente“ ist die Referenz, und was mit diesem Gesetzt rauskommt ist „Noch mehr Beitrag für ein bißchen mehr Rente als ohne Änderung“.
mchrisoo7 on
> »Ein stabiles gesetzliches Rentenniveau für ausnahmslos alle Beschäftigten – egal ob jung oder alt – ist sehr wohl generationengerecht«
Die Beitragssätze werden dafür entsprechend stark ansteigen müssen. Wieso eine rein einseitige Belastung generationengerecht sein soll, müsste man mir da aber noch einmal erklären.
Man kann sich dafür entscheiden, aber wenn man diese klare Meinung hat, dann wird eine Rentenkommission keinen Mehrwert haben. Es bleiben dann nur noch Beitragssatzerhöhungen als Option übrig, wenn sowohl Rentenniveau als auch das durchschnittliche Renteneintrittsalter nicht angefasst werden sollen.
Also wozu dann überhaupt eine Rentenkommission machen, wenn zentrale Optionen kategorisch ausgeschlossen werden?
salma311 on
“die Rente sei »ein Verteilungskonflikt zwischen Arbeitgebern und Beschäftigten, nicht zwischen Jungen und Alten«”
Wieso ist eine solch Aussage erlaubt? Wo ist da der Konflikt zwischen AG und AN, wenn sie immer hälftig Geld an die reichste Generation überweisen? Zählt das nicht als Misinformation?
Gravor_ on
Warum nur tritt kaum jemand mehr den Gewerkschaften bei… 🙄
Ranborn on
Ich bin ehrlicherweise schockiert von der Rhetorik der gesellschaftlichen Linken im und ausserhalb des Parlaments. Man ruft immer nach sozialer Gerechtigkeit, aber das ist wenn es ums Geld geht dann wohl leider nur eine Einbahnstraße Richtung Rentner. Das war früher auch mal anders (Generation Müntefering), da waren Arbeitnehmer und Junge auch im Blick. Mittlerweile ist es eine Mischung aus Inkompetenz, Verachtung für die Jungen und Realitätsverweigerung. Dass man solche Aussagen wie im Artikel von der DGB oder SPD Abgeordneten treffen kann ohne vor Scham im Boden zu versinken, unglaublich.
QwertzNoTh on
Hahaha
DGB auch nur noch ein Witz
Pretend-Landscape214 on
Sollten Gewerkschaften nicht für den AN sein?
EvielKneevel on
Ich bin älter als er und würde trotzdem vermutlich einen besseren Job machen im Bezug auf die Jugend.
Wem will man denn etwas vor machen? Nichtmal in meiner Generation glauben noch viele, dass wir Rente bekommen. Wir sagen im Freundeskreis schon immer scherzhaft „Solange irgendwo ein WoW Private Serever läuft, bin ich für die Rente versorgt“.
JimJimmington on
Auf der einen Seite brauchen wir starke Gewerkschaften. Dringend.
Auf der anderen Seite:
PanemV on
Die Kommentare sind zum Haare raufen hier.
Null Klassenbewusstsein, schön nach neoliberalem Lehrbuch nach links, rechts oder unter schauen, niemals nach oben.
Wer ernsthaft glaubt, dass Gerechtigkeit ohne umfassende Umverteilung von oben nach unten, UNABHÄNGIG vom Alter, möglich ist, ist teil des Problems.
Kazemon66 on
Deswegen hasse ich Gewerkschaften.
Zashkarn on
Ist schon krass wie diese ganzen pseudo Linken hier den Arbeiter anlügen und über den Tisch ziehen für die Rentner
betaisodona-salbe on
Das zeigt wieder ma für wen Gewerkschaften mittlerweile da sind
SignificanceLow7986 on
Alter was läuft denn Flasch beim DGB? Ich werde wohl meine Mitgliedschaft kündigen müssen. Wenn selbst die jungen DGBler so hirnverbrannt sind.
Die sollen doch FÜR die Arbeitnehmer arbeiten und nicht DAGEGEN.
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23 Kommentare
Genauso lost wie die Jusos.
Fordern können die viel
Wie kann man mit 36 Jahren eigentlich *Jugend*-Sekretär vom DGB sein
„Mehr Beitrag für mehr Rente, das ist gerecht“ sagt er. Als ob ich darauf vertraue, dass das in über 30 Jahren, wenn ich in Rente gehe, noch eingehalten wird.
Rechnen ist Lava.
Auch mal wieder ein schönes Beispiel, dass die Gewerkschaften vollkommen zur Boomer-Lobby verkommen sind und ebenfalls nicht mehr für Arbeitnehmer und Leistungsträger kämpfen.
Falls die Abschlüsse und die Entkoppelung der Nettolohnentwicklung zur Produktivität das nicht ohnehin schon klar genug gemacht haben. Hoffentlich kommt da etwas neues.
Sonst hat man wirklich nur noch die Wahl zwischen Cholera und Pest. Entweder sich Arbeitgeberinteressen aussetzen. Oder für eine Lobby zahlen die gegen einen Kämpft.
Der DGB, wohlgemerkt eine Gewerkschaft, will, dass Arbeitnehmer demnächst weniger Netto vom Brutto haben.
Glaub, das ist Sinnbild für den Zustand der Gewerkschaften in Deutschland.
Eigentlich haben die Gewerkschaften eine wichtige Rolle in über Gesellschaft und in unserem Wirtschaftssystem als Vertreter der Arbeitnehmer – aber ich fürchte diese Gewerkschaft hat sich überlebt.
Denen schreibt das pampern der Bevölkerungsgruppe mit dem geringsten Armutsrisiko und sehr großen Wohlstand wichtiger zu sein als die Situation der Arbeitnehmer, die das ganze finanzieren müssen und selbst keine Chance auf irgend eine Rente im Alter haben.
Bin ich froh, dass meine Gewerkschaft nicht im DGB organisiert ist wenn ich das lese.
> »Würde die Bundesregierung das Rentenniveau nämlich jetzt nicht stabilisieren, müssten wir alle aufgrund der demografischen Entwicklung trotzdem höhere Beiträge zahlen.« Mehr Beitrag für weniger Rente wäre aber ein schlechter Deal. »Mehr Beitrag für mehr Rente, das ist gerecht«, sagte Becker.
Das ergibt doch gar keinen Sinn, oder? Die demographische Entwicklung findet doch weiterhin statt, und nichts an diesem Gesetz ändert etwas daran. Das „Mehr Beitrag für weniger Rente“ ist die Referenz, und was mit diesem Gesetzt rauskommt ist „Noch mehr Beitrag für ein bißchen mehr Rente als ohne Änderung“.
> »Ein stabiles gesetzliches Rentenniveau für ausnahmslos alle Beschäftigten – egal ob jung oder alt – ist sehr wohl generationengerecht«
Die Beitragssätze werden dafür entsprechend stark ansteigen müssen. Wieso eine rein einseitige Belastung generationengerecht sein soll, müsste man mir da aber noch einmal erklären.
Man kann sich dafür entscheiden, aber wenn man diese klare Meinung hat, dann wird eine Rentenkommission keinen Mehrwert haben. Es bleiben dann nur noch Beitragssatzerhöhungen als Option übrig, wenn sowohl Rentenniveau als auch das durchschnittliche Renteneintrittsalter nicht angefasst werden sollen.
Also wozu dann überhaupt eine Rentenkommission machen, wenn zentrale Optionen kategorisch ausgeschlossen werden?
“die Rente sei »ein Verteilungskonflikt zwischen Arbeitgebern und Beschäftigten, nicht zwischen Jungen und Alten«”
Wieso ist eine solch Aussage erlaubt? Wo ist da der Konflikt zwischen AG und AN, wenn sie immer hälftig Geld an die reichste Generation überweisen? Zählt das nicht als Misinformation?
Warum nur tritt kaum jemand mehr den Gewerkschaften bei… 🙄
Ich bin ehrlicherweise schockiert von der Rhetorik der gesellschaftlichen Linken im und ausserhalb des Parlaments. Man ruft immer nach sozialer Gerechtigkeit, aber das ist wenn es ums Geld geht dann wohl leider nur eine Einbahnstraße Richtung Rentner. Das war früher auch mal anders (Generation Müntefering), da waren Arbeitnehmer und Junge auch im Blick. Mittlerweile ist es eine Mischung aus Inkompetenz, Verachtung für die Jungen und Realitätsverweigerung. Dass man solche Aussagen wie im Artikel von der DGB oder SPD Abgeordneten treffen kann ohne vor Scham im Boden zu versinken, unglaublich.
Hahaha
DGB auch nur noch ein Witz
Sollten Gewerkschaften nicht für den AN sein?
Ich bin älter als er und würde trotzdem vermutlich einen besseren Job machen im Bezug auf die Jugend.
Wem will man denn etwas vor machen? Nichtmal in meiner Generation glauben noch viele, dass wir Rente bekommen. Wir sagen im Freundeskreis schon immer scherzhaft „Solange irgendwo ein WoW Private Serever läuft, bin ich für die Rente versorgt“.
Auf der einen Seite brauchen wir starke Gewerkschaften. Dringend.
Auf der anderen Seite:
Die Kommentare sind zum Haare raufen hier.
Null Klassenbewusstsein, schön nach neoliberalem Lehrbuch nach links, rechts oder unter schauen, niemals nach oben.
Wer ernsthaft glaubt, dass Gerechtigkeit ohne umfassende Umverteilung von oben nach unten, UNABHÄNGIG vom Alter, möglich ist, ist teil des Problems.
Deswegen hasse ich Gewerkschaften.
Ist schon krass wie diese ganzen pseudo Linken hier den Arbeiter anlügen und über den Tisch ziehen für die Rentner
Das zeigt wieder ma für wen Gewerkschaften mittlerweile da sind
Alter was läuft denn Flasch beim DGB? Ich werde wohl meine Mitgliedschaft kündigen müssen. Wenn selbst die jungen DGBler so hirnverbrannt sind.
Die sollen doch FÜR die Arbeitnehmer arbeiten und nicht DAGEGEN.