
Foto: YONHAP News Der Gouverneur des Financial Supervisory Service (FSS), Lee Chan-jin, sagt, er halte den Datenverstoß bei Upbit, der größten südkoreanischen Kryptowährungsbörse letzte Woche, für einen schwerwiegenden Vorfall, der nicht übersehen werden dürfe. Lee sagte am Montag während seiner ersten Pressekonferenz seit seinem Amtsantritt, dass die derzeit diskutierte zweite Phase des Gesetzes zum Schutz der Benutzer virtueller Vermögenswerte voraussichtlich die Sicherheit stärken werde. Er sagte, der jüngste Angriff sei eine wichtige Gelegenheit, potenzielle Probleme in der zweiten Phase zu prüfen, einschließlich Lizenzanforderungen, Betriebsrichtlinien und Offenlegung der Verteilung virtueller Vermögenswerte. Lee sagte, das FSS prüfe derzeit den Upbit-Verstoß und werde prüfen, ob je nach den Erkenntnissen Sanktionen verhängt werden sollen. Der FSS-Chef sagte, dass Südkoreas Investitionen in die Sicherheit angesichts der jüngsten Datenschutzverletzungen im Vergleich zu anderen Ländern gering erscheinen. Er versprach, die Systemsicherheit und den Verbraucherschutz zu verbessern, indem er die Überarbeitung der entsprechenden Gesetze vorantreibt.