
Foto: YONHAP News Die Regierung hat als Reaktion auf den massiven Datenverstoß bei Coupang eine Untersuchung eingeleitet. Das Ministerium für Wissenschaft und IKT gab am Samstag bekannt, dass es mit dem privaten Sektor zusammenarbeiten und ein gemeinsames Untersuchungsteam bilden werde, um die Ursache des Lecks zu analysieren und ein erneutes Auftreten zu verhindern. Die Personal Information Protection Commission untersucht derzeit, nachdem sie von Coupang zwei Berichte über den Verstoß erhalten hat, einen am 20. November und einen am 29. November. Da die durchgesickerten Informationen die Telefonnummern und Adressen eines großen Teils der Öffentlichkeit umfassten, plant die Regierung, strenge Maßnahmen zu ergreifen, wenn Verstöße gegen Sicherheitsanforderungen gemäß dem Personal Information Protection Act festgestellt werden. Coupang sagte zunächst am 18. November, dass die Namen, E-Mail-Adressen und Postanschriften von etwa 4500 Nutzern durchgesickert seien, doch weitere Untersuchungen ergaben, dass die tatsächliche Zahl 33 Millionen überstieg. Das E-Commerce-Unternehmen bestätigte am Samstag, dass durch den Verstoß personenbezogene Daten von 33,7 Millionen Kundenkonten offengelegt wurden.