
Foto: YONHAP News Kim Yong-beom, der Direktor für nationale Politik im Präsidialamt, entschuldigte sich für die jüngsten Versuche, die Immobilienpreise in Seoul und Teilen der Provinz Gyeonggi einzudämmen, und sagte, die damit verbundenen Maßnahmen seien vorübergehend. Kim sagte dem Dong-A Ilbo, dass die jüngsten Bebauungsmaßnahmen, die öffentliche Gegenreaktionen hervorriefen, notwendig seien, um den Aufwärtsdruck auf die Immobilienpreise einzudämmen, nachdem frühere Versuche, die Nachfrage zu regulieren, gescheitert seien. Der Berater des Präsidenten sagte, sobald die Regierung ein konkretes Paket von Versorgungsmaßnahmen vorlege und sich der Markt stabilisiere, werde sie eine schrittweise Aufhebung der Zuweisungen in Betracht ziehen. Er sagte, alle zuständigen Ministerien seien verzweifelt auf der Suche nach Grundstücken für die Schaffung neuer Wohnungen und die Regierung beabsichtige, ihre Fortschritte noch vor Jahresende bekannt zu geben. In Bezug auf den Wechselkurs sagte Kim, dass sich die Regierung zwar der Bereitschaft junger Menschen bewusst sei, Investitionen in den Aktienmarkt oder in virtuelle Vermögenswerte angesichts steigender Immobilienpreise umzuleiten, Auslandsinvestitionen jedoch zu den Faktoren gehören, die die lokale Währung belasten. Kim sagte, dass eine kurzfristige Erhöhung der Kapitalertragssteuer auf Auslandsinvestitionen nicht in Frage käme, fügte aber hinzu, dass es wichtig sei zu prüfen, ob Wertpapierfirmen diese Praxis übermäßig fördern.